So entkommen Sie dem Spritpreis-Wahn

28. Juni 2012 15:30; Akt: 29.06.2012 08:48 Print

Die teuersten/billigsten Tankstellen des Landes

Heute.at hat für Sie die billigsten und die teuersten Tankstellen des Landes aufgelistet. So sind Sie rechtzeitig für den Start der Sommerferien gerüstet, und wissen genau, wo es sich lohnt zu tanken, und wo nicht.

 (Bild: Fotolia)

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Heute.at hat für Sie die billigsten und die teuersten Tankstellen des Landes aufgelistet. So sind Sie rechtzeitig für den Start der Sommerferien gerüstet, und wissen genau, wo es sich lohnt zu tanken, und wo nicht.

Rechtzeitig zu Ferienbeginn analysierte die Arbeiterkammer (AK) die Spritpreise bei 1500 Tankstellen in ganz Österrech. Das Ergebnis: Tanken ist im Westen Österreichs teuerer als im Osten. Und wer entlang von Autobahnen oder im Ausland seinen Tank füllt, wird gnadenlos abgezockt.

Die billigsten Diesel-Tankstellen







































Avanti1110WienSimmeringer Hauptstraße 4891,219 Euro
Avanti1110WienSimmeringer Hauptstraße 51,219 Euro
Avanti2320SchwechatBruck-Hainburgerstraße 24a1,229 Euro
BP8200Arnwiesen-GleisdorfA2 Südautobahn Km 1541,234 Euro
Avanti4020Linz, DonauUnionstraße 71a1,239 Euro


Die teuersten Diesel-Tankstellen:







































TK Tankstellen GmbH6763ZürsNr. 2191,399 Euro
Freie Tankstelle5541AltenmarktHauptstraße 2001,395 Euro
Eni6780SchrunsBahnhofstraße 211,389 Euro
Shell (Vorteilspartner)6580St. Anton am ArlbergDorfstraße 1361,389 Euro
Flachau5542FlachauWagrainerstraße 1371,389 Euro


Die billigsten Super-Tankstellen







































Avanti7423PinkafeldWiener Straße 81,279 Euro
LSC Wenzl GmbH7122GolsHochäcker 71,286 Euro
LSC Wenzl GmbH7132FrauenkirchenKrautgartengasse 201,286 Euro
Avanti1110WienSimmeringer Hauptstraße 51,289 Euro
Avanti1110WienSimmeringer Hauptstraße 4891,289 Euro


Die teuersten Super-Tankstellen







































Shell (Vorteilspartner)6580St. Anton am ArlbergDorfstraße 1361,456 Euro
TK Tankstellen GmbH6763ZürsNr. 2191,449 Euro
Shell (Vorteilspartner)6522PrutzReschenstraße 21,449 Euro
Shell (Vorteilspartner)6166FulpmesWaldrasterstraße 451,449 Euro
Eni6653Stockach b. ReutteNr. 29a1,444 Euro


Die Preise für Eurosuper waren im Juni um 2,1 Prozent höher als im Juni 2011, bei Diesel betrug der Preisanstieg 1,7 Prozent, zeigt die AK-Analyse. "Der Höhenflug setzt sich fort", kritisiert AK-Energie-Experte Dominik Pezenka. Zum Vergleich: Insgesamt betrug die Teuerung im Mai 2,1 Prozent.

Im regionalen Vergleich zeigte sich, dass das Tanken im Westen am teuersten ist. In Niederösterreich, Oberösterreich und Wien ist es am günstigsten. "So ist zum Beispiel in Tirol der Sprit um durchschnittlich vier Cent teurer als in Niederösterreich", sagte Pezenka. Er empfiehlt auch, Autobahntankstellen zu meiden. Eurosuper ist dort um 14,3 Prozent, Diesel um 15,8 Prozent teurer als an Straßentankstellen. "Eine Tankfüllung kostet damit an der Autobahntankstelle im Durchschnitt um rund 13 Euro mehr", rechnet Pezenka vor. "Die Rekordpreise an den Autobahntankstellen genau vor den Sommerferien sind reinste Abzocke."

Tanken beim Diskonter zahlt sich nicht wirklich aus, sind die Preise im Durchschnitt doch nur um rund einen Cent billiger als Markentankstellen.

Nur Slowenien günstiger als Österreich

Obwohl die Arbeiterkammer die hohen Spritpreise in Österreich kritisiert, empfehlen die AK-Experten dennoch, vor der Urlaubsfahrt noch zu Hause zu tanken - denn im benachbarten Ausland tankt man nur in Slowenien günstiger als in Österreich, dort ist Diesel um fünf Cent billiger als in der benachbarten Steiermark, Eurosuper hingegen ist teurer. Deutschland und Italien sind wegen der dort höheren Mineralölsteuer besonders teuer.

Vier Firmen teilen sich Autobahntankstellen

Die AK vermutet Preisabsprachen, denn nur vier Multis würden sich den Markt an Autobahnen aufteilen. In Österreich werde deswegen die Bundeswettbewerbsbehörde (BWB) den Mineralölmarkt prüfen, aber auch eine europäische Marktuntersuchung sei notwendig. Außerdem sollen sich die Mineralölhändler künftig für ihre Preise rechtfertigen müssen, verlangt die AK. Finanzinvestoren sollen vom Treibstoffhandel an der Börse ausgeschlossen werden, fordert die AK weiter. Damit soll die Spekulation bekämpft werden.


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