Vergewaltigungsfall in Leipzig

03. September 2017 10:21; Akt: 03.09.2017 12:14 Print

Polizei rät Frauen, nicht alleine zu joggen

Nach der Vergewaltigung einer Läuferin in Leipzig rät die Polizei, zu zweit zu joggen. Die Fahndung nach dem Täter läuft weiter auf Hochtouren.

Die Polizei ist noch immer auf der Suche nach dem Täter (Bild: EPA)

Die Polizei ist noch immer auf der Suche nach dem Täter (Bild: EPA)

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Wie berichtet, lief die Frau am vergangenen Donnerstag durch den Leipziger Auenwald in der Waldstraße.

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Im Rosental begegnete sie einem Mann, der später ihr Peiniger werden sollte. Als die Joggerin den Unbekannten überholte, verfolgte er die Frau.

Täter sagte kein Wort

Dann riss er die Läuferin zu Boden und zerrte sie von der Straße in die Wiese. Mehrmals schlug und trat er ihr in das Gesicht. Nach dem Angriff ließ er die Frau einfach liegen und ergriff die Flucht.

Die Joggerin erlitt bei der Attacke schwerste Verletzungen und musste im Krankenhaus notoperiert werden.

Die Fahndung nach dem Täter läuft weiter auf Hochtouren. Bisher blieb die Suche allerdings ohne Erfolg. Drei Tage nach dem brutalen Übergriff hat die Polizei nun eine Warnung an Jogger ausgesprochen.

"Zu zweit joggen"

"Wer alleine joggt, sollte seine Umgebung momentan verstärkt wahrnehmen, nach dem Überholen auch einen Blick zurückwerfen. Wer die Möglichkeit dazu hat, sollte zu zweit joggen gehen", so Polizeisprecher Uwe Voigt gegenüber dem "Stern".

Wie die "Bild" berichtet, überprüft die Polizei nun auch mögliche Zusammenhänge zu zwei anderen Vorfällen. In den letzten Wochen soll es in der Nähe des Tatorts zu weiteren sexuellen Übergriffen gekommen sein.

Die Polizei hofft weiter auf Hinweise aus der Bevölkerung. Die konnte den Beamten zum Glück auch eine Täterbeschreibung geben.

Beschreibung des Verdächtigen

Der Tatverdächtige soll zwischen 25 und 35 Jahre alt gewesen sein und ein südländischer Typ sein. Er ist circa 170 bis 175 cm groß und von kräftiger Statur. Der Mann hatte dunkles Haar und einen ungepflegten Bart.

(wil)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Spartakuss am 03.09.2017 10:51 Report Diesen Beitrag melden

    Talfahrt ohne absehbares Ende

    Es geht alles den Bach hinunter . Alle Errungenschaften und Freiheiten welche sich die Länder Europas über viele Jahrzehnte hart erarbeitet haben , werden durch Invasoren innerhalb weniger Jahre zerstört . Seid gewiss das es nie mehr so werden wird wie es war .

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  • zisch09 am 03.09.2017 11:01 Report Diesen Beitrag melden

    Traurig

    Eigenen Beitrag verfassenEs wäre besser, zu zweit joggen zu gehen, oder zumindest zu schauen. ............ Super. soweit sind wir schon. Wo leben wir eigentlich.

  • Calimero am 03.09.2017 11:10 Report Diesen Beitrag melden

    Gefahr

    Zu zweit joggen zu zweit da hin und dort hin ? Die machen sichs alle leicht. Das kann nicht die Lösung sein nur mehr in Gruppen überall gehen!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Nicole am 05.09.2017 11:31 Report Diesen Beitrag melden

    Mücke

    In ein past Jahren wired es heißen "Polizei rät Frauen das Haus nicht mehr alleine zu verlassen"

  • Marlene am 03.09.2017 22:07 Report Diesen Beitrag melden

    Armlänge Abstand nützt wohl nichts?

    Eine Armlänge Abstand, das sollte doch reichen oder? Gegen ein ganzes Rudel von den südländisch aussehenden Immigranten hat man auch zu zweit keine Chance! Also was soll der blödsinnige Ratschlag? Wirksam ist nur... zu Hause bleiben und einmauern, bis diese unfähige Regierung zur Besinnung kommt!

  • Peter Lüdin am 03.09.2017 16:43 Report Diesen Beitrag melden

    Es...

    fragt sich auch hier: Welche Partei hat diese Frau in den vergangenen Jahren gewählt.

    • eine wienerin am 03.09.2017 19:16 Report Diesen Beitrag melden

      Veränderung ist notwendig

      Durch die bisherige Politik (gilt auch für Deutschland) sind wir jetzt in dieser Situation. Mit der gleichen Politik wird es also nur noch schlimmer. Einfach das Kreuz woanders als üblich machen. Nur dann kann sich was ändern. So schnell kommt diese Chance nicht wieder.

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  • ZItator am 03.09.2017 16:25 Report Diesen Beitrag melden

    Reisewarnung für Inländer

    Situationsangemessenes und kulturbewusstes Verhalten empfiehlt sich vor dem Hintergrund der Berichte über sexuelle Übergriffe vor allem auch für alleinreisende Frauen. Zitat aus den Sicherheitshinweisen des Auswärtigen Amtes für Indien. Dank multisexueller Bereicherung kann man dieses Schild jetzt vor Parkanlagen in Merkelstan aufstellen. Weit hat sie es gebracht.

  • CG am 03.09.2017 13:19 Report Diesen Beitrag melden

    Nur noch traurig!!!!

    Mir als Frau mit einem guten Schulabschluss und seit über 30 Jahren in Arbeit wird es Himmelangst, mit welchen weiteren selbst gemachten Problemen wir uns noch auseinander setzen müssen/sollen. Wie soll man solchen ungebildeten und frauenverachtenden Menschen (sind das überhaupt noc welche) bei uns integrieren? Frau Merkel, wie können Sie sich als Pastorentocher morgens noch frohen Mutes selbst in's Gesicht schauen? Ich habe solche Personen nicht willkommen geheißen. Wie soll ich meinem 10jährigen Sohn sagen, dass er sich zukünftig gut schützen muss, bevor er das Haus verlässt?