Globale Erwärmung

22. August 2018 16:52; Akt: 22.08.2018 16:54 Print

5 Tipps, um richtig über den Klimawandel zu reden

Zahlen, Daten, Fakten stehen nicht immer an erster Stelle, vor allem dann nicht, wenn es darum geht, Menschen zum Umdenken und Handeln zu bewegen.

 (Bild: iStock)

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Jane Burston, Geschäftsführerin des Clean Air Fund in New York, hat ihre gesamte berufliche Karriere in den Bereichen Klimawissenschaft und Politik, in sozialen Unternehmen, in der Regierung und jetzt in der Philanthropie verbracht. Im Laufe der Zeit hat sie erkannt, wie wichtig die öffentliche Kommunikation ist. Das sie auch gesehen hat, wie wichtig es ist, dass Menschen häufiger über den Klimawandel sprechen. Denn nur so ist es möglich die Treibhausgasemissionen schnell zu senken, um die globale Klimaerwärmung auf einem Niveau zu halten, das noch nicht gefährlich ist.

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Viele Menschen fühlen sich aber nicht in der Lage dazu und glauben zu wenig darüber zu wissen. Sollte dies der Fall sein, hat Burston fünf Tipps zusammengefasst, die Klarheit schaffen sollen:

1. Es braucht keine Unmengen an Zahlen

Man braucht niemandem mehr erklären, dass der Klimawandel bereits stattfindet, das weiß inzwischen jeder. Die Herausforderung besteht also nicht darin Bewusstsein zu schaffen, sondern zum Handeln zu bewegen. Viele Menschen denken nach wie vor nicht an den Klimawandel, wenn es darum geht, wie sie verreisen, wie sie ihr Geld investieren oder welche Energieversorger sie nutzen sollen.

Um ihnen den richtigen Weg zu zeigen, reicht oft schon eine ganz einfache physikalische Erklärung:

Kohlendioxid und andere Treibhausgase fangen Wärme in der Atmosphäre ein. Sie absorbieren die Strahlung der Sonne, die von der Erde reflektiert wurde und geben diese Strahlung dann in alle Richtungen wieder ab und reflektieren einen Teil davon zurück auf die Erde. Dies heizt die Erde auf.

2. Sprechen Sie darüber, was wirklich passiert

Siebzehn der 18 heißesten Jahre, die jemals aufgezeichnet wurden, waren in diesem Jahrhundert. Das arktische Eis nimmt mit einer Rate von 13% pro Jahrzehnt seit den 1970er Jahren rapide ab. Extreme Wetterereignisse wie Hitzewellen, Dürren und Starkregen treten aufgrund des Klimawandels häufiger auf. Diese Ereignisse führen zu Verlust von Leben und Lebensunterhalt sowie sozialen und politischen Unruhen.

Diese Tatsachen sind real, gegenwärtig und unmittelbar. So schaffen Sie Dringlichkeit.

3. Machen Sie Prognosen persönlich

- In Florida wird der Meeresspiegel weiter ansteigen. Damit werden die Gezeiten in jedem Jahrzehnt weiter ins Landesinnere fluten, wodurch Häuser nicht versicherbar und möglicherweise unverkäuflich werden.

- In Europa werden Hitzewellen, wie sie 2003 auftraten und mehr als 50.000 Menschen töteten, immer wahrscheinlicher.

- In Subsahara-Afrika werden mehr Dürreperioden den Zugang zu Trink- und Bewässerungswasser einschränken und die landwirtschaftliche Produktivität verringern.

4. Nennen Sie Botschafter des Klimawandels

Verweisen sie auf Boten des Klimawandels, mit denen niemand rechnet:

- Die größten Öl- und Gasunternehmen der Welt, die die Realität des vom Menschen verursachten Klimawandels anerkennen.

- Investoren, die die CEOs von Unternehmen bitten, die Auswirkungen ihrer Aktivitäten auf den Klimawandel und die Umwelt zu berücksichtigen.

- Experten und Entscheidungsträger auf der ganzen Welt, die die Gefahr des Klimawandels erkannt haben.

- Versicherungsunternehmen, die das Risiko als ihr Geschäft bewerten.

5. Erklären Sie, was getan werden kann

Der CO2-Fußabdruck der meisten Menschen wird vor allem durch den Energieverbrauch bei Reisen und im Haushalt geprägt. Besprechen Sie aber auch darüber, was sie als Teil eines Kollektivs tun können - zum Beispiel in ihrer Gemeinde oder am Arbeitsplatz.

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(kiky)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Hans am 22.08.2018 18:38 Report Diesen Beitrag melden

    Zusätzliche Fragen

    Ich möchte trotzdem ein paar Fragen stellen, die hier nicht behandelt wurden. Warum erwärmen sich Mond, Mars und Jupiter aktuell auch - gibt es da Änderungen bei der Sonneneinstrahlung oder der kosmischen Strahlung? In welchem Ausmaß wird Geoengineering betrieben und welchen Einfluss hat es? Wie wirken sich Rückkopplungen aus, zB (die nachgewiesene) globale Ergrünung, die einen Teil des CO2 wieder aufnimmt und außerdem die Abstrahlung der Wärme ändert? Wieso haben sich die Voraussagen aus den Jahren 1997-2005 bis heute nicht bewahrheitet?

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  • Alexandra am 22.08.2018 20:04 Report Diesen Beitrag melden

    Gruselig

    Das liest sich wie die heilige Schrift einer Sekte! Du darfst nichts hinterfragen; das sind die Dinge an die du glauben musst; jeder der anders denkt liegt falsch; habe keinen Kontakt zu Menschen die andere Meinung sind; diffamiere diese Menschen mit allen Mitteln Echt zum fürchten solche Artikel!

  • Knut Randauch am 22.08.2018 19:32 Report Diesen Beitrag melden

    Die Erde wird wärmer,

    unbestritten. Und auch wieder kühler. Das war immer schon so und wird sich weiter wiederholen. Dort, wo die Pasterze (nicht mehr) ist, kommen Reste von Siedlungen mit Ackerbau und Viehzucht zum Vorschein von vor 12.000 Jahren. Damals war es also auch warm, ohne Auto- und Industrieabgase, ohne FCKW und ohne Chemtrails. Dann würde es kälter, Ötzi und Julius Cäsar kamen und gingen, und jetzt wird es eben wieder wärmer.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Franz am 29.08.2018 21:55 Report Diesen Beitrag melden

    Bester Tipp:

    Die Heute U-Bahnzeitung erst gar nicht lesen. (klimaschonend)

  • Statistiker am 23.08.2018 14:48 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Klimasekte

    Es hat keinen Sinn, die Sekte der Klima-wird-vom-Menschen-beeinflusst-Gläubigen ist mit fundierten, sachlichen Argumenten nicht zu überzeugen.

  • baumstärbän am 23.08.2018 10:23 Report Diesen Beitrag melden

    klimaschmoarrn

    verkehrsbehindernd wiens strassen mit inseln verbauen, alle auf 1 spur zwängen, so irrsinnig mehr co2 tag tägl. steigern, und dann entrüstet von klimawandel faseln.

  • baumstärbän am 23.08.2018 10:18 Report Diesen Beitrag melden

    klimaschmoarrn

    zu behaupten vögel verdursten wg klimawandel, und das in österreich, reihe ich in sehr peinliche propaganda ein! bewaldung österreichs im spitzenfeld, österreichweit fahrst max. einen 1/2 km, egal von wo, und bist im wald....

  • Christa am 23.08.2018 09:02 Report Diesen Beitrag melden

    Fakten

    Klimawandel hat es immer schon gegeben, aber nie haben die Veränderungen so rasch stattgefunden.

    • Kritischer Geist am 23.08.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      @Christa

      Und noch nie haben die Menschen sich so sehr von Ökofaschisten an der Nase herumführen lassen. Seit ich zurückdenken kann, gibt es irgendein ökologisches Bedrohungsszenario, vor dem man den Menschen Angst macht. In den 80er-Jahren war es das sog. "Waldsterben", das eine glatte Lüge war. Dann kam das Ozonloch und uns wurde prophezeit, dass in wenigen Jahren die Ozonschicht komplett zerstört sein würde. All diese Szenarien haben sich als Zeitungsenten herausgestellt. Seit nur mehr eine Minderheit an das Märchen vom "menschengemachten" Klimawandel glaubt, ist nun vom "Insektensterben" die Rede.

    • Statistiker am 23.08.2018 14:40 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Christa

      Das ist nicht wahr, ca. 1650 wurde ein reger Bienenflug im Dezember und Januar dokumentiert. Warm ist es seitdem kälter geworden?

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