172 Millionen Schaden

21. April 2017 18:16; Akt: 21.04.2017 18:43 Print

Schlecker: Millionenklage auch in Österreich

Das Linzer Landesgericht hat am Freitag eine Zivilklage gegen Unternehmer Anton Schlecker und seine Familie zugelassen – es geht um 20 Mio. Euro.

Das OÖ Landesgericht hat am Freitag eine Zivilklage gegen die Familie Schlecker zugelassen. (Bild: Reuters/Fabrizio Bensch)

Das OÖ Landesgericht hat am Freitag eine Zivilklage gegen die Familie Schlecker zugelassen. (Bild: Reuters/Fabrizio Bensch)

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Masseverwalter Rudolf Mitterlehner betreut die Insolvenz der Drogeriekette Daily. Er wirft der Familie Schlecker vor, zwischen 2008 und 2011 Gelder der maroden Austro-Geschäfte abgezweigt und nach Deutschland transferiert zu haben. Dadurch sei ein Schaden von 172 Millionen Euro entstanden sein.

Mitterlehner fordert deshalb 20 Millionen Euro Schadenersatz von der Familie Schlecker. Das Landesgericht in Linz hat nun offenbar der Klage statt gegeben.

Nach einem Vorabbericht des deutschen Nachrichtenmagazins "Spiegel", werden nun neben dem Oberhaupt der Drogerie-Dynastie, Anton Schlecker, auch dessen Ehefrau Christa und deren beide Kinder Meike und Lars vor dem Richter stehen müssen.

"Das Gericht soll klären, ob die Familie für diese Abflüsse haftet", so der Masseverwalter gegenüber dem "Spiegel", "und dann muss man sehen, was da überhaupt noch zu holen ist." Die Anwälte der Familie Schlecker wehren ab: Die Klage in Österreich sei unbegründet.

(rcp)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • fuhrinat am 22.04.2017 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleckre

    Bin gespannt ob der Staat da was zurück holen kann. Die Hoffnung ist sehr gering

  • emmi31 am 21.04.2017 20:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hart durchgreifen

    Wo kein Kläger, da kein Richter

Die neusten Leser-Kommentare

  • fuhrinat am 22.04.2017 14:46 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Schleckre

    Bin gespannt ob der Staat da was zurück holen kann. Die Hoffnung ist sehr gering

  • emmi31 am 21.04.2017 20:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    hart durchgreifen

    Wo kein Kläger, da kein Richter