Kosten stiegen

06. Februar 2018 10:11; Akt: 06.02.2018 13:16 Print

Mieten explodierten seit 2008 um 35 Prozent

von Wolfgang Bartosch - Wohnen in Österreich wird immer teurer. Besonders hart trifft es Wien. Hier explodierten die Nettomieten sogar um 43 Prozent.

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Wer soll sich das noch leisten können? Eine Studie der Arbeiterkammer zeigt: Von 2008 auf 2016 sind die Nettokosten (ohne Betriebskosten) für privat gemietete Hauptwohnsitze in Österreich um 35 Prozent auf 7,42 Euro je Quadratmeter gestiegen.

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Das ärgert – denn gleichzeitig legte die Inflation bloß um 14 Prozent zu. Das Plus bei Betriebskosten betrug 17 Prozent, jenes bei Löhnen 22 Prozent.

Wien ist teuer

Noch schlimmer trifft die Entwicklung Menschen in Wien: Hier explodierten die Nettomieten sogar um 43 Prozent. Heißt im Klartext: Netto waren 2016 bereits 8,67 Euro je Quadratmeter zu berappen – nach 6,05 Euro im Jahr 2008.

Unterm Strich sind von der Preisexplosion bundesweit 684.000 Mieter betroffen, knapp 300.000 davon in Wien. Die Arbeiterkammer fordert endlich klare Regeln, um die Mietkosten begrenzen zu können. Außerdem: Die Lagezuschläge sollen mit maximal 25 Prozent des Richtwerts begrenzt, Befristungen gestrichen werden – außer bei Eigenbedarf der Vermieter, so die AK.

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Free am 06.02.2018 14:53 Report Diesen Beitrag melden

    Miete und Betriebskosten

    Die Wohnungen richtet sich immer nach der Kategorie und der Größe, das heißt man nuss unterscheinden - wie z. B. Eigentumswohnung, Mietwohnung, Sozialbau und Gemeindewohnung. Vor allem die Betriebsksoten - bei der Gemeindewohnung sind weit höher - als in einer Mietwohnung. Hier wird abgezockt der MA 6 Abgabenstelle bzw. die bereits der Stadtrechungshof aufgedeckt hat, was nachvollziebar ist. Und normalerweise die Betriebskosten einheitlich (Kosten) betragen dürfen nach dem gemäß § 18 MRG!

  • Pferdedieb Banusch am 06.02.2018 12:10 Report Diesen Beitrag melden

    Alle gleich

    Und alle Parteien schauen zu!

  • zimbo am 06.02.2018 11:22 Report Diesen Beitrag melden

    Die Gemeindewohnungen in Wien

    gehen nahezu alle an Fremde.Daher steigen auch durch die Wohnungsnot die Mietpreise.

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Die neusten Leser-Kommentare

  • JRolland am 09.02.2018 05:28 Report Diesen Beitrag melden

    Betriebskosten

    Betriebskosten verteuern eine Gemeindemiete erheblich in Wien, z. B. 38 m2 96,20,- EUR, also pro m2 ist dann die Gesamtmiete nur um 0.60 Cent billiger als Privatmiete. ( mit Ust. natürlich )

  • Christian S am 08.02.2018 19:31 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Hr.

    Tja liebe Leute wäre das Gesetz für Vermieter nicht so ein Schrott wären die Mieten sicher auch günstiger. Ich als Vermieter muss Mietausfälle in die Mieten einkalkulieren... da die ja noch viele Monate bleiben dürfen und mühsam raus geklagt werden müssen.

    • Ich am 13.02.2018 13:34 Report Diesen Beitrag melden

      Ich

      Muss eh der geklagte bezahlen für vermieter wie ich weiß reichen die gesetze vl die steuern zu hoch oder ihr seit mit euren gewinnen nicht zu frieden ihr vermieter träumt alle von 100.000 miteinnahmen im jahr reichen nicht auch schon 50.000 wäre auch viel aber übertreiben braucht ihr es nicht hoffe jeder vermieter schämt sich läute auszubeuten und hoffe die politiker genau so

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  • Karl Marx am 07.02.2018 17:04 Report Diesen Beitrag melden

    Welcome Preis

    Der Grund für massive Kosten sind allen bekannt. Wer hunderttausende ohne Nachzug einladet erntet massive Mrd. Kosten. Der Träger der Kosten ist der Zahler!

  • Otto am 07.02.2018 08:43 Report Diesen Beitrag melden

    Mit Förderungen Wohnungen weitervermiete

    Das teurere Weitervermieten von Privatpersonen ist auch ein Problem, dadurch wird es auch teurer !

    • Irmi am 08.02.2018 07:55 Report Diesen Beitrag melden

      Steuerhinterziehung

      Genau ich kenne viele Leute die die Wohnung mieten und dann teurer weitervermieten. Und diese Zusatzeinkünfte dann nicht dem Finanzamt melden.

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  • Schukraid am 06.02.2018 20:23 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    naja

    nur 600.000 sind dabon betroffen? haben den alle andren eigentum oder warum sind es so wenig?? aber so gesehn ist es egal durch die jährliche erhöhung verdient man eh die 35% wieder mehr..... wenn da nicht strom.lebensmittel.sprit und und und andre sachen wären