18 Sexualdelikte

05. Februar 2016 12:28; Akt: 12.02.2016 03:40 Print

Vergewaltigung während Karneval schockiert Köln

"181 freiheitsentziehenden Maßnahmen, 467 Platzverweise. Zudem 143 Körperverletzungen, sowie elf verletzt Polizisten. Zudem kommen 18 angezeigte Sexualdelikte, davon eine Vergewaltigung." Das ist die erschreckende Bilanz des ersten Tages des Karnevals in Köln. Möglicherweise kommen noch weitere Anzeigen wegen Sexualdelikten hinzu, so eine Sprecherin der örtlichen Polizei zu "heute.at".

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"181 freiheitsentziehende Maßnahmen, 467 Platzverweise. Zudem 143 Körperverletzungen, sowie elf verletzte Polizisten. Zudem kommen 18 angezeigte Sexualdelikte, davon eine Vergewaltigung." Das ist die erschreckende Bilanz des ersten Tages des Karnevals in Köln. Möglicherweise kommen noch weitere Anzeigen wegen Sexualdelikten hinzu, so eine Sprecherin der örtlichen Polizei zu "heute.at".


Spätestens nach den , blickt die ganze Welt nach Köln. Am Donnerstag ging der Auftakt des traditionellen Karnevals, die Weiberfastnacht, über die Bühne.

Die Bilanz, die am Tag danach von der Kölner Polizei veröffentlicht wurde, mag auf den ersten Blick eine erschreckende sein, als ungewöhnlich wird sie allerdings nicht eingestuft: "Die Zahlen sind nicht signifikant höher, als die von letztem Jahr", erzählte eine Sprecherin der Polizei "heute.at".

Einzig und allein die Anzeigen bei Sexualdelikten gingen nach oben, dabei spielt auch offenbar ein anderes Anzeigeverhalten der Opfer eine Rolle: "Nach der Silvesternacht werden Aktionen, die früher nicht als Belästigung wahrgenommen wurde, als solche eingestuft und angezeigt."

Vergewaltigung durch Asylwerber

Den traurigen Höhepunkt des ersten Tages stellt eine mutmaßliche Vergewaltigung dar, wie die Polizei bestätigt. Ein 17-Jähriger, dem Asylstatus zugestanden wurde, wird vernommen. Er soll eine 22-jährige Kölnerin, nachdem er ihr pornographische Inhalte auf seinem Smartphone zeigte, gegen 3.00 Uhr Früh niedergeschlagen und sich an ihr vergangen haben. 

Es ist auch anzunehmen, dass die ohnehin schon hohe Zahl noch weiter ansteigt: "Viele der Opfer werden möglicherweise erst heute eine Anzeige stellen, da sie aus dem Umland kommen.", heißt es von Seiten der Polizei. 

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