Leiche nicht bemerkt

26. September 2016 20:22; Akt: 02.10.2016 03:40 Print

Messie-Mutter lebte 20 Jahre lang mit Skelett ihres Sohnes

In der Wohnung einer offiziell als blind eingestufte älteren Frau in Brooklyn (New York) wurde die skelettierte Leiche ihres eigenen Sohnes gefunden. Die Frau leidet zusätzlich am Messie-Syndrom und wusste wahrscheinlich gar nicht, dass die Leiche da war.

 (Bild: Fotolia)

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Als die Polizisten Rita Wolfensohn nach ihrem Sohn fragten, sprach sie über ihn, als wäre er vor langer Zeit ausgezogen. In Wirklichkeit lag sein verwestes Skelett, bekleidet mit Jeans, Socken und Leiberl, seit 20 Jahren in einem Zimmer im zweiten Stock ihres Hauses.

 


Eine Verwandte machte den grausigen Fund eher zufällig, als sie persönliche Dinge für Wolfensohn aus dem Haus holen wollte, weil sie im Krankenhaus lag. Wolfensohn, eine ältere Dame, ist als blind eingestuft und obendrein noch ein Messie.

Wie auf einer Mülldeponie

"Im Haus sah es aus, als hätte ein Müllwagen seine Ladung dort deponiert", beschrieb ein Polizist die Szene. Und mittendrin, auf einer Matratze am Boden, das Skelett eines Mannes, der heute etwa 50 Jahre alt sein müsste.

Die Ermittler gehen von einem natürlichen Tod aus, der bereits vor 20 Jahren eingetreten sein muss. Der älteren Dame dürfte die Anwesenheit der Leiche gar nicht aufgefallen sein. Im Zimmer roch es eher nach verwesten Lebensmitteln, als nach Leiche.

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