Leiche geschändet

07. Februar 2018 12:30; Akt: 07.02.2018 14:05 Print

Bestatter vergeht sich an ermordetem TV-Sternchen

An der Leiche der russischen "Big Brother"-Teilnehmerin Oksana Aplekaeva fanden Ermittler Beweise für eine Vergewaltigung – ein Mitarbeiter der Leichenhalle hatte sich an ihr vergangen.

Oksana Aplekaeva wurde 1977 in Ufa (Baschkortostan) geboren, 2008 wurde sie ermordet.  (Bild: Social Media Screenshot)

Oksana Aplekaeva wurde 1977 in Ufa (Baschkortostan) geboren, 2008 wurde sie ermordet. (Bild: Social Media Screenshot)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Ein schamloses Verbrechen hat einen 37-jährigen Russen nach zehn Jahren eingeholt: Er hatte sich an der Leiche eines ermordeten TV-Sternchens sexuell vergangen – und jetzt alles verloren.

Oksana Aplekaeva (✝31) hatte durch ihre Teilnahme am russischem Pendant zur Reality-Show "Big Brother" im Jahr 2005 Berühmtheit erlangt. 75 Tage verbrachte sie im Container, danach verdingte sich sie ihren Lebensunterhalt durch Auftritte als Model.

Am 29. August 2008 wurde sie zuletzt beim Verlassen des Autosalons, in dem sie regelmäßig modelte, in Begleitung eines jungen Mannes gesehen. Kurz darauf wurde ihre Leiche an einem Straßenrand zwischen Riga und Moskau (der genaue Ort wurde nie veröffentlicht) gefunden. Die Polizei ermittelte wegen Mordes, doch der Schuldige konnte nie ausgeforscht werden.

Leiche exhumiert

Vor wenigen Monaten im Zuge der Aufarbeitung von ungelösten Kriminalfällen wurden erneut Ermittlungen aufgenommen. Die Exhumierung der Leiche wurde angeordnet, um mit modernen Methoden weitere Tests durchführen zu können. Dabei konnte nachgewiesen werden, dass die fesche Russin vergewaltigt worden war – nach ihrem Tod!

Durch DNA-Spuren wurde ein Angestellter der Leichenhalle, der nur als Alexander (37) bekannt ist, ausgeforscht und festgenommen. Mit den Anschuldigungen und der Beweislast konfrontiert, gestand er die Tat.

"Sie können der Wissenschaft nicht widersprechen", wird der Russe in lokalen Berichten zitiert, nachdem er wieder auf freien Fuß gesetzt wurde. Vor Konsequenzen für sein Handeln muss sich der 37-Jährige zumindest seitens der Behörden nicht fürchten. Er habe gegen kein Gesetz verstoßen, da es ein solches einfach nicht gäbe, berichten russische Medien.

Aus fahrendem Auto geworfen

Und doch hat diese Tat jetzt, fast zehn Jahre später, Alexanders Leben in einen Trümmerhaufen verwandelt: "Ich musste meinen Job aus freien Stücken aufgeben und habe seit drei Monaten keine Anstellung mehr gefunden. Meine Frau hat sich auch von mir getrennt. Sie ist einfach ausgezogen und hat ihre Telefonnummer, die sie seit über zehn Jahren benutzt hat, geändert."

Der, oder die Mörder des TV-Sternchens konnte selbst durch die neuerlichen Tests noch nicht identifiziert werden. Einzig die Todesursache wurde bekannt: Oksana Aplekaeva ist erstickt. Ermittler gehen davon aus, dass die Russin aus einem fahrenden Auto geworfen worden war und die Täter später zurückkamen, um die Leiche zu verstecken.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Michele Fuchs am 07.02.2018 20:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    krank

    wie krank is das denn.....

  • Calimero am 08.02.2018 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bestie

    Nekrophilie ist in Russland nicht strafbar, daher kann der Totengräber nicht belangt werden. Sein Arbeitgeber hat den Bestatter allerdings umgehend entlassen, ein neuer Job ist mit dieser Vorgeschichte auch nicht in Aussicht. Außerdem packte die Ehefrau des Totengräbers ihre Koffer, wechselte ihre Telefonnummer und tauchte unter

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Calimero am 08.02.2018 13:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Bestie

    Nekrophilie ist in Russland nicht strafbar, daher kann der Totengräber nicht belangt werden. Sein Arbeitgeber hat den Bestatter allerdings umgehend entlassen, ein neuer Job ist mit dieser Vorgeschichte auch nicht in Aussicht. Außerdem packte die Ehefrau des Totengräbers ihre Koffer, wechselte ihre Telefonnummer und tauchte unter

  • Michele Fuchs am 07.02.2018 20:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    krank

    wie krank is das denn.....