Austausch

17. Januar 2018 17:08; Akt: 17.01.2018 17:21 Print

Hofer feuert alle roten Aufsichtsräte der ÖBB

Aus Rot mach' Blau: Infrastrukturminister Norbert Hofer bringt seine Vertrauten im Aufsichtsrat der Bundesbahnen unter.

Der Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ)rührt bei den ÖBB um. (Bild: picturedesk.com/APA)

Der Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ)rührt bei den ÖBB um. (Bild: picturedesk.com/APA)

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Infrastrukturminister Norbert Hofer (FPÖ) färbt die ÖBB um. Spätestens Mitte Februar soll der Aufsichtsrat der staatlichen ÖBB ausgewechselt werden. Neben Aufsichtsratspräsidentin Brigitte Ederer soll sich die gesamte SPÖ-Fraktion im ÖBB-Aufsichtsrat verabschieden müssen, berichtet „Die Presse“.

Davon betroffen ist Rechtsanwalt Leopold Specht, ein Vertrauter des ehemaligen SP-Bundeskanzlers Alfred Gusenbauer. Gehen muss auch die ehemalige EZB-Direktorin Gertrude Tumpel-Gugerell, die der SPÖ zugerechnet wird und seit Mitte 2011 in dem Gremium saß.

Blaues Urgestein Schiefer

ÖBB-Aufsichtsratspräsident wird der Burschenschafter Arnold Schiefer. Er gilt als blaues ÖBB-Urgestein und war unter ÖBB-Chef Christian Kern sogar zum Vorstand der Güterverkehrstochter befördert worden. Derzeit sitzt der bullige Schiefer im Vorstand der Hypo-Abbaubank Heta Asset Resolution.

Laut "Presse" soll außerdem die Chefin des Hayek-Instituts, Barbara Kolm, Mitglied des ÖBB-Aufsichtsrats werden. Kolm ist Beraterin der FPÖ und war für die FPÖ auch als Kandidatin für das Amt der Rechnungshofpräsidentin angetreten. Neu in den ÖBB-Aufsichtsrat kommt auch Norbert Hofers frisch gekürter Generalsekretär im Infrastrukturministerium, Andreas Reichhardt.

FP-Beamtin auf VP-Ticket

Auch Helga Berger, Budget-Sektionschefin im Finanzministerium mit FPÖ-Background, soll in den Aufsichtsrat einziehen. Allerdings auf einem VP-Ticket. Berger war einst Kabinettschefin von FPÖ-Vizekanzlerin Susanne Riess-Passer.

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(GP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Ex-Sozi am 17.01.2018 19:12 Report Diesen Beitrag melden

    Vertrauen

    man muss mit leuten zusammenarbeiten, denen man vertrauen kann. und was die spö derzeit aufführt, ist alles andere als vertrauenswürdig...

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  • Gebührenzahler am 17.01.2018 19:30 Report Diesen Beitrag melden

    Vertrauen in Linke verloren

    Viele Wähler haben das Vertrauen in die SPÖ verloren, daher ist es auch wichtig die rot eingefärbten Institutionen zu verändern. Die Grünen wurden total abgewählt. Besonders angebracht wäre der Austausch der Verantwortlichen in den links gesteuerten Medien (besonders des ORF der nicht zu Unrecht den Spitznamen Rotfunk trägt) damit wieder eine neutrale Bericht- und Meinungserstattung erfolgt die auch nichts verschweigt das nicht in ein linkes Weltbild passt. Oder die SPÖ finanziert sich den ORF selbst und lässt ihn nicht zwangsfinanzieren.

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  • Nil am 17.01.2018 17:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Super nur weiter so ORF

    Finde ich vooollllll super das die roten Schleimer es sehen wie das ist wenn man nicht mehr tue und machen kann was man will. Ich hoffe das es auch beim Roten Zwangsgebührensender ORF auch so kommt. H.C, Strache hat versprochen die Zwangsgebühr abzuschaffen, wenn er das macht bekommt er meine Stimme wieder.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Ernstl am 21.01.2018 23:39 Report Diesen Beitrag melden

    Blaue Freunderwirtschaft, neine Danke!

    Wunderbar. Jetzt erleben wir die blaue Freunderlwirtschaft. Darauf haben wir gewartet und das hat die demokratische Mehrheit gewählt. Herzlichen Dank, Herr Hofer!

    • Katl Neto am 23.01.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

      Nichts ist schlechter als die rote Brut

      Hollo Enstl, Du hast sicher das Kapperl vom Franzl auf :-)) Nichts ist doch nichts besser als die rote Brut weg von den Trögen zu bekommen. Sie leisten nichts. Aber ich hoffe dass die Blauen ihr Geld wert sind.

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  • Poidinger am 21.01.2018 11:45 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Göööd

    Wer zahlt, der schafft an. Nachdem die Rep zahlt, also der Wähler, schafft der Wähler an.

  • SE71 am 21.01.2018 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Kostenfaktor Aufsichtsrat

    Das ist doch immer schon so gewesen das die regierenden politischen Parteien ihre Leute in hohe Posten der Staatsnahen betriebe setzen, sonst gäbe es ja auch keine SPÖ Fraktion in Aufsichtsräten. Da sehe ich kein Problem schliesslich sind Aufsichtsräte ja sowieso nur ein Kostenfaktor ohne echten nutzen. Und 8 von 10 Aufsichtsräte haben keine von dem Bereich was und wie die Unternehmen arbeiten. Aber EX-Politiker brauchen auch einen Job und wer sonst nichts kann wird Aufsichtsrat.

  • Go Hofer am 21.01.2018 08:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Normal

    Das ist doch ein normaler Prozess. Hat die korrupte rote Brut geglaubt es bleibe alles wie es ist? Nur weiter so!!!!

  • maxtc am 21.01.2018 01:17 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    The Purge quasi.

    Sehr gut!