Schulz abgewatscht

13. Januar 2018 18:18; Akt: 13.01.2018 18:42 Print

SPD Sachsen-Anhalt gegen Große Koalition

SPD-Chef Martin Schulz und CDU-Chefin Angela Merkel beraten über eine Neuauflage der Großen Koalition. Die SPD-Basis ist skeptisch.

SPD-Chef Martin Schulz stößt mit seinen Sondierungsgesprächen für eine Große Koalition bei der Basis auf wenig Gegenliebe. (Bild: picturedesk.com)

SPD-Chef Martin Schulz stößt mit seinen Sondierungsgesprächen für eine Große Koalition bei der Basis auf wenig Gegenliebe. (Bild: picturedesk.com)

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Die SPD von Sachsen-Anhalt hat sich in ihrem Landesparteitag am Samstag mit knapper Mehrheit gegen eine Neuauflage der Großen Koalition mit der CDU/CSU auf Bundesebene ausgesprochen.

Bis in die frühen Morgenstunden des Freitag verhandelten die Parteichefs von CDU, CSU und SPD über Koalitionsgespräche. Auch SPD-Chef Martin Schulz, der sich anfangs skeptisch gab, will wieder koalieren. Doch die SPD-Landespartei von Sachsen-Anhalt versetzte ihm einen ersten Dämpfer.

"Verlässliches Regieren mit CDU nicht möglich"

"Verlässliches Regieren ist mit der Union aktuell nicht möglich", heißt es in der Begründung des Papiers. Die Ergebnisse der Sondierungen in Berlin zeigten, dass sich die Ziele der SPD so nicht durchsetzen ließen. Der Antrag nennt vor allem die Bürgerversicherung als Kernforderung der SPD.

Vor der Abstimmung hatte SPD-Außenminister Sigmar Gabriel, der als Gastredner am Vormittag auftrat, für die Aufnahme von Koalitionsverhandlungen mit der Union geworben – vergeblich. Eine bindende Wirkung hat das Votum der Delegierten nicht. Und sie stehen bei den deutschen Sozialdemokraten nicht alleine da.

Dämpfer für Schulz

In der SPD-Basis stößt die Aussicht auf eine Neuauflage der Großen Koalition an der Seite der Merkel-CDU auf wenig Begeisterung. Schulz will sich die Zustimmung für die Regierungsverhandlungen beim SPD-Bundesparteitag holen. Sollte Sachsen-Anhalt ein Gradmesser für den Bundesparteitag sein, könnte es zum politischen Todesstoß für Martin Schulz werden.

(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 13.01.2018 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die SPD zerreisst es spätestens

    bei der nächsten Wahl! Egal, was sie jetzt macht! Hoffentlich kommen Neuwahlen. Dann kann Mutti auch gehen! Endlich!

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  • Politik am 13.01.2018 22:13 Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Bekommt der auch noch weiter sein Gehalt?

  • Peter Lüdin am 14.01.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Das...

    zweitklassige Ergebnis hätte die SPD auch schon vor drei Monaten haben können. Jetzt ist es nur noch drittklassig zu nennen. Von linker SPD-Politik ist kaum mehr etwas zu sehen. A. Merkel hat es anscheinend geschafft, ihre CDU zu befrieden und gleichzeitig die SPD-Grossen zu zahnlosen Mehrheitsbeschaffern zu machen. Vielleicht erkennt das die SPD-Basis noch und beendet das ganze Schauspiel eines Untergangs einer würdelos gewordenen Parteiführung.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 14.01.2018 11:56 Report Diesen Beitrag melden

    Das...

    zweitklassige Ergebnis hätte die SPD auch schon vor drei Monaten haben können. Jetzt ist es nur noch drittklassig zu nennen. Von linker SPD-Politik ist kaum mehr etwas zu sehen. A. Merkel hat es anscheinend geschafft, ihre CDU zu befrieden und gleichzeitig die SPD-Grossen zu zahnlosen Mehrheitsbeschaffern zu machen. Vielleicht erkennt das die SPD-Basis noch und beendet das ganze Schauspiel eines Untergangs einer würdelos gewordenen Parteiführung.

  • Politik am 13.01.2018 22:13 Report Diesen Beitrag melden

    Frage

    Bekommt der auch noch weiter sein Gehalt?

  • AuchneMeinung am 13.01.2018 19:31 Report Diesen Beitrag melden

    Die SPD zerreisst es spätestens

    bei der nächsten Wahl! Egal, was sie jetzt macht! Hoffentlich kommen Neuwahlen. Dann kann Mutti auch gehen! Endlich!

    • SockenRambo am 14.01.2018 00:37 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @AuchneMeinung

      Zeit wäre es für Europa....

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