Insolvenz des Mutterkonzerns

19. Juli 2012 16:57; Akt: 19.07.2012 17:02 Print

300 Mitarbeiter von Neckermann in Graz hoffen

Von der Insolvenz des deutschen Versandhändlers Neckermann ist auch die österreichische Niederlassung in Graz betroffen.

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(Bild: DPA)

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Die Folgen für Neckermann in Österreich werden sich im Laufe des Verfahrens herausstellen, so die Pressesprecherin von Neckermann-Deutschland am Donnerstag. Insolvenzanträge wurde gegen Neckermann.de und die Logistik-Sparte eingebracht. In Graz sind laut ORF-Steiermark online rund 300 Mitarbeiter bei Neckermann tätig.

Schweigen aus Deutschland

Auch die in Deutschland bestellten Insolvenzverwalter wollten sich am Donnerstag zu Neckermann Österreich nicht äußern. Nähere Informationen soll es in den nächsten zehn Tagen geben.

Unter den österreichischen Mitarbeitern herrsche Schock, aber auch Hoffnung. Laut dem Betriebsrat der Grazer Niederlassung habe man mit der Pleite der Mutter gerechnet. "Wir könnten wahrscheinlich allein auch weiterbestehen", zitiert der ORF den Betriebsratsvorsitzenden Siegfried Schlein. Wie es aber mit der Finanzierung aussehe, das sei die große Frage.

APA/red.