20.000 Euro

31. Juli 2018 21:33; Akt: 31.07.2018 21:34 Print

Taxi-Streit: Uber zu Geldstrafe verdonnert

Das US-Unternehmen muss eine weitere Schlappe vor Gericht verkraften. Das Exekutionsgericht hat gegen Uber entschieden.

(Symbolbild) (Bild: Reuters)

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Der Fahrtendienst Uber ist am Dienstag vom Exekutionsgericht zu einer Strafe in der Höhe von 20.000 Euro verdonnert worden, weil sich das Unternehmen nicht an die Auflagen einer Einstweiligen Verfügung gehalten haben soll.

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"Wir freuen uns, dass nun auch das Vollzugsgericht Uber die Einhaltung der EV aufträgt. Uber, das vor Gericht abermals behauptet hat, es würde rechtskonforme Fahrten vermitteln, scheiterte auch diesmal damit. Uber muss für die ersten Verstöße 20.000 Euro Strafe zahlen. Wir haben bislang bereits sechs Anträge mit nachgewiesenen 170 Verstöße an das Gericht weitergeleitet", so Dieter Heine, Rechtsanwalt von Taxi 40100, in einer Aussendung.

Eine Uber-Sprecherin zu dem Urteil: "Wir haben intensiv daran gearbeitet, unsere Prozesse anzupassen, um die Bedingungen des Gerichts zu erfüllen. Wir glauben fest daran, dass Uber eine vielversprechende Zukunft in Österreich hat und möchten uns dafür engagieren, ein langfristig guter Partner für Wien zu sein."

Gemäß der Einstweiligen Verfügung vom 25. April ist es Uber untersagt, Fahrten, die nicht am Betriebsstandort des Unternehmens einlangten, anzunehmen.

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Schlumpf am 01.08.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch Öffis.

    Da fallt mir ein, letztens ist ein Uber über ein Fuss von ein Freund gefahren. War zum glück nur blau. Diese ganzen Internetkonzerne sind quasi ein Gift, mit den billigsten und einfachsten Mittel, größtes Kapital rausschlagen. Eine App die ein Hobbyprogramierer an einem Tag programmiert. Und sobald die Konkurrenz weg ist, steigen die Preise. Apropo App, wer glaubt den wirklich das grad immer zufällig 3 Uber in der Nähe sind, selbst in der Botanik.

  • Ehklar am 01.08.2018 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Schade! Ich habe die Überschrift gelesen und geglaubt, jetzt gibt's Lustiges! Aber leider nur Wiederholungen. Ich sehe es so (kenne 2 Taxiunternehmer und 3 Überfahren persönlich): Seit dem EU-beitritt und der Freigabe der Konzessionen ist die ganze Branche im Sturzflug, eigentlich komplett konkursreif. Niemand verdient mehr etwas, nur mehr Billigstarbeiter kommen nach. Und die Kunden beschweren sich über Fantasiegeschichten und selbst Ausgedachtes. Tatsache ist, dass neue Techniken und Praktiken wie zB Uber die Fahrer und Unternehmer in den Abgrund treiben, die Kunden werden auf Sicht keine Vorteile haben. Auch nicht, wenn fahrerlose Taxis kommen werden.

  • schauts aus am 31.07.2018 23:27 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    so

    Was ist los? Schlafen die (bezahlten?) Kampfposter pro Uber schon alle? Oder überlegt ihr noch, warum das Gericht unrecht hat? Ist Ignoranz und Gesetzesbruch doch kein innovatives Geschäftsmodell?

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Trendforscher am 01.08.2018 16:59 Report Diesen Beitrag melden

    Weder Taxi noch Uber gibt es in 5 Jahren

    Durch solche Aktionen schafft sich die Branche gerade selbst ab. Weder Taxler noch Uber wird so überleben. Sie werden abgelöst durch cleane und smarte E-Fahrzeuge, die selbstfahrend sind und keine Spom­pa­na­deln machen. Sie kommunizieren mit uns über unser Smartphone. Die Route bestimmen wir, auch Größe und Ausstattung. Taxi-Standplätze sind ein Relikt aus der Kaiserzeit, wo Kutschen ihre Pferdetränke hatten. Das iTaxi teilt sich der Private genauso wie der Unternehmer. Es ist ständig in Bewegung. Nur zu einem bestimmten Service-Intervall steht es, zB in kleinen mobilen Service-Einheiten.

    • ehklar am 01.08.2018 17:50 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Trendforscher

      Ob die Taxler überleben hat mit "solchen Aktionen" (welche?) nichts zu tun. Wenn die Selbstfahrenden kommen, haben einige Taxler eine Atempause. Viele Kunden werden einen Fahrer bevorzugen. Auf Sicht fallen alle der Technik zum Opfer. Das ist auch der Grund, warum große Anbieter länderübergreifend in die Märkte drängen (Uber, Taxify, Mytaxi). Bei der neuen Mobilit will niemand der Letzte sein. Die Kunden müssen sich dann halt andere Geistergeschichten ausdenken.

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  • Ehklar am 01.08.2018 13:28 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Nur ich

    Schade! Ich habe die Überschrift gelesen und geglaubt, jetzt gibt's Lustiges! Aber leider nur Wiederholungen. Ich sehe es so (kenne 2 Taxiunternehmer und 3 Überfahren persönlich): Seit dem EU-beitritt und der Freigabe der Konzessionen ist die ganze Branche im Sturzflug, eigentlich komplett konkursreif. Niemand verdient mehr etwas, nur mehr Billigstarbeiter kommen nach. Und die Kunden beschweren sich über Fantasiegeschichten und selbst Ausgedachtes. Tatsache ist, dass neue Techniken und Praktiken wie zB Uber die Fahrer und Unternehmer in den Abgrund treiben, die Kunden werden auf Sicht keine Vorteile haben. Auch nicht, wenn fahrerlose Taxis kommen werden.

  • Silvia K. am 01.08.2018 12:32 Report Diesen Beitrag melden

    Klar, dass die Taxler Uber weghaben

    wollen. Ist ja Konkurrenz. Und wenn man alle weggekelt hat, ob mit legalen oder illegalen Methoden, dann haben sie ein Monopol und können erst recht verlangen was sie wollen.

  • Simon am 01.08.2018 12:14 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    .....

    Der Unterschied: Taxis fahren immer gern den längeren Weg - die Uhr läuft! Bei Uber weißt genau was Du von A nach B zahlst! In ein Taxi steig ich seit über 20 Jahren so oder so nicht mehr.... Uber wäre im Notfall eine Überlegung Wert....

    • Michael am 01.08.2018 12:31 Report Diesen Beitrag melden

      @simon

      seid der erfindung smartphone isses eher unmöglich für taxler eine künstlerische runde zu drehn, sowas gibts schon ewig nimma, dank smartphone und googlemaps ist eigentlich jeder als ortskundig zu zählen. mal davon abgesehn das die navis eh meist komische strecken anzeigen, aber grundsätzlich sind das nur vorurteile, nicht mehr

    • Ora & LAbora am 01.08.2018 12:36 Report Diesen Beitrag melden

      @Simon

      Taxi's zahlen Steuer, und wie ist dies bei UBER? Ein TAxi muss alle 6 Monate zum TÜV. UBER Autos bestenfalls alle paar Jahre zum "Pickerl", manchmal sogar zur/von der befreundeten Werkstätte. Taxi Fahrer müssen eine Prüfung ablegen. UBER Fahrer - na das schreibe ich lieber nicht. Daher steige ich sicherlich in kein UBER Fahrzeug, und wenn ich Taxi fahre, dann bestelle ich eines über Funk, und niemals so von der Strasse.

    • Schlumpf am 01.08.2018 12:49 Report Diesen Beitrag melden

      Herr

      Komisch das die Kunden heutzutage nur mehr über ihr Smartphone kommunizieren können. Ich kann ein jeden Taxler fragen, was ungefähr eine Strecke von A nach B kostet, war bisher noch nie ein Problem. Mach das mal bei ein Uber Fahrer, der sagt wahrscneinlich das du dann die mal die app updaten solltest, weil fix ist bei uber nix.

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  • Schlumpf am 01.08.2018 11:34 Report Diesen Beitrag melden

    Es gibt auch Öffis.

    Da fallt mir ein, letztens ist ein Uber über ein Fuss von ein Freund gefahren. War zum glück nur blau. Diese ganzen Internetkonzerne sind quasi ein Gift, mit den billigsten und einfachsten Mittel, größtes Kapital rausschlagen. Eine App die ein Hobbyprogramierer an einem Tag programmiert. Und sobald die Konkurrenz weg ist, steigen die Preise. Apropo App, wer glaubt den wirklich das grad immer zufällig 3 Uber in der Nähe sind, selbst in der Botanik.