Kinderkostenanalyse

03. September 2018 20:05; Akt: 03.09.2018 20:05 Print

So viel Geld kostet ein Kind pro Monat

Laut Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger ist es höchste Zeit für aktuelle Zahlen. Die letzte Kinderkostenanalyse der Regierung war im Jahr 1964.

Symbolbild (Bild: iStock)

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Mit wieviel Kosten Eltern pro Kind im Monat rechnen müssen. Das wäre doch eine gute Basis für die Arbeit der Regierung. Dieser Meinung ist zumindest Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger, der nun aktuelle Zahlen vorgelegt hat. Er schlägt Alarm: 324.000 Kinder in Österreich seien armutsgefährdet.

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Fenninger kritisiert auch, dass die letzte offizielle Erhebung der Regierung, eine sogenannte Kinderkostenanalyse, aus dem Jahr 1964 stammt.

Aktuelle Zahlen
Aktuelle Zahlen ergeben sich aus den Referenzbudgets der Schuldnerberatung. Demnach müsse man von 625 Euro pro Monat pro Kind ausgehen.

Aufstellung
Die Kosten setzen sich wie folgt zusammen:

- 120 Euro für's Wohnen
- 115 Euro für Nahrung
- 65 Euro für Kleidung
- 200 Euro für Schulbildung
- 95 Euro für "soziale Teilhabe", wie Freizeitaktivitäten
- 30 Euro für Körperpflege und Gesundheitsvorsorge

Lesen Sie dazu auch: Für zwei von drei Familien sind Schulkosten zu hoch

Fenninger räumt bei seiner Präsentation ein, dass diese Aufstellung nicht zwischen den unterschiedlichen Schulstufen differenziert. Außerdem gebe es bereits mehrere Formen der Unterstützung durch den Staat, wie etwa Familienbeihilfe und Mindestsicherung.

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(red)

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • roni am 03.09.2018 20:26 Report Diesen Beitrag melden

    Volkshilfe-Direktor Erich Fenninger

    dürfte ein träumer sein -- absolut unrealistisch die berechnung - und ich habe 2 kinder als alleinerzieher -- UND ihnen fehlt nichts

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  • Monika am 03.09.2018 20:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ....

    Also bei allem Respekt, ich habe drei Kinder und ich gebe monatl. pro Kind mit Sicherheit nicht so viel aus! Monatl. Schulkosten von 200 Euro? Miete, bis auf die jährliche Anpassung bezahle ich genauso hoch wie ohne Kinder.

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  • Margarete am 03.09.2018 20:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    unverständnis

    Da Frage ich mich, wie meine Eltern uns großgezogen haben, sie müssen Schulgeld bezahlen und für den Bus müssten sie auch zahlen. Ich kann mich noch an unsere Schulbücher erinnern, die waren benutzt und wir mussten sie wieder abgeben, wenn sie kaputt waren, mussten die Eltern ein neues kaufen. Unsere Eltern hatten damals weniger Geld, aber wir konnten immer bei den Ausflügen dabei. Wir nahmen auch die Jause von daheim mit. Heute muss alles nur schnell gehen, Frühstück gibt es selten und die Jause kauft man im Supermarkt. Meine Eltern waren beide berufstätig, aber es war immer Zeit für ein Frühstück und das Wurstbrot und Obst wurde hergerichtet. Aber am Schulanfang ist immer die gleiche jammerei, Man weiß seit Schulschluss was der Beginn wieder kostet, da kann man sich ja auch was dafür weglegen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • karam ustafa am 06.09.2018 10:49 Report Diesen Beitrag melden

    Bagdad

    Leutln, lassen wir die Kirche im Dorf und die Moschee in Bagdad. Es geht um durchschnittliche Wohnungskosten, und da ist es nicht zu leugnen, dass zB eine vierköpfige Familie mehr Wohnfläche braucht als ein oder zwei Personen. Und trotzdem ist das Ganze eine empörende Manipulationskalkulation, eine versuchte Watschen für jeden halbwegs denkfähigen Leser. Die 200euro Schulkosten sind eine zirkusreife akrobatische Einlage, und die 160euro fürKleidung und Freizeitrummel sind fast noch grotesker.

  • zimbo am 05.09.2018 09:47 Report Diesen Beitrag melden

    Da gehts sicherlich

    darum möäglichst viel für die Invasoren rauszuschlagen, denn nur so kann die SPÖ überleben und die gierigen NGOs rich reich schnorren.

  • isabell am 04.09.2018 19:29 Report Diesen Beitrag melden

    das ewige gejammer

    was bitte haben mietkosten mit kindern zu tun? wenn ich eine wohnung habe kostet die miete gleich viel ob ich alleine wohne oder mit kindern und außerdem bekommt man kindergeld und man muß nicht immer das teuerste für die kinder kaufen , wer kinder in die welt setzt sollte wissen das sie geld kosten.

    • Martin am 07.09.2018 12:56 Report Diesen Beitrag melden

      Mehr waschen, kochen, Möbel

      Wohnkosten sind mehr als Miete: Strom, Wasser, Gas, Möbel,

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  • na klar am 04.09.2018 13:12 Report Diesen Beitrag melden

    Realität

    ist ein Unwort für manche die hier schreiben. Die Schule für mein Kind kostet gar 4000 im Jahr (Schulbrüder) Und halten Sie sich fest jedes Jahr mit einer höheren Klasse Steigen die Kosten bis sie bei 6000 im Jahr liegen werden. Ohne weitere Beiträge und Ausgaben miteinzurechnen. Nur SCHULE! Eine andere Schule kommt wegen den 80-90% Migrantenanteil leider nicht in Frage. Ich habe nämlich keine Lust meinem Kind solche Sprachschätze wie "oida" "mache glach Watsche mit Fuß" und Gott bewahre "ich steche dich gleich zu" wieder abzugewöhnen. Die Kosten steigen seit eh und je. Die Gehälter nie!

    • wolf198 am 04.09.2018 17:39 Report Diesen Beitrag melden

      Die andere Realität

      Sind das nicht die Schulen wo die Lehrer Kinder nicht mal schief anschauen dürfen. Sonst schickt Papa den Anwalt! Leider auch nicht zu empfehlen! Von Markenkleidung und anderen teuren Sachen will ich erst gar nicht reden. Wenn man dies nicht besitzt ist man niemand! In solchen Schulen zählt leider nur das Materielle und nicht der Mensch!

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  • KrawuziKapuzi am 04.09.2018 12:22 Report Diesen Beitrag melden

    der gute herr Fenninger

    dürfte keine eigenen kinder haben wenn er solche sinnentleerten berechnungen anstellt. diese zahlen stammen aus den 1960-er jahren und haben mit den heutigen kosten genau nix gemeinsam.