Tausende Autos betroffen

13. Juni 2018 10:10; Akt: 13.06.2018 10:35 Print

Mercedes-Rückruf-Aktion auch in Österreich

18.000 Pkw und Transporter sind betroffen. Ein Großteil der Fahrzeuge war bereits in der freiwilligen Servicemaßnahme eingeplant.

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Ein Modell der C-Klasse. Tausende werden zurückgerufen.

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Nach aktuellem Stand sind in Österreich vom Daimler-Fahrzeugrückruf 18.000 Pkw und Transporter betroffen. Das hat ein Sprecher von Mercedes-Benz Österreich gegenüber "heute.at" bestätigt. Betroffen sind C-Klasse-Modell, GLC-Geländewägen und Vito-Transporter.

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Daimler ist im Streit über Abschalteinrichtungen bei Diesel-Autos zu einem weiteren umfangreichen Rückruf von Mercedes-Modellen verpflichtet worden. Der Bund werde für deutschlandweit 238.000 Fahrzeuge wegen "unzulässiger Abschalteinrichtungen" unverzüglich einen amtlichen Rückruf anordnen, erklärte Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer am Montag nach einem Treffen mit Daimler-Chef Dieter Zetsche in Berlin.

In Europa sind insgesamt 774.000 Mercedes-Fahrzeuge betroffen - neben dem schon zurückgerufenen Transporter Vito auch C-Klasse-Modelle und der Geländewagen GLC. Daimler habe zugesagt, kooperativ mit dem Kraftfahrt-Bundesamt schnellstmöglich die beanstandeten Funktionen beseitigt würden.

Weitere Modelle untersucht

Scheuer hatte Zetsche bereits Ende Mai zu einer Krisensitzung einbeordert, nachdem das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) einen Rückruf von rund 4900 Exemplaren des Mercedes-Kleintransporters Vito wegen einer unzulässigen Abschalteinrichtung bei der Abgasreinigung angeordnet hatte. Das Amt untersuchte noch weitere Modelle.


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(Red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Zumtobel am 13.06.2018 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Aus Motorschutzgründen

    wird beispielsweise das Start Stop System nur in einem kleinen Temperaturbereich erlaubt. Auch die Lebensdauer der Batterie wird damit erhöht. Wird nun die Software getauscht, dann werden diese beasteten Komponenten deutlich früher kaputt. Zum Beispiel wird eine Batterie mit exzessiv genutztem Start Stop bei doppeltem Anschaffungspreis in der halben Zeit kaputt. Die Kosten dafür sind höher als die Spritersparnis. Auch die Katalysatoren werden zu Lasten des Kunden früher kaputt Also Backup der SW machen und nach dem Rückruf die alte wieder raufspielen damit man nicht der Dumme ist

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Zumtobel am 13.06.2018 10:41 Report Diesen Beitrag melden

    Aus Motorschutzgründen

    wird beispielsweise das Start Stop System nur in einem kleinen Temperaturbereich erlaubt. Auch die Lebensdauer der Batterie wird damit erhöht. Wird nun die Software getauscht, dann werden diese beasteten Komponenten deutlich früher kaputt. Zum Beispiel wird eine Batterie mit exzessiv genutztem Start Stop bei doppeltem Anschaffungspreis in der halben Zeit kaputt. Die Kosten dafür sind höher als die Spritersparnis. Auch die Katalysatoren werden zu Lasten des Kunden früher kaputt Also Backup der SW machen und nach dem Rückruf die alte wieder raufspielen damit man nicht der Dumme ist

    • selten so gelacht am 13.06.2018 13:15 Report Diesen Beitrag melden

      und wie meinst du

      soll der käufer selbständig 'das alte' wieder raufspielen ? beim nächsten service wird wieder ein update gemacht.

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