Unfall in Jena

16. April 2018 08:26; Akt: 16.04.2018 08:31 Print

Ferrari-Lenker von Leitschiene zerquetscht

Bei einem spektakulären Unfall in Deutschland ist ein Ferrari-Lenker ums Leben gekommen. Der Mann war viel zu schnell unterwegs und verlor die Kontrolle.

Der Ferrari wurde bei dem Unfall völlig zerstört (Bild: Autobahnpolizei)

Der Ferrari wurde bei dem Unfall völlig zerstört (Bild: Autobahnpolizei)

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Der tragische Verkehrsunfall ereignete sich am Samstag gegen 18.50 Uhr in Jena bei Thüringen.

Der Mann war mit seinem Ferrari auf der Autobahn zwischen den Anschlussstellen Jena-Zentrum und Stadtroda unterwegs.

Laut Polizei fuhr er dabei mit hoher Geschwindigkeit auf dem linken Fahrstreifen. Plötzlich verlor der Lenker die Kontrolle über den Ferrari und konnte ihn nicht mehr auf der Straße halten.

Der Sportwagen schleuderte nach rechts von der Fahrbahn und überschlug sich. Danach landete der Ferrari wieder auf den Rädern und krachte unter die Leitplanke.

Lenker in Ferrari eingeklemmt

Der Ferrari-Lenker wurde im Fahrzeug eingeklemmt und erlitt dabei tödliche Verletzungen. Für ihn kam bereits jede Hilfe zu spät, er verstarb noch an der Unglücksstelle.

Die Autobahn musste aufgrund des Unfalls für knapp zwei Stunden komplett für den Verkehr gesperrt werden. Der Sachschaden beläuft sich laut Polizei auf mehr 100.000 Euro.

(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • KPS am 16.04.2018 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    Überschätzung und Schlampigkeit

    Diese Fahrzeuge werden im Winter nicht bewegt und stehen oft monatelang in Garagen. Wenn dann die ersten schönen Tage kommen wird losgefahren ohne sich vorher den Zustand des Wagens und ganz besonders der Reifen anzuschauen. Es geht nicht darum ob genug Profil am Reifen ist, sondern vielmehr Luftdruck und Alter des Rades. Es hat schon viele tötliche Unfälle gegeben weil sie Reifen auf Grund des Alters ab einer höheren Geschwindigkeit einfach auflösen. Vernünftiger wäre es zuerst mit gemächlichen Tempo in eine Werkstatt zu fahren, Fahrzeug überprüfen lassen und es dann gemütlich angehen.

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  • Katrin,Wallner am 16.04.2018 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zivile Strassen sind nix für Rennautos

    Problem der Bodenwellen: bei Geschwindigkeiten und dem tiefen Sportfahrwerk dieser Fahrzeuge reicht schon eine geringe Bodenwelle deren Wirkung jedoch bei hohen Tempos gehebelt wirken! Wenn man dann falsch gegenlenkt ist der Unfall passiert. Zum Glück passiert das auf Autobahnen in Österreich dank dem 130 km/h Limit eher selten. Der andere Ferrari Unfall passierte ja auf eine Landstrasse die augescheinlich kurvig war.

  • Rorschach am 16.04.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    in Jena BEI Thüringen?

    Also, Jena ist IN Thüringen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Rorschach am 16.04.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    in Jena BEI Thüringen?

    Also, Jena ist IN Thüringen.

  • Katrin,Wallner am 16.04.2018 10:30 Report Diesen Beitrag melden

    Zivile Strassen sind nix für Rennautos

    Problem der Bodenwellen: bei Geschwindigkeiten und dem tiefen Sportfahrwerk dieser Fahrzeuge reicht schon eine geringe Bodenwelle deren Wirkung jedoch bei hohen Tempos gehebelt wirken! Wenn man dann falsch gegenlenkt ist der Unfall passiert. Zum Glück passiert das auf Autobahnen in Österreich dank dem 130 km/h Limit eher selten. Der andere Ferrari Unfall passierte ja auf eine Landstrasse die augescheinlich kurvig war.

  • KPS am 16.04.2018 09:25 Report Diesen Beitrag melden

    Überschätzung und Schlampigkeit

    Diese Fahrzeuge werden im Winter nicht bewegt und stehen oft monatelang in Garagen. Wenn dann die ersten schönen Tage kommen wird losgefahren ohne sich vorher den Zustand des Wagens und ganz besonders der Reifen anzuschauen. Es geht nicht darum ob genug Profil am Reifen ist, sondern vielmehr Luftdruck und Alter des Rades. Es hat schon viele tötliche Unfälle gegeben weil sie Reifen auf Grund des Alters ab einer höheren Geschwindigkeit einfach auflösen. Vernünftiger wäre es zuerst mit gemächlichen Tempo in eine Werkstatt zu fahren, Fahrzeug überprüfen lassen und es dann gemütlich angehen.

    • mitdenker am 16.04.2018 11:14 Report Diesen Beitrag melden

      Genauso sehe ich das auch...

      RIP und Kraft den Angehörigen! In diesem Fall handelt es sich m.M. um einen Testarossa od. 512TR (Kühllufteinlaß in der Fronthaube) - jedenfalls um ein älteres Modell. Und da diese Autos meist wenig bewegt werden kann es sein, dass die Reifen einfach alt od. auch nur älter sind weshalb rasch der Grip an der Hinterachse verloren geht - ohne ESP eine ganz schlechte Kombination!

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