Am Matterhorn

19. Juli 2018 18:10; Akt: 19.07.2018 19:21 Print

Österreicher und Freundin stürzen 1.300 m in den Tod

Die beiden Bergsteiger stürzten beim schwierigen Aufstieg über die Südwand des Berges rund 1.300 Meter in die Tiefe. Beide konnten nur noch tot geborgen werden.

Das Matterhorn. Archivbild (Bild: Reuters)

Das Matterhorn. Archivbild (Bild: Reuters)

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Ein österreichischer Bergsteiger dessen deutsche Freundin sind am Mittwoch auf der italienischen Seite des Matterhorns in den Tod gestürzt. Eine der beiden Personen verlor gegen zwölf Uhr das Gleichgewicht und riss die andere rund 1.300 Meter mit in die Tiefe. Das meldet die Schweizer Nachrichtenagentur "SDA".

Demnach starteten die beiden Alpinisten ihren Aufstieg möglicherweise auf der Schweizer Seite. Das Unglück ereignete sich auf einer Höhe von etwa 4.400 Metern, knapp unterhalb des Gipfels.

Ein Bergführer, der die beiden kurz vor dem Unglück getroffen hatte, war Zeuge des Absturzes und schlug Alarm. Die Leichen der beiden Verunglückten wurden geborgen und in die Ortschaft Valtournanche (Italien) gebracht. Das österreichische Konsulat in Mailand wurde eingeschaltet, hieß es seitens der Alpinrettung.

Die Identität der beiden Opfer konnte erst am Donnerstag geklärt werden, weil diese keine Ausweispapiere bei sich getragen hatten. Es soll sich laut "APA"-Informationen um einen 28-jährigen Österreicher und dessen 25 Jahre alte Freundin aus Deutschland handeln.

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(red/20 Minuten)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bergsteiger am 19.07.2018 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das Seil zur Falle wird

    Ein ähnliches Szenario spielt sich regelmäßig am Großglockner ab. Pärchen, beide mit Seil miteinander verbunden. Sie rutscht aus und reißt ihn mit. Trotz Zurufe waren beide nicht in der Lage den Sturz abzufangen, weil sie es nicht gelernt haben. Fünf Minuten später, eine Gruppe Bundesheerler. Auch hier rutscht einer am Eis aus und reißt den Rest der Truppe mit. Der Heli war zwar gleich da, aber auf Berge dürften nur noch Leute mit nachweislicher Ausbildung. Was nützt es den Partner ans Seil zu hängen, wenn keiner der beiden sichert. Ohne Seil wäre hier noch die bessere Alternative.

  • Hinrich Grube am 19.07.2018 21:30 Report Diesen Beitrag melden

    Steinschlag

    Ich würde in der Hochsaison die Südwand meiden wie der Teufel das Weihwasser, weil vom Lion-Grat immer wieder Leute Steine lösen, die dann auch in die Wand fallen...

  • Heeresbergführer am 20.07.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Der Heli

    @Bergsteiger Die "Bundesheerler" die dort aufsteigen sind bereits ausgebildete Hochalpinisten. Sie absolvieren dort die Ausbildung zum Heeresbergführer/gehilfen. Das gesehene Szenario ist absichtlich zu Übungszwecken passiert. Und nicht einmal, sondern öfter

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  • Heeresbergführer am 20.07.2018 08:40 Report Diesen Beitrag melden

    Der Heli

    @Bergsteiger Die "Bundesheerler" die dort aufsteigen sind bereits ausgebildete Hochalpinisten. Sie absolvieren dort die Ausbildung zum Heeresbergführer/gehilfen. Das gesehene Szenario ist absichtlich zu Übungszwecken passiert. Und nicht einmal, sondern öfter

  • Hinrich Grube am 19.07.2018 21:30 Report Diesen Beitrag melden

    Steinschlag

    Ich würde in der Hochsaison die Südwand meiden wie der Teufel das Weihwasser, weil vom Lion-Grat immer wieder Leute Steine lösen, die dann auch in die Wand fallen...

  • Bergsteiger am 19.07.2018 20:07 Report Diesen Beitrag melden

    Wenn das Seil zur Falle wird

    Ein ähnliches Szenario spielt sich regelmäßig am Großglockner ab. Pärchen, beide mit Seil miteinander verbunden. Sie rutscht aus und reißt ihn mit. Trotz Zurufe waren beide nicht in der Lage den Sturz abzufangen, weil sie es nicht gelernt haben. Fünf Minuten später, eine Gruppe Bundesheerler. Auch hier rutscht einer am Eis aus und reißt den Rest der Truppe mit. Der Heli war zwar gleich da, aber auf Berge dürften nur noch Leute mit nachweislicher Ausbildung. Was nützt es den Partner ans Seil zu hängen, wenn keiner der beiden sichert. Ohne Seil wäre hier noch die bessere Alternative.