Wolford

01. März 2018 15:20; Akt: 01.03.2018 15:35 Print

Chinesen kaufen Vorarlberger Textil-Firma

Ein chinesischer Investor plant die Übernahme des Wäschekonzerns Wolford. Der Deal soll 22 Millionen Euro neues Eigenkapital bringen.

Die Wolford AG hat ihren Sitz in Bregenz . (Bild: picturedesk.com)

Die Wolford AG hat ihren Sitz in Bregenz . (Bild: picturedesk.com)

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Nachdem der Deal durchgesichert war, preschten die Vorarlberger Wolford AG und die chinesische Fosun Industrial Holdings Limited (Fosun) nach vorne.

Noch vor der Unterzeichnung der Verträge kündigte das Unternehmen mit Sitz in Bregenz an, dass Fosun und die Hauptaktionärsgruppe (WMP Familien-Privatstiftung, Sesam Privatstiftung und M. Erthal & Co. Beteiligungsgesellschaft m.b.H. sowie nahe stehende natürliche Personen) beabsichtigen, einen Kaufvertrag über die Mehrheitsbeteiligung an der Wolford AG (2,543,694 Aktien, rund 50,87% des Grundkapitals der Wolford AG) zu schließen. Der Kaufpreis soll 12,80 Euro je Aktie betragen. Der Deal muss von den Kartellbehörden abgesegnet werden.

22 Millionen neues Eigenkapital

Wolford soll durch die Übernahme 22 Millionen Euro neues Eigenkapital erhalten. Das Grundkapital von Wolford soll von derzeit etwa 36,4 Millionen Euro um 12,5 Mio. auf rund 48,7 Millionen zu erhöhen.

Die Unterfertigung der Verträge ist für Donnerstag geplant. Die außerordentliche Hauptversammlung, die über die Kapitalerhöhung beschließen wird, soll voraussichtlich im Mai 2018 stattfinden und wird einberufen, sobald der Aktienerwerb durch Fosun kartellbehördlich genehmigt wurde. Wolford beschäftigt knapp 1.500 Mitarbeiter.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 01.03.2018 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haut's wieder ab!

    Bitte nicht! Wir brauchenkeine Kinderarbeit in Österreich!

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Drakensang am 01.03.2018 18:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Haut's wieder ab!

    Bitte nicht! Wir brauchenkeine Kinderarbeit in Österreich!

    • Säufer am 01.03.2018 22:04 Report Diesen Beitrag melden

      Was los?

      Wie soll Kinderarbeit möglich sein wenn sowas in der gesamten EU verboten ist? Da ist es total wurscht wer der Eigentümer ist. Oder vielleicht zuviel Rechts im Schädel?

    • Drakensang am 02.03.2018 00:29 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Säufer

      In dem man unter der Marke in China produziert und dann die Ware verschiebt.

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