Mieten steigen

02. Januar 2012 10:20; Akt: 02.01.2012 13:49 Print

Wohnen in Wien wird unleistbar

Keine Frage, in Wien zu wohnen hat zahlreiche Vorteile und ist erstrebenswert - nicht umsonst wurde die Bundeshauptstadt mehrmals mit dem Titel "Lebenswerteste Stadt weltweit" ausgezeichnet. Doch die steigende Nachfrage treibt die Mietpreise in der Donaumetropole nach oben.

 (Bild: Fotolia.de)

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Im Durchschnitt zahlt jeder Wiener und jede Wienerin 13,16 Euro pro gemieteten Quadratmeter. Das heißt, dass die Preise im vergangenen Jahr um satte 2,7 Prozent angestiegen sind.

2012 wird noch teurer

Wer denkt, dass damit der Plafond erreicht wurde, dürfte sich irren. Die Makler rechnen auch für 2012 mit einem deutlichen Preisanstieg, wie eine Umfrage des Portals FindMyHome.at zeigt.

Run auf kleine und mittlere Objekte

Neben der allgemeinen Teuerung wird sich auch die Belastungslawine der Stadt Wien am Immobilienmarkt bemerkbar machen. Die enormen Gebührenerhöhungen werden massive Auswirkungen auf die Betriebskosten haben. Das hat zur Folge, dass Mietpreise um drei bis fünf Prozent in die Höhe klettern. Durch die steigenden Betriebskosten rechnen sie mit einem Ansturm auf kleinere und mittlere Objekte, die jetzt schon Mangelware am Markt sind.

Weiterhin hängt es aber stark davon ab, wo man in Wien wohnt. Während der Mietpreis mit Favoriten (8,72 Euro), Simmering (8,68 Euro)
und Liesing (9,55 Euro) in nur drei Bezirken noch unter zehn Euro pro Quadratmeter liegt, wird Wohnen in den inneren Bezirken zum Luxus. Innerhalb des Gürtels beläuft sich der Mietpreis auf durchschnittlich 14,55 Euro und liegt damit 10,5 Prozent über dem Stadtmittel.

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