Nachfolger im April

21. Dezember 2017 17:24; Akt: 22.12.2017 10:18 Print

Raúl Castro tritt als Kubas Staatschef ab

Kubas Staatschef Raúl Castro soll im April 2018 zurücktreten. Der Bruder Fidel Castros ist seit 2008 im Amt.

Der kubanische Präsident Raúl Castro. (Bild: Reuters)

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Der kubanische Staatschef Raúl Castro wird im April 2018 aus dem Amt scheiden. Das hat die kubanische Nationalversammlung am Donnerstag laut Berichten der Staatsmedien beschlossen. Am 19. April ist der Staatsrat zu wählen, der den Nachfolger für Castro bestimmen wird. Zunächst war dies für Februar geplant gewesen. Der Zeitplan wurde nach dem Durchzug des Hurrikans "Irma" im September abgeändert.

Castro hatte im Jahr 2006 die Amtsgeschäfte von seinem inzwischen verstorbenen älteren Bruder Fidel Castro übernommen. 2008 wurde er formell zum Staatschef gewählt. Der 86-Jährige hat bereits erklärt, dass er auf ein weiteres Mandat verzichten will. Allerdings will er an der Spitze der Kommunistischen Partei bleiben.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Alexandra am 21.12.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Standhaft bleiben

    Bitte geht nicht, wie der Rest der Welt, vor Amerika auf die Knie. Kuba muss Standhaft bleiben - dieses Land hat gezeigt dass der Sozialismus und Kommunismus funktionieren können solange nur eine Bevölkerungsgruppe zusammen lebt. Bei uns ist es leider unmöglich, da wir nicht das Glück haben vom Meer gegen Sozialschmarotzer und "Gottes"krieger abgeschottet zu sein.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Alexandra am 21.12.2017 22:26 Report Diesen Beitrag melden

    Standhaft bleiben

    Bitte geht nicht, wie der Rest der Welt, vor Amerika auf die Knie. Kuba muss Standhaft bleiben - dieses Land hat gezeigt dass der Sozialismus und Kommunismus funktionieren können solange nur eine Bevölkerungsgruppe zusammen lebt. Bei uns ist es leider unmöglich, da wir nicht das Glück haben vom Meer gegen Sozialschmarotzer und "Gottes"krieger abgeschottet zu sein.

    • Kritischer Geist am 22.12.2017 09:41 Report Diesen Beitrag melden

      @Alexandra

      Kuba hat nur eines gezeigt: Dass Kommunismus und Demokratie unvereinbar sind. Kuba ist seit Jahrzehnte eine Diktatur, die ihre Bevölkerung nicht ausreisen lässt, weil sie sonst in Scharen davonlaufen würde. Das Ausreiseverbot wurde erst in den letzten Jahren etwas gelockert, aber auch heute ist es äußerst schwierig, dieses sozialistische Paradies zu entlassen. In Kuba gibt es politische Gefangen, willkürliche Verhaftungen und Folterungen. Wirtschaftlich ist das Land praktisch bankrott seit der kommunistische Ostblock als Geldgeber weggefallen ist.

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