Beschwerde eingereicht

28. Dezember 2017 21:46; Akt: 28.12.2017 21:53 Print

Lehrer nannte Schülerin "kleine Schlampe"

Der Lehrer einer Berufsschule im Wallis (Schweiz) wurde wegen sexueller Belästigung verurteilt. Schülerinnen hatten Beschwerde gegen ihn eingereicht.

Die Schülerinnen berichten, der Lehrer habe sie seit 2015 verbal belästigt (Bild: iStock (Symbolbild))

Die Schülerinnen berichten, der Lehrer habe sie seit 2015 verbal belästigt (Bild: iStock (Symbolbild))

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"Ich peitsche dich nach der Pause aus", "Reitest du gern?" oder "Hast du seinen Schwanz gesehen?" – solche Sätze soll ein Wirtschaftslehrer der École Professionnelle Technique et des Métiers in Sitten vor seinen Schülerinnen gesagt haben. Fünf der jungen Frauen haben im Juli gegen den 40-Jährigen eine Beschwerde eingereicht.

Besonders gegenüber einem dem Mädchen sei er explizit geworden. So nannte er seine Lieblingsschülerin "kleine Schlampe". Er versprach eine körperliche Züchtigung im Gegenzug für einen USB-Stick oder bat sie, nach vorne zu kommen, damit er sie genau anschauen könne.

Schülerinnen hatten Angst

Seit mindestens September 2015 habe der Lehrer er immer wieder sexuelle Anmerkungen gemacht. Mehrere der jungen Frauen berichten, sie hätten Angst gehabt, in seine Stunden zu gehen.

Jetzt hat der Staatsanwalt den Lehrer wegen sexueller Belästigung verurteilt. Er muss 800 Franken plus 750 Franken Prozesskosten bezahlen. Ob die Schule ihn entlässt, ist noch offen.

(Christian Humbert/hal)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Marie am 28.12.2017 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    ......

    "Ob die Schule ihn entlässt, ist noch offen." Was soll man zu sowas sagen? Wenn es sich wirklich so zugetragen hat sollte dieser "Mensch" nie wieder Unterrichten dürfen. Einfach nur abartig Krank.

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  • Keine am 29.12.2017 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Er soll nie das haben dürfen mit Kindern und Jugendlichen irgendetwas zu tun haben,wer weiss was er antellen kann!? Wenn die Schule ihm nicht kündigt ,sollte man die ganze Schule anklagen und sperren!

  • Willi am 29.12.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrer 3 Monate Urlaub - Sauerei

    Schlechtestenfalls wird er auf eine andere Schule versetzt wo er dann weitermachen kann. Beamtentum halt.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Willi am 29.12.2017 11:37 Report Diesen Beitrag melden

    Lehrer 3 Monate Urlaub - Sauerei

    Schlechtestenfalls wird er auf eine andere Schule versetzt wo er dann weitermachen kann. Beamtentum halt.

  • emmi33 am 29.12.2017 05:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schlampe?

    das ist aber ein starkes Stück; der gehört viel strenger bestraft!

  • Keine am 29.12.2017 00:00 Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Er soll nie das haben dürfen mit Kindern und Jugendlichen irgendetwas zu tun haben,wer weiss was er antellen kann!? Wenn die Schule ihm nicht kündigt ,sollte man die ganze Schule anklagen und sperren!

  • Marie am 28.12.2017 23:34 Report Diesen Beitrag melden

    ......

    "Ob die Schule ihn entlässt, ist noch offen." Was soll man zu sowas sagen? Wenn es sich wirklich so zugetragen hat sollte dieser "Mensch" nie wieder Unterrichten dürfen. Einfach nur abartig Krank.

    • eva am 29.12.2017 11:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Marie

      Ich weiß nicht wie es in der Schweiz ist aber bei uns ist es quasi unmöglich einen Lehrer zu entlassen. Ein Lehrer bei uns nannte uns ständig "dumm und blöd" aber passiert ist nie was. Eine andere Lehrerin konnte nach einem Schlaganfall kaum noch gehen und sprechen aber unterrichten durfte sie weiterhin.

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