Harte Konsequenzen

25. April 2018 13:29; Akt: 25.04.2018 13:55 Print

Unfälle: ÖBB beurlauben mehrere Führungskräfte

Nach mehreren Unfällen haben die ÖBB jetzt Konsequenzen gezogen: Am heutigen Mittwoch wurde ein Paket aus Sofortmaßnahmen präsentiert.

Eine Frau ist bei einer Kollision zweier Züge bei Niklasdorf ums Leben gekommen, 23 Personen wurden verletzt. (Bild: Erwin Scheriau)

Eine Frau ist bei einer Kollision zweier Züge bei Niklasdorf ums Leben gekommen, 23 Personen wurden verletzt. (Bild: Erwin Scheriau)

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Dabei trifft es aber nicht nur die direkt an den Zwischenfällen beteiligten Mitarbeiter, sondern auch deren verantwortliche Führungskräfte. Sie wurden von ihren Funktionen beurlaubt, "um eine intensive Safety-Nachschulung zu absolvieren", zitiert die APA aus einer Aussendung des Unternehmens.

Interne Untersuchungen der ÖBB hätten gezeigt, dass die Ursache viele der Unfälle der vergangenen zwei Jahre auf regionale Performance-Probleme oder auf den "Hausbrauch" zurückgehen. "Schlamperei und fehlendes Qualitätsbewusstsein können nicht weiter toleriert werden und müssen von den jeweiligen Führungskräften behoben werden", heißt es in der Aussendung weiter. Auch der Leiter des Stabes Personal muss in Zukunft eine neue Aufgabe innerhalb des Konzernes übernehmen.

Dazu will ÖBB-Vorstandsvorsitzender Andreas Matthä jetzt mit Hilfe von externen Experten konzernweit "Sicherheit auf Schiene" bringen. "Ein Experte wird von der Schweizer Bahn kommen, ein anderer aus dem Industriebereich mit dem Fokus auf Organisation und menschliches Verhalten", so Matthä. Erste Ergebnisse daraus erwartet er sich noch vor dem Sommer.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Lokführer am 25.04.2018 14:37 Report Diesen Beitrag melden

    Kerns Amtszeit wirkt nach

    Unter Kerns Gührung wurden langjährig verdiente Lokführer gegen Billigpersonal aus dem ehem. Osten ersetzt. Das ist die Konsequenz daraus. Redaktion, fragt mal Bahnmitarbeiter. Die Unfälle, die auf Österreichs Schienen passieren, übertreffen die der Straße. Es wird nur totgeschwiegen.

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  • Johnna am 25.04.2018 15:19 Report Diesen Beitrag melden

    Kerns Erblass

    Das ist Kerns Erblass. Dafür wurde für den Sohn eines österreichischen Chefredakteurs von Kern ein Posten kreiert. Das nennt man Marketing.

  • Elisabeth am 25.04.2018 16:30 Report Diesen Beitrag melden

    Erbe von Kern

    Das hat Kern zu verantworten.Da hat er den Vollholler raugelassen .Alles auf seinen Mist gewachsenen. Erfahrene Lokführer rausgeekelt(das kann er) mit Billigleiharbeiter ersetzt.Daher waren bei der Bahn alle froh als er ging. Auch in der Politik wären viele froh würde er sich vertschüssen..... Er ist unfähig egal wo er ist.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Mayerhofer am 26.04.2018 20:10 Report Diesen Beitrag melden

    was geht da ab?

    Fristlos und zur Verantwortung ziehen!

  • Karl therisch am 26.04.2018 17:30 Report Diesen Beitrag melden

    Ing.

    Endlich passiert einmal was. Ihr habt anscheinend den wintetschlaf hinter euch. Guten morgen öbb.

  • Erik am 26.04.2018 10:04 Report Diesen Beitrag melden

    Hr.

    Der Lockführer war aber kein billig Ostarbeiter!

  • Jonny am 26.04.2018 03:00 Report Diesen Beitrag melden

    Handy Verbot am Arbeitsplatz

    Ich weiss von vielen Bahnmitarbeitern die lieber den ganzen Tag mit dem Handy beschäftigt sind als bei der Arbeit konzentriert sind. Dort sollte man den Hebel ansetzen. Traurig aber wahr!!!

  • Pit am 25.04.2018 23:22 Report Diesen Beitrag melden

    Hofer Rücktritt!!!

    Was ist mit Hofer? Ein Sesselkleber. Seit er im Amt ist nur Probleme? Wo bleibt der Rücktritt?

    • mcgyver am 26.04.2018 09:45 Report Diesen Beitrag melden

      Vergangenheit

      Minister Hofer mit seinen einigen monaten im amt wird sicher nicht schuldig sein, da muss man weiter in die vergangenheit blicken - sagt eigentlich der menschenverstand!

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