Adoptiveltern aus der Hölle

25. August 2017 18:00; Akt: 25.08.2017 18:01 Print

Paar mästete Bub (5) mit Karotten bis er orange war

Ein US-Ehepaar hat ihr Kind auf übelste Weise missbraucht: Der Bub wurde täglich für Stunden in den dunklen Keller gesperrt und durfte nur Karotten essen.

Brett und Clarissa T. haben ihren 5 Jahre alten Adoptivsohn wochenlang im Keller eingesperrt. (Bild: Utah County Sheriff's Office)

Brett und Clarissa T. haben ihren 5 Jahre alten Adoptivsohn wochenlang im Keller eingesperrt. (Bild: Utah County Sheriff's Office)

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Im US-Bundesstaat Utah ist ein besonders schrecklicher Fall von Kindesmissbrauch aufgedeckt worden. Ein Ehepaar soll ihren erst 5 Jahre alten Adoptivsohn im Keller weggesperrt und ihn fast ausschließlich mit Karotten ernährt haben. Als das Kind gefunden wurde, hatte seine Haut schon einen "orangenen Farbton" angenommen.

Clarissa Anne T. (27) und ihr Ehemann Brett Parker T. (31) aus der Stadt Provo stehen wegen dieser Vorwürfe nun seit 9. August vor Gericht, wie der TV-Sender "KSL" berichtet.

Ihnen wird angelastet, ihren kleinen Adoptivsohn täglich für mehrere Stunden am Stück in ihren fensterlosen Keller eingesperrt zu haben. Das Kind sei oft ohne Licht zurückgelassen und gezwungen worden kiloweise Karotten zu essen. "Disziplinierungsmaßnahmen" seien das gewesen.

Während der Verhandlung wurde kürzlich auch der ursprüngliche Durchsuchungsbefehl der Polizei veröffentlicht. Die Details darin erschüttern:

"Der Bub musste eine ganze Schüssel Karotten aufessen, er bekam erst dann zu trinken oder anderes zu essen, wenn diese leer war. Übriggebliebene Karotten wurden ihm beim nächsten Essen vorgesetzt, und beim nächsten, auch manchmal einen Tag später."

Eltern versprachen Pizza

Eines Tages habe die Familie Pizza bestellt, doch dem Kind wurden wieder nur Karotten vorgesetzt. "Wenn du sie aufisst, bekommst du auch Pizza", soll sein Adoptivvater versprochen haben. Doch nach kurzer Zeit hätten sie dem Buben die halbvolle Schüssel weggenommen und ihn in den Keller gesperrt, weil er nicht aufgegessen habe. Die Pizza würde er am nächsten Morgen bekommen. Doch dazu kam es nie. In der Nacht passierte dem 5-Jährigen ein kleines Malheur, wofür er von seinen Rabeneltern "diszipliniert" wurde.

Aus dem Dokument geht außerdem hervor, dass in dem Kellergefängnis des Buben unmenschlichste Zustände geherrscht haben: Der Boden war mit Mäusekot übersät und überall krochen Spinnen herum. Der Bub sei regelmäßig gegen Wände gelaufen, weil er in der Dunkelheit nichts sah.

Karotten-'Diät' färbte Haut

Wie genau die grausamen Machenschaften der Erziehungsberechtigten ans Licht kamen, ist nicht bekannt. Der Bub wurde nach seiner Rettung sofort in ärztliche Obhut übergeben. "Eine Krankenpflegerin berichtet, dass das die Haut des Kindes schon einen 'orangenen Farbton' angenommen hat. Die Zeugin gab an, der Grund sei, dass das Kind nur Karotten essen durfte", wird aus dem Durchsuchungsbefehl zitiert.

Das Urteil über Clarissa Anne und Brett Parker T. steht noch aus. Für den 14. September ist der nächste Verhandlungstag anberaumt.


(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • skyfarmer am 25.08.2017 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hr

    Wahnsinn. . die gehören lebenslang in Knast. . und mit Karotten ernährt.. so grausame a.........er.. boah.. hoffe der Bub kriegt tolle Eltern und ihm geht's dann blendend. dss wünsche ich ihm so sehr. den Adoptiveltern wünsche ich alles schlechte was es nur gibt

  • DerMartin am 25.08.2017 18:37 Report Diesen Beitrag melden

    Gefängnis

    Sollen im Gefängnis auch nur Karotten bekommen

  • ippi_opa am 25.08.2017 18:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Geistesgestörte

    Was kriegen die im Gefängnis zum Essen. Ich hoffe Karotten Wasser und Brot. Hat die Adoption nie wer Kontrolliert.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Anita am 30.08.2017 16:56 Report Diesen Beitrag melden

    Ja

    Ich hoffe das der Kleine zu liebevollen Eltern kommt wo er wirklich wieder Kind sein darf und das der seelische Schmerz irgendwann vergeht! Man ist fassungslos!

  • Anita am 30.08.2017 16:50 Report Diesen Beitrag melden

    Fr

    In was für einer Welt leben wir! Die Menschen sind schon so degeneriert, ohne Gefühle und die Wertigkeiten werden sowieso nicht mehr erkannt. es gibt scheinbar keine Achtung vor dem Leben sei es Mensch oder Tier, furchtbar. Dieser Sadismus was die beiden an den Tag gelegt haben gehört bestraft. Ich schließe mich den anderen Schreibern an. Ich wäre für: unbedingtes Wegsperren, in ein finsteres Loch und mästen mit Karotten bis zum Umfallen, damit sie am eigenen Leib spüren was sie dem armen Kind angetan haben.

  • S. M am 30.08.2017 14:56 Report Diesen Beitrag melden

    Grausamer geht es nicht mehr

    Ein Wahnsinn was mache Leute im Kopf haben der arme Bub schrecklich,was er durch machen musste will ich mir garnicht vorstellen. Der Mensch kann verzeihen aber die Seele nicht. Kleiner Kerl du tust mir so leid hoffe dir geht es bald wieder besser und kommst in eine liebeswerter Familie. Manche wissen halt nicht was Eltern sein bedeutet. Dem Kind Liebe, Geborgenheit und Schutz zu geben egal ob es Adoptiert,Pflege oder Leibliche Kind ist.

  • manuela am 27.08.2017 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    ab ins gefängnis mit den eltern

    und zu essen gibt es nur karotten,unfaßbar welch gestörte menschen es gibt

  • Jawollus am 26.08.2017 20:44 Report Diesen Beitrag melden

    Wie üblich

    Und wie wirds laufen: der Vater wandert ein paar Jahre ins Gefängnis und die Mutter wird sich darauf rausreden, daß sie von ihrem Partner "unter Druck gesetzt wurde und 'Angst' hatte", und spaziert mit einer Bewährungsstrafe davon.

    • PrincessOne am 28.08.2017 12:57 Report Diesen Beitrag melden

      Kommentar Jawollus

      Da muss ich dir recht geben. Die Strafen fallen leider alle zu milde aus.

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