Nach Idlib

09. März 2018 21:41; Akt: 13.03.2018 12:20 Print

Erste syrische Rebellen ziehen aus Ost-Ghouta ab

Das syrische Staatsfernsehen hat am Abend mitgeteilt, dass erste Kämpfer der islamistischen Rebellengruppen Ost-Ghouta in Richtung der Rebellenprovinz Idlib verlassen.

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Die Schlacht um die Rebellen-Hochburg Ost-Ghouta vor den Toren von Damaskus tobt weiter. Wie das syrische Fernsehen mitteilt, haben am Abend allerdings erste Rebellenkämpfer und deren Familien die umkämpfte Vorstadt im Osten von Damaskus in Richtung der Provinz Idlib verlassen.

Auch die islamistische Gruppe "Jaisch al-Islam" kündigte an, dass eine "erste Gruppe" ihrer Dschihadisten die Enklave in Richtung der großteils von islamistischen Rebellen besetzten syrischen Provinz Idlib an der Grenze zur Türkei verlassen werde. Weitere sollen folgen.

Gleichzeitig ist zum zweiten Mal innerhalb einer Woche ein Hilfskonvoi in die belagerte Rebellen-Enklave gelangt. 13 Lastwagen mit Lebensmitteln für 12.000 notleidende Menschen trafen heute in der Stadt Duma ein, wie eine Sprecherin des UNO-Nothilfebüros (OCHA) sagte. Allerdings beklagte die UNO, Beschuss habe die Hilfslieferung bedroht.

Monatelange Bombardierung

Seit Monaten bombardieren syrische und russische Kampfjets die Rebellen-Enklave in einer Vorstadt der Hauptstadt Damaskus. In der Enklave haben mehrere verschiedene islamistische Rebellenmilizen das Sagen. Die größten sind "Ahrar al-Scham" und "Jaisch al-Islam". Auch der syrische Al-Kaida-Ableger "Hayat Tahrir al-Scham" ist dort vertreten.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Southpaw am 10.03.2018 06:36 Report Diesen Beitrag melden

    Na Hoppalla!

    Sehe ich da einen Wandel der Berichterstattung in Richtung Wahrheit? Obwohl man natürlich sagen muss, dass es keine "Islamisten" gibt und ein Moslem mit diesem Begriff wohl kaum etwas anfangen kann. Es handelt sich dabei um ein Kunstwort der PC um die Sache nicht beim Namen nennen zu müssen. Aber endlich sieht man ein, wer hier im Recht ist, nämlich die GEWÄHLTE syrische Regierung und die EINGELADENEN Verbündeten. Alle anderen brechen nämlich die Gesetze und befeuern diesen Konflikt nur weiter. Wenn der Westen endlich aufhört die "Rebellen" und den IS zu bewaffnen, ist bald ein Ende abzusehen.

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  • Eliot Ness am 10.03.2018 00:06 Report Diesen Beitrag melden

    Richtigstellung

    Putins Propaganda hat auch diesen Artikel infiltriert. Assad-Gegner haben durchwegs "Islamisten", wenn nicht sogar "Dschihadisten" zu sein: Also mal zur Klarstellung: Nur Kämpfer der ehemaligen Al Kaida haben die Enklave verlassen, ganze 13 Mann mit ihren Familien. 13 Mann von 240 die es dort gibt. Duie sollten schon vor Monaten abziehen, ein Abkommen wurde ausgehandelt, aber dann von Russland und Assad nicht eingehalten, um einen Vorwand zu haben, Ghouta anzugreifen. In Ghouta gibt es über 10000 Kämpfer, einheimische Syrer, die kämpfen unter der grün-weiß-schwarzen republikanischen Fahne.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Southpaw am 10.03.2018 06:36 Report Diesen Beitrag melden

    Na Hoppalla!

    Sehe ich da einen Wandel der Berichterstattung in Richtung Wahrheit? Obwohl man natürlich sagen muss, dass es keine "Islamisten" gibt und ein Moslem mit diesem Begriff wohl kaum etwas anfangen kann. Es handelt sich dabei um ein Kunstwort der PC um die Sache nicht beim Namen nennen zu müssen. Aber endlich sieht man ein, wer hier im Recht ist, nämlich die GEWÄHLTE syrische Regierung und die EINGELADENEN Verbündeten. Alle anderen brechen nämlich die Gesetze und befeuern diesen Konflikt nur weiter. Wenn der Westen endlich aufhört die "Rebellen" und den IS zu bewaffnen, ist bald ein Ende abzusehen.

    • Krake Paul das Orakel am 10.03.2018 10:57 Report Diesen Beitrag melden

      Assad wurde NIE gewählt!!!

      Und wenn du die Unwahrheit noch so oft wiederholst wird sie nicht wahr. NIEMALS wurde Assad in einer freien Wahl gewählt, sein Vater putschte sich an die Macht. Bei einer freien Wahl hätte Assad nie eine Chance, das weiß er und jeder normale Mensch genau, darum hat er das Land in den Krieg gestürzt!!!

    • Eliot Ness am 10.03.2018 11:05 Report Diesen Beitrag melden

      Putins Propagandasprachgebrauch

      "...die EINGELADENEN Verbündeten." - einer illegalen Putschistenregierung, was anderes ist Assads Clan gar nicht. Und diese "eingeladenen Verbündeten" vertreiben kurzerhand die syrische Mehrheitsbevölkerung. Und den "Southpaw" gefällt's, weil er nicht kapiert, daß die Syrer in Österreich - durchwegs Assad-Gegner - dann nicht mehr in die Heimat zurück können.

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  • Eliot Ness am 10.03.2018 00:06 Report Diesen Beitrag melden

    Richtigstellung

    Putins Propaganda hat auch diesen Artikel infiltriert. Assad-Gegner haben durchwegs "Islamisten", wenn nicht sogar "Dschihadisten" zu sein: Also mal zur Klarstellung: Nur Kämpfer der ehemaligen Al Kaida haben die Enklave verlassen, ganze 13 Mann mit ihren Familien. 13 Mann von 240 die es dort gibt. Duie sollten schon vor Monaten abziehen, ein Abkommen wurde ausgehandelt, aber dann von Russland und Assad nicht eingehalten, um einen Vorwand zu haben, Ghouta anzugreifen. In Ghouta gibt es über 10000 Kämpfer, einheimische Syrer, die kämpfen unter der grün-weiß-schwarzen republikanischen Fahne.