Derzeit 34 Prozent

11. August 2017 17:57; Akt: 11.08.2017 18:03 Print

Sazka Group will volle Kontrolle bei Casinos

Der größte Anteilseigner der Casinos Austria, die tschechische Sazka-Gruppe, will weitere Firmenanteile übernehmen.

Symbolfoto (Bild: keine Quellenangabe)

Symbolfoto (Bild: keine Quellenangabe)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Die Sazka Group "beabsichtigt, die alleinige Kontrolle über Casinos Austria Aktiengesellschaft zu erwerben", heißt es in einer am Freitag veröffentlichten Mitteilung der Bundeswettbewerbsbehörde (BWB).

Die Sazka Gruppe rund um die Milliardäre Karel Komarek und Jiri Smejc hält vorbehaltlich von Behördenzustimmungen - unter anderem in Australien und Kanada - durchgerechnet 34 Prozent an den Casinos Austria.

Novomatic durfte nicht

Zweitgrößter Aktionär ist die staatliche Beteiligungsholding ÖBIB mit 33,2 Prozent, gefolgt von Novomatic mit 17,2 Prozent. Weitere Eigentümer sind die ehemalige Kirchenbank Schelhammer & Schattera (jetzt Grawe-Gruppe) sowie kleinere private Aktionäre.

Eigentlich wollte Novomatic den Casinos-Alteigentümern insgesamt 40 Prozent ihrer Anteile abkaufen. Das Kartellgericht hatte das aber im Sommer 2016 aus wettbewerbsrechtlichen Gründen untersagt.

(Red)

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • alterwiener am 15.08.2017 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Österreich

    Den Österreichern will man die Anteile auf Grund eigenartiger, fadenscheiniger Kartellgerichtsentscheide nicht geben aber den "Ausländern"? Typisch Österreich! (Unschuldsvermutung) Wie blöd sind wir?

  • Klans Stritzi am 11.08.2017 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pfui

    Joa wenn man soviel Geld hat kann man leicht drüber reden

Die neusten Leser-Kommentare

  • alterwiener am 15.08.2017 19:52 Report Diesen Beitrag melden

    Typisch Österreich

    Den Österreichern will man die Anteile auf Grund eigenartiger, fadenscheiniger Kartellgerichtsentscheide nicht geben aber den "Ausländern"? Typisch Österreich! (Unschuldsvermutung) Wie blöd sind wir?

  • Klans Stritzi am 11.08.2017 22:11 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Pfui

    Joa wenn man soviel Geld hat kann man leicht drüber reden