Nach Atombomben-Test

03. September 2017 13:56; Akt: 04.09.2017 06:52 Print

USA drohen Nordkorea mit massiver Militär-Reaktion

Die verbale Eskalation geht weiter. Die USA drohen Nordkorea nach den jüngsten Atomtests eine "massive militärische Reaktion" für jede Bedrohung an.

US-Verteidigungsminister James Mattis (l.) droht Nordkorea mit

US-Verteidigungsminister James Mattis (l.) droht Nordkorea mit "massiver militärischer Reaktion" auf jegliche Aggression. (Bild: Reuters/Mike Theiler)

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Angesichts des neuerlichen nordkoreanischen Atombomben-Tests ist die weltpolitische Lage äußerst angespannt. Die USA haben Pjöngjang mit einer militärischen Antwort auf jegliche Bedrohung gedroht.

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Washington werde jede Bedrohung seines Territoriums oder seiner Verbündeten durch Nordkorea mit einer "massiven militärischen Reaktion" beantworten, sagte Verteidigungsminister James Mattis heute nach einer Sitzung des Nationalen Sicherheitsrats der USA.

"Wir haben zahlreiche militärische Optionen", sagte Mattis vor dem Weißen Haus in Washington. "Wir haben die Kapazitäten, uns und unsere Verbündeten Südkorea und Japan zu verteidigen". Gleichzeitig betonte der Verteidigungsminister, Ziel der USA sei nicht die "totale Vernichtung" Nordkoreas.

Krieg mit Nordkorea? Trump: "Wir werden sehen."

US-Präsident Donald Trump hielt ebenfalls am scharfen Tonfall fest. Bei einem Termin wurde er von einem Journalisten gefragt, ob er Nordkorea angreifen werde. Trumps knappe Antwort: "Wir werden sehen."


Die USA sind im Nordkorea-Konflikt auch zum Einsatz ihrer Atomwaffen bereit: Trump habe dem japanischen Ministerpräsidenten Shinzo Abe bei einem Telefongespräch zugesagt, dass die USA ihr eigenes Gebiet sowie ihre Verbündeten verteidigen würden, wobei "die volle Bandbreite der diplomatischen, konventionellen und nuklearen Möglichkeiten eingesetzt" würde, teilte das Weiße Haus mit.

Wie Außenminister Sebastian Kurz, wetterte Trump zuvor via Twitter gegen Kim Jong-uns Provokationen:

"Nordkorea hat einen großen Atomtest durchgeführt. Deren Worte und Handlungen sind weiterhin sehr feindlich und gefährlich für die Vereinigten Staaten...", schrieb er in einem ersten Tweet.

Minuten später folgten weitere. Pjöngjang sei eine "große Bedrohung und Peinlichkeit für China, das zu helfen versucht, aber mit wenig Erfolg". Eine Politik der Befriedung mit Pjöngjang "funktioniert nicht", so der US-Präsident und drohte indirekt mit einem Militärschlag: "Sie [Nordkorea, Anm.] verstehen nur eine Antwort!"

Krisentelefonat zwischen Merkel und Macron

Verurteilt haben den neuerlichen Atomtest auch der französische Präsident Emmanuel Macron und die deutsche Kanzlerin Angela Merkel; sie forderten härtere Sanktionen der EU gegen Nordkorea.

"Diese jüngste Provokation des Machthabers in Pjöngjang hat eine neue Dimension erreicht", heißt es in einer Erklärung, die die Regierung nach einem Telefongespräch Merkels mit Macron am Sonntag veröffentlichte.

Beide seien sich einig, dass Nordkorea das internationale Recht mit Füssen trete und die Staatengemeinschaft auf diese erneute Eskalation geschlossen und entschieden reagieren müsse. Neben dem UN-Sicherheitsrat sei auch die Europäische Union gefragt.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Maier am 03.09.2017 14:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    Die Sanktionen würden Ihn genauso wenig jucken, wie diese welche bereits bestehen.

  • myopinion am 03.09.2017 19:50 Report Diesen Beitrag melden

    Bin in Sorge

    Es bleibt zu hoffen, dass die beiden nicht einen 3. Weltkrieg auslösen.... Und selbst wenn das nicht passiert, würden deren Atombomben das Weltklima sicher nicht verbessern. Jedenfalls bin ich echt in Sorge, über diese Entwicklung.

  • Anna am 04.09.2017 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso muss ein ganzes Land

    für das krankhafte Verhalten eines Einzelnen büßen. Eliminiert diesen Wahnsinnigen endlich und lasst eure Waffen dort wo sind. Die Nordkoreaner haben es verdient wieder frei zu leben.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • AuchneMeinung am 04.09.2017 09:15 Report Diesen Beitrag melden

    Nach dem was IRRKIMDONG

    in letzter Zeit aufführt, muss ihm mal erklärt werden, daß irgendwann Schluß ist mit "lustig".

  • Manu am 04.09.2017 09:09 Report Diesen Beitrag melden

    Plastik

    Nord Korea's Waffen sind ertappen aus Plastik.(Wer mal eine DVD von Korea mal hatte weiß was ich mein) Außerdem verschwendet das Militär für Militärparade und für Choreographie die Zeit. Das Militär ist sehr schlecht ausgebildet. Außerdem verhungert das Volk.

  • Anna am 04.09.2017 07:21 Report Diesen Beitrag melden

    Wieso muss ein ganzes Land

    für das krankhafte Verhalten eines Einzelnen büßen. Eliminiert diesen Wahnsinnigen endlich und lasst eure Waffen dort wo sind. Die Nordkoreaner haben es verdient wieder frei zu leben.

    • Wilhelm Tell am 04.09.2017 10:51 Report Diesen Beitrag melden

      Gleicher Meinung

      Bin ganz Deiner Meinung. Knipst diesen Unbelehrbaren aus oder noch besser, ab in ein Lager, geschlossen natürlich.

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  • zimbo am 04.09.2017 05:53 Report Diesen Beitrag melden

    Wieviele Atomtests hat die USA gemacht

    Und wieviele Länder hat NKorea angegriffen, und wieviele die USA.Hat Nordkorea Militärbasen auf der ganzen Welt, von der es andere Länder in Schutt und Asche legt ?

  • Franz am 04.09.2017 05:49 Report Diesen Beitrag melden

    Gute Politik ist das nicht

    reden ihr werdet bezahlt für gute Politik, und Sanktionen halte ich sowie nichts, in jeder Firma und auch Privat vermeidet man Sanktionen bzw gibt es sie nicht weil man weis das es nur Sturheit und das gegenteil bringt von dem was es bezwecken soll