Asyl soll beendet werden

10. Januar 2018 18:17; Akt: 11.01.2018 17:49 Print

Wird Assange aus Botschaft geworfen?

Die ecuadorianische Botschaft in London will WikiLeaks-Gründer Julian Assange loswerden. Außerhalb des Gebäudes droht ihm die Festnahme.

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Julian Assange auf dem Balkon der ecuadorianischen Botschaft in London.

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Seit 2012 sitzt WikiLeaks-Gründer Julian Assange in der ecuadorianischen Botschaft in London fest. Die Regierung von Ecuador plant nun ein Vermittlungsverfahren, um sein "Botschaftsasyl" zu beenden. Man stehe in "ständigem Kontakt" mit Großbritanniens Regierung, sagte Außenministerin Maria Fernanda am Mittwoch. Assange muss beim Verlassen des Gebäudes mit einer Festnahme rechnen.

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Soll Julian Assange von den britischen Behörden festgenommen werden?
58 %
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26 %
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Insgesamt 111 Teilnehmer

Präsident will Asyl beenden

Für die Vermittlung komme entweder eine Person oder ein Drittland in Frage. Das Asyl war Assange vom linken Präsidenten Rafael Correa gewährt worden. Dessen Nachfolger Lenin Moreno will es beenden.

Das britische Außenministerium sieht laut der Nachrichtenagentur PA nur eine Möglichkeit für den 46-jährigen Australier: er muss sich den Behörden stellen. Zwar wurden die Ermittlungen wegen Vergewaltigungsvorwürfen in Schweden im Mai 2017 eingestellt, doch Großbritannien will den Aktivisten wegen der Veröffentlichung geheimer Dokumente auf seiner Plattform festnehmen.

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(lu)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Talk Lulle am 10.01.2018 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    dirty tricks

    Assange wurde einige Monate vor der Anzeige durch die beiden Schwedinnen ausdrücklich vor "dirty tricks" gewarnt. Dann war der CIA-Direktor persönlich noch in Schweden auf Besuch (2 - 3 Monate vor dem Showdown), und so musste es kommen ... Wäre vermutlich sicherer gewesen, sich wie Snowden rechtzeitig in den Schutzbereich einer stärkeren Macht zu begeben anstatt auf die US-Marionettenstaaten Schweden und Großbritannien zu vertrauen.

  • Sepp H. am 11.01.2018 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    abseilen

    ich an seiner stelle würde mich einfach abseilen - ganz wörtlich - und dann nichts wie fersengeld geben. einige nebelwerfer vielleicht noch, falls auf der rückseite des gebäudes kameras sind - klingt simpel, müsste aber gehen

Die neusten Leser-Kommentare

  • Sepp H. am 11.01.2018 15:08 Report Diesen Beitrag melden

    abseilen

    ich an seiner stelle würde mich einfach abseilen - ganz wörtlich - und dann nichts wie fersengeld geben. einige nebelwerfer vielleicht noch, falls auf der rückseite des gebäudes kameras sind - klingt simpel, müsste aber gehen

  • Talk Lulle am 10.01.2018 20:54 Report Diesen Beitrag melden

    dirty tricks

    Assange wurde einige Monate vor der Anzeige durch die beiden Schwedinnen ausdrücklich vor "dirty tricks" gewarnt. Dann war der CIA-Direktor persönlich noch in Schweden auf Besuch (2 - 3 Monate vor dem Showdown), und so musste es kommen ... Wäre vermutlich sicherer gewesen, sich wie Snowden rechtzeitig in den Schutzbereich einer stärkeren Macht zu begeben anstatt auf die US-Marionettenstaaten Schweden und Großbritannien zu vertrauen.