Nach Giftgas-Anschlag

14. März 2018 11:52; Akt: 14.03.2018 12:07 Print

Japan plant Hinrichtung von Sektenmitgliedern

Die Endzeitsekte Aum Shinrikyo von Gründer Shoko Asahara verübte 1995 einen Giftgas-Anschlag auf die Tokioter U-Bahn. 13 Menschen starben.

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Japan bereitet offenbar die Hinrichtung mehrerer Mitglieder der berüchtigten Aum-Shinrikyo-Sekte vor. Die Endzeitsekte unter ihrem Frührer Shoko Asahara hatte im Jahr 1995 einen tödlichen Giftgas-Anschlag auf die U-bahn von Tokio verübt. Dabei starben 13 Menschen starben, mehr als 6.000 wurden verletzt.

Sektenführer Asahara und weitere führende Mitglieder wurden in einem aufsehenerregenden Prozess 2004 zum Tode verurteilt, was das Oberste Gericht in Japan im Jahr 2006 bestätigte.

Todeskandidaten verlegt

Nun bereiten die Behörden offenbar die Vollstreckung der Todesurteile vor. Sieben der 13 verurteilen Todeskandidaten sind laut japanischen Medien in andere Gefängnisse verlegt worden. Dies deute darauf hin, dass ihre Exekution durch den Strang näher rücke, heißt es. Zu den Todeskandidaten gehöre auch der Drahtzieher und Sektengründer Asahara.

Japan ist eines der wenigen westlichen Länder, das an der Todesstrafe festhält.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • murksi am 14.03.2018 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Ja und?

    Habe kein Mitleid ,die hatten auch keines..also passt schon!

  • Johannes am 14.03.2018 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Vorbild

    Österreich sollte sich ein Beispiel an Japan nehmen

  • Dergo am 14.03.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Vorbild

    Japan ist uns in einigen belangen vorraus

Die neusten Leser-Kommentare

  • Seven am 14.03.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrte Welt

    Und IS Rückkehrer bekommen in Wien die Mindestsicherung.

    • Gegen Rechts am 14.03.2018 16:38 Report Diesen Beitrag melden

      Verkehrte Welt stimmt

      Die Rechtsextremisten auch,und nun?

    • Klaus Gosmann am 17.03.2018 22:46 Report Diesen Beitrag melden

      Lebenslang kann schlimmer sein.

      Asahara hätte ich eher in einem österreichischen Häfen älterer Form sehen wollen: regelmäßige Haftverschärfungen durch hartes Lager und Fasttage, an den Jahrestagen der Taten Dunkelhaft bei Wasser und Brot. Und das lebenslänglich. Dann wäre ihm wahrscheinlich eine baldige Hinrichtung lieber gewesen.

    einklappen einklappen
  • Dergo am 14.03.2018 13:11 Report Diesen Beitrag melden

    Vorbild

    Japan ist uns in einigen belangen vorraus

  • Johannes am 14.03.2018 13:01 Report Diesen Beitrag melden

    Tolles Vorbild

    Österreich sollte sich ein Beispiel an Japan nehmen

  • murksi am 14.03.2018 12:35 Report Diesen Beitrag melden

    Ja und?

    Habe kein Mitleid ,die hatten auch keines..also passt schon!