Geht die Aktion zu weit?

01. Februar 2018 17:38; Akt: 01.02.2018 17:38 Print

Radiosender begräbt Hörer bei lebendigem Leib

Ein deutscher Radiosender lädt Hörer im Rahmen eines Gewinnspiels zu einer Mutprobe auf den Friedhof. Für viele User im Netz ein absolutes No-Go.

Radiosender regt mit Mutproben-Challenge auf. (Bild: Facebook)

Radiosender regt mit Mutproben-Challenge auf. (Bild: Facebook)

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Der Nürnberger Sender Hitradio N1 sieht sich aktuell mit heftiger Kritik konfrontiert. Im Rahmen der Mutproben-Challenge können Teilnehmer ein Auto gewinnen, müssen dafür aber – wie der Name schon sagt – Mutproben absolvieren. Hörer Tobias trifft es besonders hart. Er muss sich lebendig begraben lassen.

Umfrage
Mutproben-Challenge bei N1: Geht die Aktion zu weit?
45 %
23 %
20 %
12 %
Insgesamt 93 Teilnehmer

Der 22-Jährige soll 15 Minuten lang in einem Sarg unter der Erde verbringen. "Ein absolutes No go und pietätlos" oder "ekelhaft und geschmacklos" wird die Aktion im Netz kommentiert.

N1-Programmchef Florian Kerschner sieht die Sache nicht ganz so drastisch. Der "Bild" erklärt er: "Wir haben mit Kritik gerechnet. Aber ich denke, dass die Leute die Aktion falsch verstanden haben. Das ist eine freiwillige Mutprobe. Wir bringen ja niemanden um."

Zuvor musste der 22-Jährige übrigens schon an ein Auto gekettet durch eine Feuerwand rasen und barfuß über 1.500 Mausefallen laufen. Und das alles für ein Auto.

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(ek)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hugos Wirklichkeit am 01.02.2018 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Pietätslos

    Ist halt die Frage im Vordergrund, ob das nicht doch unter Friedhofschändung oder Störung der Totenruhe fällt. Pietätlos erscheint es mir allemal.

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  • Opapa Petz am 01.02.2018 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Quote

    Medien sind in erster Linie dazu da, ihr Publikum zu informieren oder zu uterhalten. Diese Aufgaben vermisse ich seit Langem. Es wird nur noch polarisiert, reisserisch (oft sogar widersprüchlich) in die Welt posaunt, ohne einem Geamteindruck treu zu bleiben. Diese Aktion ist nicht nur absolut abzulehnen, sondern im höchsten Masse verwerflich.

  • Sibslobert am 01.02.2018 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Fehler.

    Die Mutproben mit den Mausefallen und der Feuerwand wurden von anderen Kandidaten bewältigt.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Hit Radio N1 am 02.02.2018 08:16 Report Diesen Beitrag melden

    So sieht's aus!

    Hier alle richtigen Infos und das Video! ;)

  • Opapa Petz am 01.02.2018 20:00 Report Diesen Beitrag melden

    Quote

    Medien sind in erster Linie dazu da, ihr Publikum zu informieren oder zu uterhalten. Diese Aufgaben vermisse ich seit Langem. Es wird nur noch polarisiert, reisserisch (oft sogar widersprüchlich) in die Welt posaunt, ohne einem Geamteindruck treu zu bleiben. Diese Aktion ist nicht nur absolut abzulehnen, sondern im höchsten Masse verwerflich.

  • Sibslobert am 01.02.2018 18:23 Report Diesen Beitrag melden

    Fehler.

    Die Mutproben mit den Mausefallen und der Feuerwand wurden von anderen Kandidaten bewältigt.

  • Hugos Wirklichkeit am 01.02.2018 17:44 Report Diesen Beitrag melden

    Pietätslos

    Ist halt die Frage im Vordergrund, ob das nicht doch unter Friedhofschändung oder Störung der Totenruhe fällt. Pietätlos erscheint es mir allemal.

    • Ghostbuster am 02.02.2018 00:27 Report Diesen Beitrag melden

      Verwirrt

      Störung der Totenruhe? Wie kann man tote den stören?

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