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14. September 2018 11:46; Akt: 14.09.2018 12:00 Print

Bank Austria feiert ihr neues Hauptquartier

Der Austria Campus in Wiens Leopoldstadt ist seit heute offiziell das neue Hauptquartier der Bank Austria. Sie lädt zum Fest.

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5.300 Mitarbeiter sind von 12 bisherigen Standorten in den 2. Bezirk übersiedelt – bei laufendem Geschäftsbetrieb. Das entspricht der Einwohnerzahl der Stadt Melk in Niederösterreich. Die UniCredit Bank Austria hat Büroflächen von rund 60.000 Quadratmeter in zwei Gebäuden ausgebaut, der gesamte Austria Campus wurde auf einer Fläche von 85 Hektar errichtet.

Heute, Freitag, wird das neue Gebäude mit einem großen Open Air-Fest gefeiert.

Robert Zadrazil, Vorstandsvorsitzender der UniCredit Bank Austria, freute sich bei der Eröffnung: „Mit dem Einzug in unser neues Headquarter setzen wir Maßstäbe für modernes Arbeiten und Zusammenarbeit. Zudem erfüllt unser neues Headquarter höchste Umwelt- und Nachhaltigkeits-Standards. Unter anderem haben wir hier eine der flächenmäßig größten Anlagen zur Nutzung von Geothermie in Mitteleuropa errichtet.“

Enormes Büroprojekt

Der Austria Campus ist eines der größten Büroprojekte Europas. Grundlage für die Errichtung des neuen Headquarters auf dem ehemaligen Gelände des Wiener Nordbahnhofs war das Siegerprojekt eines städtebaulichen Wettbewerbs nach Plänen von Boris Podrecca Architekten. Die Bürogebäude wurden durch SIGNA errichtet und von der UniCredit Bank Austria maßgeschneidert nach allen Gesichtspunkten moderner Arbeitsorganisation ausgebaut.

Neue Arbeitsformen

Im Mittelpunkt des Konzepts steht eine Office-Landschaft, die neue Arbeitsformen ermöglicht. Eine offene Bürostruktur gewährleistet verbesserte Kommunikation und Information. Verwirklicht wurde das Konzept von „Smart Working“ mit der Möglichkeit, überall auf dem Campus mobil sowie dank „Remote Work“ auch von zu Hause und unterwegs aus zu arbeiten.

Ökologie

Beim gesamten Austria Campus wurde höchstes Augenmerk auf Ökologie und Nachhaltigkeit gelegt. Die eigene Geothermie-Anlage auf dem Campus ist eine der flächenmäßig größten Anlagen Europas zur Gewinnung von Erdwärme. Diese Energienutzung wird sowohl im Sommer als auch im Winter für die Unterstützung der Heizung und Kühlung unter Einhaltung aller Umweltauflagen verwendet.

Nachhaltigkeit

Die Stromeinsparung wird 23 Gigawattstunden entsprechen oder ungefähr dem Stromverbrauch aller Bewohner des 1. Wiener Gemeindebezirks. Auch der Heizenergiebedarf ist weitaus niedriger – mit der erzielten Einsparung von 20 GWh könnten 2.857 Neubauwohnungen mit 80 Quadratmetern geheizt werden. Die Reduktion des Strom- und Heizenergiebedarfs führt zu der beträchtlichen CO2 Einsparung von etwa 5.500 Tonnen.

Michael Ludwig, Bürgermeister der Stadt Wien, hob hervor: „Verkehrstechnisch perfekt erschlossen, liegt der Austria Campus an einem der dynamischsten Standorte von Wien. Durch die unmittelbare Nachbarschaft zum nahe gelegenen Messezentrum und dem Campus der Wirtschaftsuniversität Wien werden wertvolle Synergien geschaffen, die den Wert dieses Projekts unterstreichen.“

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(GP)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sparefroh am 14.09.2018 12:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Noch ein Glashaus mehr

    Da hat aber der einzelne Kontoinhaber nichts davon. Die Filialen in Wohnortnähe wurden alle geschlossen. Die älteren Leute müssen weite Wege in Kauf nehmen um zu ihren Geld zu kommen. Zinsen gibt es keine und die Oberen bauen sich Paläste.

  • Realist am 14.09.2018 13:00 Report Diesen Beitrag melden

    Grauslicher Bau

    Da hatte der Architekt wohl noch eine Kindheitsrechnung mit Lego offen ;-)

  • WehrtEuchEndlich am 14.09.2018 22:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    G'fraster

    Die Tempel werden immer größer, die Kontostände der Bank-Bonzen immer höher, aber Zinsen für die Kunden gibt es keine mehr. Statt dessen soll man zu windigen Spekulations- oder Negativgeschäften verleitet werden.

Die neuesten Leser-Kommentare

  • da da am 16.09.2018 00:23 Report Diesen Beitrag melden

    da da da

    und wer zahlt's? Die Kunden.

  • da da am 16.09.2018 00:19 Report Diesen Beitrag melden

    da da da

    Die haben mir einmal Werbung geschickt. Eingeschrieben. Gelber Zettel. Fuhr aufs Postamt - was fand ich da? Einen Werbewisch. Total unnötige Aktion. War verärgert. Wegen nem Werbewisch so weit fahren.

  • MKubik am 15.09.2018 07:49 Report Diesen Beitrag melden

    ...keinen Cent am Konto lassen

    Da sieht man wieder wo die Zinsen, die eigentlich dem Kunden zustehen würden hinkommen! Die Banken sind staatlich geschützte Verbrecher, mit der Lizenz zur Kundenberaubung! Ich habe mein Geld zu Hause im Tresor, denn mit meinem Geld arbeiten die nicht mehr.

  • Karin am 14.09.2018 22:42 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Abgepresstes Geld

    Sollten ihren Kunden lieber mal wieder korrekte Zinsen zahlen anstatt immer neue Tempel für ihre Super-Bonzen zu erschaffen.

  • WehrtEuchEndlich am 14.09.2018 22:25 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    G'fraster

    Die Tempel werden immer größer, die Kontostände der Bank-Bonzen immer höher, aber Zinsen für die Kunden gibt es keine mehr. Statt dessen soll man zu windigen Spekulations- oder Negativgeschäften verleitet werden.