Berlin

19. Mai 2017 14:14; Akt: 19.05.2017 14:31 Print

Identitäre wollten Justizministerium stürmen

Freitagnachmittag haben etwa 50 Rechtsextreme versucht, das Gebäude des Bundesjustizministeriums in Berlin zu stürmen.

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Die Polizei bestätigte den Zwischenfall gegenüber der "Welt" bereits.

Die deutsche Tageszeitung erhielt die Information über die nicht angemeldete Demonstration von einem Mitarbeiter des Ministeriums. Das Ministerium sei sofort "abgeriegelt" worden. Justizminister Heiko Maas befindet sich in Sicherheit.

"Sie sind mit einem LKW vorgefahren, mit einer großen Leiter darauf und wollten in das Ministerium eindringen", so der Augenzeuge gegenüber der "Welt".

"Maas muss weg"

Die circa 50 Demonstranten hätten unter anderem "Maas muss weg, Festung Europa, macht die Grenzen dicht" gerufen.

Die Exekutive rückte mit einem Großaufgebot zum Bundesministerium aus. Alle Demonstranten wurden von der Polizei überprüft und erhielten einen Platzverweis, heißt es in der "Welt".

Der Eingang vor dem Ministerium war um 14.00 Uhr noch immer besetzt. Etwa 20 Demonstranten bildeten eine Sitzblockade.

(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pferdetaxi am 19.05.2017 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nur den Artikel, ohne ...

    ... fundiertes Hintergrundwissen liest, könnte man davon ausgehen, dass es hier hauptsächlich ums Geld geht! Trotzdem mein Beileid an die Hinterbliebenen! PS.: vielleicht liegt auch eine Teilschuld bei Ihnen, ein Herzinfarkt macht sich bereits länger bemerkbar (Kurzatmigkeit, Blutdruck, Müdigkeit, difuse Schmerzen), was scheinbar von der Familie nicht bemerkt wurde, um rechtzeitig etwas gegen den tatsächlichen Infarkt zu tun!

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  • Pferdetaxi am 19.05.2017 16:26 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn man nur den Artikel, ohne ...

    ... fundiertes Hintergrundwissen liest, könnte man davon ausgehen, dass es hier hauptsächlich ums Geld geht! Trotzdem mein Beileid an die Hinterbliebenen! PS.: vielleicht liegt auch eine Teilschuld bei Ihnen, ein Herzinfarkt macht sich bereits länger bemerkbar (Kurzatmigkeit, Blutdruck, Müdigkeit, difuse Schmerzen), was scheinbar von der Familie nicht bemerkt wurde, um rechtzeitig etwas gegen den tatsächlichen Infarkt zu tun!