Vergewaltigt und mit Tod bedroht

10. Januar 2018 15:12; Akt: 10.01.2018 15:12 Print

Pflegevater vergeht sich über 900 Mal an Mädchen

Viktor L. soll fünf Schülerinnen in seiner Obhut jahrelang vergewaltigt haben. Der Russe wird bereits als "schlimmster Pädophiler der Welt" bezeichnet.

Eisskulpturen in Chabarowsk 2008. Symbolfoto (Bild: Wikimedia Commons/Andshel, CC BY-SA 3.0)

Eisskulpturen in Chabarowsk 2008. Symbolfoto (Bild: Wikimedia Commons/Andshel, CC BY-SA 3.0)

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Lange galt der Mann mit dem goldenen Gebiss als Vorzeigevater. Jetzt kennen die Bewohner der Region Chabarowsk im entfernten Osten Russlands, Viktor L. nur noch als "Sex-Monster" und "schlimmsten Pädophilen der Welt". Der 37-Jährige soll zwischen 2012 und Februar 2017 mehrere seiner Pflegekinder auf schlimmste Art missbraucht haben.

Laut dem italienischen Nachrichtenportal "Il Mattino" werden dem Russen, der nun über 900 Fälle von Vergewaltigung und sexuellen Übergriffen auf Minderjährige im Alter von weniger als 14 Jahren vorgeworfen.

Nach Angaben der britischen "Daily Mail", die sich auf einen Beitrags des russischen TV-Senders "REN TV" beruft, hätte der Mann mit dem Goldgebiss fünf Schülerinnen, die in seine Obhut übergeben worden waren, als Sex-Sklavinnen in seinem "persönlichem Harem" missbraucht.

Er war im Juni 2017 in der Großstadt Komsomolsk am Amur festgenommen worden, nachdem eines der Mädchen einem Lehrer von ihren Qualen erzählte.

Während er unter tags die Schuhe seiner Kunden reparierte, führte der Russe nachts ein schreckliches Doppelleben. So soll er jeden zweiten Tag ein Mädchen von den anderen getrennt und in eine Wohnung gebracht und missbraucht haben. Das Appartement bezahlte er mit den rund 300 Euro Pflegegeld, die ihm die Behörden monatlich auszahlten.

Die Liste seiner Gräueltaten ist lang: Viktor L. werden 248 Vergewaltigungen, und 358 sexuelle Übergriffe gegen Kinder unter 13 Jahren vorgeworfen, wie in der öffentlich gewordenen Anklageschrift zu lesen sein soll. Dazu kommen hunderte weitere Übergriffe mit Gewaltanwendung, oder gefährlichen Drohungen. Insgesamt muss sich der Mann nun in 919 Anklagepunkten vor Gericht verantworten.

"Im Falle dieser Familie hat es überhaupt keine Anzeichen gegeben", zeigte sich die regionale Bildungsministerin Alla Kuznetsova geschockt. Mehrere Checks seitens des Jugendamtes hätten keine Unstimmigkeiten ergeben. Die fünf Mädchen wurden bereits wieder in einem Waisenhaus untergebracht.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Geri am 10.01.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wüsste wohin mit ihm !

    In Sibirien gibt es ein Gefängnis wo es keine Zäune gibt, weil die Temperatur immer unter 50 Grad liegt, und im Umkreis 5 Tagen nichts ist ! Da kommen nur sehr gefährliche Häftlinge hin ! Das wäre die Gerechte Strafe ! Der ist dort nicht lange ! Von den Gefängnis habe ich mal in einer Doku erfahren !

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  • Versaute Politik am 10.01.2018 21:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ich glaubte bisher

    die russische Justiz arbeitet gründlicher und effizienter als die europäische ...

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Geri am 10.01.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    Ich wüsste wohin mit ihm !

    In Sibirien gibt es ein Gefängnis wo es keine Zäune gibt, weil die Temperatur immer unter 50 Grad liegt, und im Umkreis 5 Tagen nichts ist ! Da kommen nur sehr gefährliche Häftlinge hin ! Das wäre die Gerechte Strafe ! Der ist dort nicht lange ! Von den Gefängnis habe ich mal in einer Doku erfahren !

    • Mela ich am 11.01.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      Beton und Meer

      Nein, die armen in Sibirien . Beton Schuhe und das weite Meer sind doch besser. Da spart sich die Regierung ein paar Scheinchen auch noch.

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  • Versaute Politik am 10.01.2018 21:08 Report Diesen Beitrag melden

    Ich glaubte bisher

    die russische Justiz arbeitet gründlicher und effizienter als die europäische ...

    • Gunti eli am 11.01.2018 02:17 Report Diesen Beitrag melden

      Sie dürfen weiter glauben

      Wenn sie den Artikel richtig gelesen und auch verstanden haben, werden sie drauf kommen, das die Justiz jetzt zum Einsatz kommt. Anklagepunkte von 919 an der Zahl. Sie werden sehen, die russische Justiz arbeitet gut, der bekommt keinen luxusaufenthalt auf Staatskosten. Das wäre bei uns so.....

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