Briefkastenfirma auf Bermudas

03. Januar 2018 20:58; Akt: 03.01.2018 20:58 Print

Google vermied Steuern in Milliardenhöhe

Medienberichten zufolge soll der Internetriese Google 2016 Steuern in Milliardenhöhe umgangen haben.

Der Google-Konzern habe Steuern hinterzogen. (Bild: picturedesk.com/AP)

Der Google-Konzern habe Steuern hinterzogen. (Bild: picturedesk.com/AP)

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Die Nachrichtenagentur "Bloomberg" berichtet unter Berufung auf ihr vorliegende Dokumente, dass Google insgesamt 15,9 Milliarden Euro an eine Briefkastenfirma auf den Bermudas, die wiederum einem in Irland registriertem Konzern gehöre, überwiesen hat, um so die Steuerzahlungen zu umgehen.

Konkret seien Einnahmen von einer irischen Tochter an eine niederländische Firma geflossen, die dann weiter auf ein Konto eines Scheinunternehmens in dem britischen Überseegebiet transferiert wurden.

Schlupfloch genutzt

"Bloomberg" berichtet weiter, dass sich der Internetriese dank des sogenannten "Double Irish"-Schlupflochs Steuern in der Höhe von 2,4 Milliarden erspart habe.

Google selbst will dem Bericht nach nichts davon wissen. Man sei seinen Steuerverpflichtungen stets nachgekommen und halte sich in jedem Land an dessen Steuergesetze.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • ehklar am 03.01.2018 22:02 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Das ist kein Schlupfloch! Das ist Steuerbetrug! Jedes zivilisierte Finanzstrafrecht hat Vorausbestimmungen gegen solche Handlungen. HIER muss die EU aktiv werden! Sonst ist sie bald Geschichte!

  • j.l. am 04.01.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    macht ja nichts

    ist so gewollt, gesetzeslücken für die gstopften gibts genug aber ein kleiner spürt die volle härte des gesetzes. wo ist diegerechtigkeit, schon begraben.

  • Schukraid am 04.01.2018 12:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja 

    ea game, google, apple ...... und und und alle riesenkonzerne anscheinend treiben steuerbetrug mal mehr kontrolle und strafen die ein milliardenschweres unternehmen auch weh tut dann hört der schass mal auf

Die neusten Leser-Kommentare

  • max p. am 05.01.2018 08:39 Report Diesen Beitrag melden

    hört mal auf zu

    googlen und sucht euch eine liberale freie suchmaschine, die alles findet und nicht nur das was us-behörden freigeben! total linker staatsnaher abzocker-konzern! die masse machts!

  • Alex am 04.01.2018 23:10 Report Diesen Beitrag melden

    Nein doch oh!

    Wer hätte gedacht dass so ein ehrenhaftes Unternehmen wie Google an jeder möglichen legalen wie illegalen Stelle Steuern spart?! Was kommt als nächstes - Facebook verkauft Nutzerdaten?!

  • Kleinunternehmer am 04.01.2018 20:10 Report Diesen Beitrag melden

    Gleiches Recht für alle!

    Als Kleinunternehmer zahle ich jedes Jahr viele tausend Euro Steuern! Wie soll man da konkurrenzfähig sein wenn die großen nichts zahlen? Es geht um österreichische Arbeitsplätze! Und wo bleibt die EU? Wo bleibt die Wirtschaftskammer? Eigentlich müsste eine Sammelklage der österr. Unternehmen angestrebt werden, wir werden wirtschaftlich massiv benachteiligt! Oder sollen wir uns auch einen Briefkasten in Übersee kaufen?

  • j.l. am 04.01.2018 14:04 Report Diesen Beitrag melden

    macht ja nichts

    ist so gewollt, gesetzeslücken für die gstopften gibts genug aber ein kleiner spürt die volle härte des gesetzes. wo ist diegerechtigkeit, schon begraben.

  • Schukraid am 04.01.2018 12:03 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ja 

    ea game, google, apple ...... und und und alle riesenkonzerne anscheinend treiben steuerbetrug mal mehr kontrolle und strafen die ein milliardenschweres unternehmen auch weh tut dann hört der schass mal auf