Massiver Kurseinbruch

06. Februar 2018 08:39; Akt: 06.02.2018 16:15 Print

US-Börse offen: Dow Jones zeigt wieder nach oben

Der Aktienhandel ist in den USA wieder eröffnet. Nach den massiven Verlusten erholen sich die Börsen, zu Beginn des Handels drehte der Dow Jones ins Plus.

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Talfahrt an der Börse von Tokio und der Wall Street, ein US-Trader traut seinen Augen nicht. Malaysia: Die Kurs-Entwicklung in Kuala Lumpur. Die Kursentwicklung an den internationalen Börsen An der Wall Street ist zum Wochenstart Panik ausgebrochen. Der US-Leitindex sackte am Montag zeitweise um knapp 1600 Zähler ab und damit um so viele Punkte wie nie zuvor an einem einzelnen Handelstag. Die bisherigen Jahresgewinne lösten sich rasend schnell in Luft auf, ebenso wie die seit Anfang Dezember erzielten Gewinne. Zugleich sprang das Angstbarometer, der Vix-Index, das die Kursschwankungen des S&P 500 misst, um fast 100 Prozent hoch. Das letzte Mal, als der Volatilitätsindex kräftig nach oben gesprungen war, hatten Sorgen um die chinesische Wirtschaft für einen Ausverkauf an den Börsen gesorgt. Dieses Mal dürften Sorgen um eine schneller als bisher vermutet verlaufene Zinswende der Hintergrund sein. Die Flucht aus Aktien sei dabei durch zahlreiche Stopp-Orders massiv beschleunigt worden, die Anleger eigentlich setzen, um sich vor allzu großen Verlusten zu schützen. Marktbeobachter Daniel Saurenz von Feingold Research sah im freien Fall des Dow "den schwärzesten Tag für die Aktienmärkte seit Jahren". Durch die Panik an der Wall Street sprangen am US-Rentenmarkt die Anleihen zugleich wieder kräftig nach oben, was deren Renditen unter Druck brachte. Trader an der New York Stock Exchange in New York Abwarten und Tee trinken, so dieser Mann beim betrachten der tiefroten Kurse an der Börse Peking New York Stock Exchange

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • roter Baron am 06.02.2018 10:02 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt nichts Schrecklicheres

    im Leben als wenn ein Milliardär 90 Prozent seines Vermögens verliert und nur mehr "ein kleiner armer zweistelliger Millionär" wird. Das sind die Schattenseiten des Pyramidenspiels das man "freie Wirtschaft" nennt.

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  • H.Langer am 06.02.2018 11:06 Report Diesen Beitrag melden

    Krank

    Unsere Gesellschaft ist wirklich krank, wenn positive Wirtschaftsentwicklungen Abstürze an der Börse auslösen. Abgesehen davon, wir sprechen von einem DJ Kurs von 24.375,75 nach dem Absturz. 2010 war der Kurs gerade mal 10.428 und 2015 17.823, ist also heute nach dem "Absturz" immer noch um lockere 133,5% höher als 2010 und 36,77 % höher als 2015. Also was soll das Geschrei ?

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  • eine wienerin am 06.02.2018 11:55 Report Diesen Beitrag melden

    Jaja die Geldgier

    treibt seltsame Blüten. Was im Leben wirklich zählt findet man sicher nicht an irgendwelchen Börsen.

Die neusten Leser-Kommentare

  • Karl H. am 08.02.2018 13:16 Report Diesen Beitrag melden

    Spendenaktion für Aktionäre

    Sollten wir eine Hilfsaktion mit Spenden für den armen Matusek da staren ?

  • Franz Absberg am 06.02.2018 16:29 Report Diesen Beitrag melden

    Börsen erholen sich wieder

    Angesagte Katastrophen finden zumeist nicht statt

  • Patriot5611 am 06.02.2018 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Niemand hat etwas verloren!

    Nur wer (in Panik) verkauft, wenn seine Aktien im Minus sind, hat verloren. Das nennt man "Verlust realisieren". Das sind die Spekulanten, die sich mit Aktien das schnelle Geld erhoffen. Es gibt so "Deppen" die sich zum Aktienkauf einen Kredit aufnehmen und dann "notverkaufen" müssen um den Kredit zu bedienen. Aktien sind eine "Investition in die Zukunft", Panik ist da ein schlechter Ratgeber. Ich musste anfangs auch "Lehrgeld" bezahlen. Jetzt investiere ich nur mehr in österreichische Aktien. In "Dividendenkaiser", z. B. Österreichische Post AG.

  • Robin Hood am 06.02.2018 15:14 Report Diesen Beitrag melden

    Der Arme :)

    Naja vl. kann er ja die Mindestsicherung beantragen.....den Betrag spürt ja nicht mal im geringsten!!!!

  • seven am 06.02.2018 15:09 Report Diesen Beitrag melden

    Ab in Häfn

    Die beste Anlage sind Konservendosen und Milchpulver die bis zu 15 Jahre haltbar sind. Diese Spekulationsgeschäfte mit generiertem Geld das physisch gar nicht existiert gehört endlich mit hohen Haftstrafen bestraft.