Nahrungsmittelpreise steigen

16. August 2012 11:28; Akt: 16.08.2012 12:00 Print

Wocheneinkauf um 2,8 Prozent teurer geworden

Der typische Wocheneinkauf verteuerte sich im Juli im 12-Monatsvergleich um 2,8 Prozent, teilte die Statistik Austria mit. Der tägliche Einkauf ("Mikrowarenkorb"), der überwiegend Nahrungsmittel umfasst, kostete im Juli um 2,7 Prozent mehr, im Juni waren es 2,8 Prozent.

Fehler gesehen?

Der typische Wocheneinkauf verteuerte sich im Juli im 12-Monatsvergleich um 2,8 Prozent, teilte die Statistik Austria mit. Der tägliche Einkauf ("Mikrowarenkorb"), der überwiegend Nahrungsmittel umfasst, kostete im Juli um 2,7 Prozent mehr, im Juni waren es 2,8 Prozent.

In der Ausgabengruppe "Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke" (durchschnittlich +3,1 Prozent; Einfluss: +0,36 Prozentpunkte) kosteten Nahrungsmittel durchschnittlich um 3,0 Prozent mehr.


  • Fleisch und Fleischwaren: + 3,7 Prozent

  • Brot und Getreideerzeugnisse + 3,8 Prozent

  • Gemüse + 5,3 Prozent

  • Molkereiprodukte und Eier + 2,5 Prozent

  • Obst: - 4,2 Prozent

  • Alkoholfreie Getränke + 4,1 Prozent

  • Kaffee + 6,9 Prozent


Die Preisanstiege in der Ausgabengruppe "Verschiedene Waren und Dienstleistungen" (durchschnittlich +2,9 Prozent; Einfluss: +0,27 Prozentpunkte) wurden vor allem von teureren Versicherungsdienstleistungen (+2,6 Prozent) verursacht.


  • Schmuck und Uhren: + 12,1 Prozent


Die Preise für "Verkehr" stiegen durchschnittlich um 1,7 Prozent (Einfluss: +0,25 Prozentpunkte). Ausschlaggebend dafür waren höhere Treibstoffpreise (durchschnittlich +3,0 Prozent).


  • Wartung und Reparaturen von Pkw: + 3,5 Prozent

  • Flugtickets: + 6,8 Prozent


Als Preisdämpfer erwies sich die Ausgabengruppe "Freizeit und Kultur" (durchschnittlich minus 0,2 Prozent).


  • Pauschalreisen: - 4,4 Prozent


Abverkauf als Preisdämpfer

Für den Rückgang des Verbraucherpreisindex (VPI) im Vergleich zum Vormonat Juni 2012 um 0,3 Prozent verantwortlich war vor allem der Abverkauf. Hauptpreisdämpfer im Monatsabstand war die Ausgabengruppe "Bekleidung und Schuhe", deren Preise aufgrund des Sommerschlussverkaufs durchschnittlich um 12,2 Prozent zurückgingen. Dabei verbilligten sich Bekleidungsartikel um 14,2 Prozent, Schuhe um 9,5 Prozent.

Freizeit & Kultur als Preistreiber

Hauptpreistreiber im Monatsabstand war "Freizeit und Kultur" (durchschnittlich +1,2 Prozent). Ausschlaggebend dafür waren saisonbedingt teurere Pauschalreisen (insgesamt +8,0 Prozent). Die durchschnittlichen Teuerungen von 1,6 Prozent in der Ausgabengruppe "Restaurants und Hotels" wurden hauptsächlich von saisonbedingten Preisanstiegen bei Beherbergungsdienstleistungen verursacht (insgesamt 8,9 Prozent).