Beziehungstat

23. Februar 2018 15:17; Akt: 23.02.2018 20:00 Print

Zwei Personen auf offener Straße in Zürich getötet

In der Lagerstraße in der Nähe des Hauptbahnhofs Zürich sind Schüsse gefallen, zwei Personen starben. Die Polizei geht von einem Beziehungsdelikt aus.

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Kurz nach 14.30 Uhr wurde der Stadtpolizei Zürich gemeldet, dass in der Lagerstrasse Schüsse gefallen seien. Die ausgerückten Rettungskräfte trafen vor Ort auf eine tote und eine schwerverletzte Person, die später ihren Verletzungen erlegen ist.


Laut ersten Erkenntnissen geht die Stadtpolizei Zürich beim Gewaltdelikt an der Lagerstraße von einem Beziehungsdelikt aus. Ein 38-jähriger Mann hat mehrmals auf eine 35-jährige Frau geschossen und richtete sich danach selbst, wie die Stadtpolizei am Freitagabend mitteilt. Beide Personen haben eine italienische Staatsbürgerschaft. Die weiteren Ermittlungen werden nun durch die Staatsanwaltschaft und die Kantonspolizei Zürich geführt.

Beim Opfer handelt es sich um eine UBS-Mitarbeiterin. "Wir trauern um eine Mitarbeiterin der UBS, die heute im Rahmen einer privaten Auseinandersetzung vor unserem Gebäude Europaalee 21 in Zürich zu Tode gekommen ist", heißt es in einem Schreiben an die Mitarbeiter, das dem "Blick" vorliegt.

Pistole neben Totem

"Wir haben fünf Schüsse gehört, als wir im Schulzimmer saßen", sagen Zeugen zu "20 Minuten". Als sie aus dem Fenster geschaut haben, hätten sie zwei Personen regungslos am Boden vor der UBS-Geschäftsstelle gesehen. Neben einer Person sei eine Pistole gelegen. Die beiden Personen seien zugedeckt worden, eine davon habe man versucht, zu reanimieren.

Ein Mann, der auf dem Gehweg geraucht habe, sagt, dass er den Schüssen des Täters "ausweichen musste". Ein anderer Augenzeuge berichtet, dass er sich mit anderen Personen auf der Toilette versteckt habe, als die Schüsse fielen. Noch ist unklar, wo sich der Täter und das Opfer vor den Schüssen aufhielten. Eine Frau berichtet, dass sich die beiden vorher im Kaffee direkt neben der UBS-Geschäftsstelle aufgehalten und sich demnach gekannt hätten.

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(wed/jen/tam)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Richard Lego Österreicher am 23.02.2018 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ergebnis wird sein

    daß diverse Ostkriminelle Cowboy und Indianer auf Europas Strassen spielen und das ohne sich irgendwie fürchten zu müssen...

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Richard Lego Österreicher am 23.02.2018 18:03 Report Diesen Beitrag melden

    Ergebnis wird sein

    daß diverse Ostkriminelle Cowboy und Indianer auf Europas Strassen spielen und das ohne sich irgendwie fürchten zu müssen...

    • Jindl am 23.02.2018 19:07 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Richard Lego Österreicher

      Gefährlicher als die meist katholischen Mensch aus den Ostblock sind die Goldstücke seit 2015

    • Drakensang am 23.02.2018 19:10 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Richard Lego Österreicher

      Reine Hypothese meinerseits: Der Typ wollte entweder einen Kredit, eine Umschuldung oder einfach nur Geld (Bankraub) und als er leer dann da stand ist sein Temperament mit ihm durchgegangen.

    • ludwig am 24.02.2018 05:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Richard Lego Österreicher

      seit wann liegt italien im Osten von Europa?

    • Ich am 24.02.2018 06:24 Report Diesen Beitrag melden

      so ist Leben leider

      Jetzt fürchten sie sich von deinem komentar.

    • Thomas Weinrath am 24.02.2018 11:31 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Hallo Herr Lego, der Schütze war Schweizer!

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