Gasflaschen in Bus

24. August 2017 06:45; Akt: 24.08.2017 09:40 Print

Terrorangst in Rotterdam: Rock-Konzert abgesagt

Im niederländischen Rotterdam gab es am Mittwochabend einen Großeinsatz der Polizei. Es gab Hinweise auf eine terroristische Bedrohung.

Terroralarm in Rotterdam: In einem Van wurden mehrere Gasflaschen gefunden. (Bild: Reuters)

Terroralarm in Rotterdam: In einem Van wurden mehrere Gasflaschen gefunden. (Bild: Reuters)

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Eigentlich hätte die US-Band "Allah-Las" am Mittwochabend in Rotterdam in den Niederlanden 1.000 ihrer Fans begeistern sollen. Doch das Konzert fand nie statt.

Die niederländische Polizei hatte nämlich einen Hinweis von den spanischen Kollegen bekommen: Anschlagsgefahr! Das Konzert wurde abgesagt, die kalifornischen Bandmitglieder verließen den Veranstaltungsort unter Polizeischutz. Zu diesem Zeitpunkt befanden sich erst wenige Zuschauer im Gebäude.

Wenig später fand die Polizei in der Nähe einen verdächtigen Lieferwagen mit spanischem Kennzeichen.

Der Fahrer, Medienberichten zufolge ein Spanier, wurde festgenommen. Im Inneren des Wagens entdeckten die Ermittler mehrere Gasflaschen.

Zweite Festnahme
Donnerstagfrüh wurde im Süden der Niederlande eine zweite Person in Zusammenhang mit dem Vorfall festgenommen.

Keine Verbindung zu Anschlägen in Spanien
Auch nach den Anschlägen in Spanien wurden im Versteck der Terroristen unzählige Gasflaschen gefunden. Ermittler gehen davon aus, dass sie mehrere Anschläge geplant hatten.

Die spanischen Anti-Terror-Einheit sieht derzeit aber keine Hinweise auf einen Zusammenhang mit den Anschlägen in Barcelona und Cambrils. Der in Rotterdam Festgenommene habe keine Verbindung zum Terrorismus. Die Gasflaschen könnten auch nur für den Hausgebrauch bestimmt gewesen ein.

(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 24.08.2017 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    In...

    den siebzigern gab es auch Bandnamen die religiöse Gefühle hätten verletzen können. Zum Beispiel Black Sabbath oder Judas Priest. Hat das irgendjemand gestört? Und Jethro Tull hat sich mit "Aqualung" ganz bösartig mit der Kirche beschäftigt. Wenn auch der Bandname Allah-Las nicht jedermanns Geschmack ist. Allah ist der Name für Gott den auch Christen und Juden verwenden. Regen die sich auf? Da gibt es dann noch "Unterwerfung" von Michel Houellebecq. Das was er beschreibt wird anscheinend ganz langsam wahr.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Peter Lüdin am 24.08.2017 18:44 Report Diesen Beitrag melden

    In...

    den siebzigern gab es auch Bandnamen die religiöse Gefühle hätten verletzen können. Zum Beispiel Black Sabbath oder Judas Priest. Hat das irgendjemand gestört? Und Jethro Tull hat sich mit "Aqualung" ganz bösartig mit der Kirche beschäftigt. Wenn auch der Bandname Allah-Las nicht jedermanns Geschmack ist. Allah ist der Name für Gott den auch Christen und Juden verwenden. Regen die sich auf? Da gibt es dann noch "Unterwerfung" von Michel Houellebecq. Das was er beschreibt wird anscheinend ganz langsam wahr.

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