Unterföhring

12. September 2017 10:37; Akt: 12.09.2017 10:45 Print

Verkohlte Frauenleiche bei FKK-See entdeckt

Ermittler fanden Spuren von einem Brandbeschleuniger an dem Fundort der Leiche - es dürfte sich um ein Gewaltverbrechen handeln. Die Mordkommission ermittelt!

Der Fundort der Leiche beim Feringa-See in Unterföhring (Bild: Polizei)

Der Fundort der Leiche beim Feringa-See in Unterföhring (Bild: Polizei)

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München kommt nicht aus den Schlagzeilen: Nach dem brutalen Vergewaltigung in der Innenstadt machten Landschaftsgärtner am späten Montagnachmittag (11. September 2017) bei ihrer Arbeit in Unterföhring im Norden der Stadt eine schreckliche Entdeckung: Sie fanden eine völlig verkohlte Frauenleiche.

Während die Männer sich mit Mähwerkzeug durch die Büsche einer Parkwiese kämpften, sahen sie etwas Verbranntes im Grün liegen. Bei näherer Betrachtung stellten die Gärtner dann fest, dass es sich um einen verkohlten menschlichen Körper handelte.
Feuerwehr und Polizei rückten an und sperrten den Bereich weiträumig ab. Die Tatortermittler fanden heraus, dass es sich bei der toten Person um eine Frau handelt.

Doch eine nähere Identifizierung war aufgrund der massiven Verkohlung sowie fehlender Ausweispapiere nicht möglich. Bis in die Abendstunden hinein sicherten die Kriminalbeamten auf der Wiese Spuren. Dabei fanden sie auch Brandbeschleuniger, weshalb die Ermittler derzeit von einem Gewaltverbrechen ausgehen. Die Mordkommission wurde entsprechend eingeschaltet.

Der Tatort liegt direkt neben dem Feringasee, einem beliebten Naherholungsgebiet insbesondere im Sommer für Schwimmer und FKK-Liebhaber. Daher hoffen die Beamten auch auf Zeugen, die möglicherweise Angaben zu verdächtigen Wahrnehmungen machen können. Eine Obduktion soll im Laufe des Dienstages weitere Hinweise ergeben.


(Red)

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