20 Flüge ausgefallen

06. Dezember 2017 15:14; Akt: 06.12.2017 15:14 Print

AUA-Mitarbeiter lehnen KV-Angebot ab

Die am Mittwoch in Schwechat abgehaltene Betriebsversammlung der AUA brachte keinen Erfolg.

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Um 9 Uhr am Mittwoch versammelte sich das AUA-Personal am Flughafen Wien-Schwechat zu einer Betriebsversammlung. Es sollte über neue Kollektivverträge für die rund 4.000 Angestellten diskutiert werden. Mehr als 1.000 Mitarbeiter der Fluglinie waren zur Versammlung gekommen. Höhepunkt des Protests war ein rund einstündiger Protest-Marsch über das Flughafengelände.

Gebracht hat das alles nicht viel, denn einigen konnte man sich nicht. "Die Betriebsversammlung war überwältigend gut besucht und hat eine klare Absage an das Angebot des Arbeitgebers gebracht", erklärt AUA-Bord-Betriebsrat Rainer Stratberger laut "orf.at". Gemeinsam mit dem Betriebsrat habe das Personal nun ein Paket geschnürt, das dem Arbeitgeber präsentiert werden soll. Will dieser nicht darauf einsteigen, werde man mit "kreativem Protest" reagieren.

In einer ersten Reaktion gab ein AUA-Sprecher "orf.at" gegenüber schon bekannt, immer offen für neue Gespräche zu sein. Das vom Arbeitgeber angebotene Paket – eine sechsprozentige Gehaltserhöhung für drei Jahre und Zuschläge bei einer Arbeitszeitflexibilisierung – sei ein erstes Angebot gewesen.

Ausfälle und Verspätungen

Aufgrund der Versammlung am heutigen Mittwoch wurden 20 Flüge der AUA gestrichen. Unter anderem Maschinen, die am Vormittag von Schwechat in Richtung Berlin oder Budapest abheben sollten, blieben am Boden.

Verzögerungen gab es auch bei Langstreckenflügen, so etwa konnte ein Flieger nach Miami statt um 9.55 Uhr erst um kurz vor 12 Uhr starten.

(ek)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Bertl K. am 07.12.2017 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    das AUA-Personal

    glaubt immer noch dem ösischen geschützten (defizitären) Bereich anzugehören, und weiterhin viele Jahre weniger arbeiten zu müssen, aber finanziell allen anderen Berufen übergeordnet werden zu müssen ? Die wollen allein durch Prestige statt effektiver Leistung fürstlich entlohnt werden, wie sie das bis zum Verkauf wegen der irren Kosten, gewohnt waren. Willkommen in der harten realen Welt, in der viele mindestens ebenso verantwortliche LKW-Fahrer nur einen Bruchteil verdienen, aber bis 65 statt maximal 55 (wie auch verlangt wird) arbeiten müssen !

  • Wolfgang Winkler am 11.12.2017 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    der Herr Rainer Stratberger ich hoffe sehr stark dass Sie einmal ihr Brot außerhalb der geschützten Werkstätte verdienen müssen - vermutlich wird es nichts mit Wirtschaft zu tun haben, weil sie davon nämlich gar keine Ahnung haben

Die neusten Leser-Kommentare

  • Wolfgang Winkler am 11.12.2017 08:33 Report Diesen Beitrag melden

    Herr

    der Herr Rainer Stratberger ich hoffe sehr stark dass Sie einmal ihr Brot außerhalb der geschützten Werkstätte verdienen müssen - vermutlich wird es nichts mit Wirtschaft zu tun haben, weil sie davon nämlich gar keine Ahnung haben

  • Bertl K. am 07.12.2017 11:19 Report Diesen Beitrag melden

    das AUA-Personal

    glaubt immer noch dem ösischen geschützten (defizitären) Bereich anzugehören, und weiterhin viele Jahre weniger arbeiten zu müssen, aber finanziell allen anderen Berufen übergeordnet werden zu müssen ? Die wollen allein durch Prestige statt effektiver Leistung fürstlich entlohnt werden, wie sie das bis zum Verkauf wegen der irren Kosten, gewohnt waren. Willkommen in der harten realen Welt, in der viele mindestens ebenso verantwortliche LKW-Fahrer nur einen Bruchteil verdienen, aber bis 65 statt maximal 55 (wie auch verlangt wird) arbeiten müssen !