Todeskommandos unterwegs

17. April 2018 15:17; Akt: 17.04.2018 15:32 Print

Tierschützer: Russland killt vor WM Straßenhunde

Tierschützer rufen Präsident Wladimir Putin und die FIFA dazu auf, das grauenhafte Töten der Straßenhunde vor der Fußball-WM einzustellen.

Zum Thema
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Vom 14. Juni bis 15. Juli findet heuer in Russland die Weltmeisterschaft statt. Damit die Austragungsorte bei dem Spektakel ein möglichst sauberes Image verbreiten können, tötet das Gastgeberland Straßenhunde im großen Stil.

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1,5 Millionen Euro für Todeskommandos

Laut verschiedenen Medienberichten und Tierschutzorganisationen soll die russische Regierung das massenhafte Abschlachten bereits vor Monaten angeordnet haben. Für diese Todeskommandos soll ein Budget von rund 1,5 Millionen Euro locker gemacht worden sein. (110 Millionen Rubel)

Blutiger Krieg gegen Streuner

Erlaubt sind offenbar alle Methoden, die tödlich sind. Die Vierbeiner werden laut Tierschützern auf offener Straße erschlagen, erschossen oder mit Giftpfeilen vergiftet. Sowohl Aktivisten als auch russische Bürger schlagen Alarm! Eine Petition von change.org soll die FIFA und Russland zum Umdenken zwingen. (Siehe rechts im Infokasten)


Tierschutz in Russland bescheiden

Streuner sind in Russland ein weit verbreitetes Problem. "In Russland gibt es kein nachhaltig funktionierendes, modernes System, das Straßenkatzen und -hunde unterbringt, medizinisch versorgt oder füttert. Die Mittel sind dafür einfach nicht da", klären die Initiatoren der Petition auf.


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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Emilia am 17.04.2018 16:05 Report Diesen Beitrag melden

    Tropfen auf dem heißen Stein

    Außer einem Zeitungsartikel darüber wird nichts dagegen getan werden. Ob Hunde in China zu Tode gequält werden und dann verspeist, in Rumänien erschlagen oder vergiftet, oder nun in Russland in Massen getötet, es wird niemand was dran ändern.Und die Fußball WM wird trotzdem stattfinden. So wie Menschen mit Tieren umgehen sagt alles über sie aus.

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  • Bubi am 17.04.2018 16:06 Report Diesen Beitrag melden

    Schande

    Die Mittel sind dafür einfach nicht da", klären die Initiatoren der Petition auf. Aber für Kriegsmaterial ist genügend Geld da.Eine Schande für jedes Land das Tiere so behandelt!! Putin ist ein gefühlloser Macho ohne Skrupel!! Manche Dinge erledigt er gut, bei anderen versagt er total und ist außerdem nur auf die macht fixiert!

  • milchmädchen am 17.04.2018 15:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Olympia 2004

    Auch in Griechenland Hunde-Holocaust!

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Die neusten Leser-Kommentare

  • Vampizza am 18.04.2018 14:00 Report Diesen Beitrag melden

    Recht zum leben

    Von der Ferne kann man immer leicht reden, wo sind humane Ideen oder Lösungen ? Ich würde kastrieren vorschlagen, aber weiß nicht wie teuer das wäre? Später in weitläufige Gehege einsammeln um die Tollwut Gefahr zu minimieren!

  • Eduard S. am 18.04.2018 09:28 Report Diesen Beitrag melden

    Bei uns ist wieder alles überreguliert

    da darfst du privat nicht einmal einen Goldhamster verkaufen um nicht kriminalisiert zu werden

  • Antonietta/Tumminello am 18.04.2018 07:48 Report Diesen Beitrag melden

    Die Tiere brauchen Ihre Hilfe!

    Wußten Sie, das es in Bulgarien ca. 250.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich 50.000-100.000 Tiere brutalst in sogenannten Tierheimen erschlagen, erdrosselt oder vergiftet werden? Wußten Sie, das es in Rumänien ca. 1 Million Strassenhunde gibt? Dass jährlich Tausende in Tötungsstationen brutalst erschlagen, erdrosselt oder vergiftet werden? Wußten Sie, das es in Griechenland ca. 400.000 Strassenhunde gibt? Dass jährlich ca. 10.000, kurz vor der beginnenden Urlaubssaison, durch Giftköder ermordet werden? Wußten Sie, das es in Portugal 150.000 -200.000 Strassenhunde gibt ? Dass jährlich ein

  • j.l. am 17.04.2018 20:09 Report Diesen Beitrag melden

    jeder mit ein bisschen

    verstand sollte den wm spielen fern bleiben und den fernseher umschalten. wahnsinn

  • Sonja am 17.04.2018 18:25 Report Diesen Beitrag melden

    das Tier "Mensch"

    solange Menschen denken das Tiere nicht fühlen, müssen Tiere fühlen das Menschen nicht denken.