Statistik Austria

17. August 2018 11:16; Akt: 17.08.2018 11:41 Print

Teurer Sprit heizt die Inflation in Österreich an

Die Teuerung in Österreich ist im Juli leicht auf 2,1 Prozent gestiegen. Hauptschuld trägt der teure Sprit.

Die Spritpreise zogen stark an. (Bild: iStock)

Die Spritpreise zogen stark an. (Bild: iStock)

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Hauptpreistreiber waren im Juli die Treibstoffe, gefolgt von Ausgaben für Wohnen, Wasser, und Energie, teilte die Statistik Austria am Freitag mit. Die Treibstoffpreise waren im Juli um 14,8 Prozent höher als im Vorjahresmonat.

Reparaturen privater Verkehrsmittel kosteten im Jahresabstand um 2,9 Prozent mehr, Flugtickets um 6,6 Prozent weniger. Die Preise für Wohnung, Wasser, Energie erhöhten sich im Schnitt um 2,2 Prozent. Hauptverantwortlich dafür waren laut den Statistikern höhere Mieten (+3,6 Prozent).

Heizöl wurde extrem teuer

Bei Heizöl wurde im Juli mit plus 25,9 Prozent ein sehr starker Preisanstieg verzeichnet. Die Dieselpreise erhöhten sich um 16,7 Prozent, Superbenzin zog um 12,3 Prozent an.

Wegen höheren Bewirtungspreisen stieg die Teuerung in Restaurants und Hotels um durchschnittlich 3,0 Prozent. Nahrungsmittel und alkoholfreie Getränke kosteten durchschnittlich um 2,0 Prozent mehr. Weniger mussten Verbraucher im Bereich Mobilfunk ausgeben. Die Preise für Mobiltelefone sanken um 9,1 Prozent.

Der Mikrowarenkorb

Das Preisniveau des Mikrowarenkorbs, der überwiegend Nahrungsmittel, aber auch Tageszeitungen und den Kaffee im Kaffeehaus enthält und den täglichen Einkauf abbildet, stieg im Vergleich zum Vorjahresmonat um 3,1 Prozent. Im Juni waren es schon 3,3 Prozent gewesen.

Butter und Äpfel kosten mehr

Im Mikrowarenkorb waren Butter (+13,8 Prozent), Zeitungen (+9,8 Prozent) und Äpfel (+7,3 Prozent) die größten Preistreiber. Weniger mussten Verbraucher im Juli für Kartoffeln (-4,4 Prozent) und Putenbrustfleisch (-2,7) und Flaschenbier (-1,7 Prozent) ausgeben.

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(GP)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Sciencer am 18.08.2018 02:38 Report Diesen Beitrag melden

    Verbraucherpreisindex

    Macht nix. Die Gehälter und Pensionen werden eh angeglichen - sagt die Politik VOR den Wahlen. Wozu haben wir denn den VPI? Schade halt, dass viele Artikel in dem von speziellen Fachleuten damals zusammengestellten "Körberl" zu jenen gehören, die selten teurer werden, bzw. sogar immer billiger (Elektronik...).

  • schurkraid am 18.08.2018 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ???

    dachte kartoffeln werden kleiner weniger und teurer warum werden sie billiger

Die neuesten Leser-Kommentare

  • schurkraid am 18.08.2018 18:44 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    ???

    dachte kartoffeln werden kleiner weniger und teurer warum werden sie billiger

  • Sciencer am 18.08.2018 02:38 Report Diesen Beitrag melden

    Verbraucherpreisindex

    Macht nix. Die Gehälter und Pensionen werden eh angeglichen - sagt die Politik VOR den Wahlen. Wozu haben wir denn den VPI? Schade halt, dass viele Artikel in dem von speziellen Fachleuten damals zusammengestellten "Körberl" zu jenen gehören, die selten teurer werden, bzw. sogar immer billiger (Elektronik...).