Buchmacher machen Quote

07. September 2018 06:00; Akt: 06.09.2018 21:08 Print

Wetten: Trumps Maulwurf im Weißen Haus ist ....

Kurios: Trumps Suche nach dem U-Boot in der Regierung beschäftigt jetzt auch die Buchmacher! Ein Spieleportal bietet Wetten auf den Maulwurf an.

Im Visier? Donald Trump will wissen, wer der Maulwurf ist. Bei Wettanbieter steht Vize-Präsident Jim Pence (li.) hoch im Kurs.  (Bild: Reuters (2) )

Im Visier? Donald Trump will wissen, wer der Maulwurf ist. Bei Wettanbieter steht Vize-Präsident Jim Pence (li.) hoch im Kurs. (Bild: Reuters (2) )

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Die Affäre um Trumps Maulwurf wird immer heftiger, wetten? Fakt ist: Nachdem eine anonyme Quelle von Sabotageakten im Weißen Haus gegen Donald Trumps "schlimmste Einfälle" berichtet hat, witterte der US-Präsident Verrat – und fordert von der "New York Times" die Auslieferung. Und: Beim Web-Portal "MyBookie" kann man wetten, wer das geheimnisvolle Phantom ist – die Liste ist ein "Who-is-Who" der US-Regierung. Brisant: Bei den Quoten liegt Vize-Präsident Jim Pence hoch im Kurs ...


Trump forderte die "NY Times" auf, den Maulwurf auszuliefern (Quelle: YouTube).

"Wenn die feige anonyme Person wirklich existiert, muss die ,Times’ ihn oder sie zum Zweck der nationalen Sicherheit sofort an die Regierung ausliefern!", hatte ein erboster Trump auf Twitter gefordert. Vielleicht sollte er sich einfach die Wettquoten anschauen: Nach einem anonymen Beamten namens "The Field" (Quote: 1/3) folgt Vize Pence mit 2/3 auf Platz zwei. Warum? David Strauss, Haupt-Buchmacher bei "MyBookie", erklärte, dass in dem "Times"-Artikel das wenig gebräuchliche Wort "lodestar" (dt. Leitstern) vorkommen würde und dass es nur einen einzigen Menschen im Weißen Haus geben würde, der dieses Wort mehrmals in Reden verwende hatte – Jim Pence!

Auch Trumps Tochter und Schwiegersohn stehen auf der Wettliste

Bei einer 2/3-Quote würde ein Bieter übrigens 66 Cent gewinnen, wenn er einen Dollar setzen würde. Trump hatte angekündigt, den "Verräter" zu fassen: "Ich lege den Sumpf trocken, und der Sumpf versucht zurückzuschlagen. Keine Sorge, wir werden gewinnen!" Auch die Sprecherin des Weißen Hauses, Sarah Sanders, hatte den Gastbeitrag in der "Times" verurteilt: "Knapp 62 Millionen Menschen haben 2016 Präsident Donald J. Trump gewählt. Niemand von ihnen hat eine feige, anonyme Quelle der angeschlagenen ,New York Times‘ gewählt!"

Wer noch mitbieten will, die restlichen "Kandidaten" sind: Bildungsministerin Betsy Devos (2/1), Außenminister Mike Pompeo (4/1), Finanzminister Steven Mnuchin (4/1), Stabschef John F. Kelly (4/1), Verteidigungsminister Jim Mattis (5/1), Justizminister Jeff Sessions (5/1), Innenminister Ryan Zinke (6/1), Landwirtschaftsminister Sonny Perdue (6/1), Handelsminister Wilbur Ross (7/1) Arbeitsminister Alex Acosta (7/1), Minister für Gesundheitspflege und soziale Dienste Alex Azar (8/1), Minister für Wohnungsbau und Stadtentwicklung Ben Carson (8/1), Kriegsveteranenminister Robert Wilkie (8/1), Ministerin für Innere Sicherheit Kirstjen Nielsen (10/1) – sowie Ivanka Trump (12/1) und Jared Kushner (12/1).
Kurz: Es ist zwar sehr unwahrscheinlich, dass Trumps Tochter oder Schwiegersohn das Phantom sind, es wäre aber richtig Geld zu machen ...

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(tas)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sciencer am 07.09.2018 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wetten

    Nach den ersten "Auffälligkeiten" haben die Abgeordneten seiner Partei gemeint, dass seine Tage gezählt seien, wenn die Lobbies ihre Kohle mit seiner Hilfe gemacht haben. Wahrscheinlich ist vor allem die Waffenlobby, die ihm ja den Wahlkampf finanziert hat, gemeint. Wenn die Geldgeber also ihren Reibach gemacht haben, ist der Trump von jetzt auf gleich weg. Wetten?

  • Censorship am 10.09.2018 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Verdient, aber dennoch falsch...

    Bei aller Abneigung gegen den Affen Trump, aber was da in seiner Administration passiert, ist glatter Verrat...

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Censorship am 10.09.2018 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Verdient, aber dennoch falsch...

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  • Sciencer am 07.09.2018 19:23 Report Diesen Beitrag melden

    Wetten

    Nach den ersten "Auffälligkeiten" haben die Abgeordneten seiner Partei gemeint, dass seine Tage gezählt seien, wenn die Lobbies ihre Kohle mit seiner Hilfe gemacht haben. Wahrscheinlich ist vor allem die Waffenlobby, die ihm ja den Wahlkampf finanziert hat, gemeint. Wenn die Geldgeber also ihren Reibach gemacht haben, ist der Trump von jetzt auf gleich weg. Wetten?