Insolvente Möbelkette

16. August 2018 19:00; Akt: 16.08.2018 19:46 Print

Kika/Leiner baut rund 1.100 Mitarbeiter ab

Die insolvente Möbelkette Kika/Leiner muss unter ihrem neuen Eigentümer ordentlich einsparen – Filialen werden geschlossen, rund 1.100 Mitarbeiter droht das Aus.

 (Bild: Kika/Leiner)

(Bild: Kika/Leiner)

Zum Thema
Fehler gesehen?

"Kika/Leiner muss Kosten senken, Prozesse optimieren und wieder wirtschaftlich arbeiten", heißt es in einer Aussendung des Unternehmens am Donnerstagabend. Unter Neo-Eigentümer Renè Benko und seiner Signa Retail wurde der insolventen Möbelkette ein strammer Sparkurs aufoktroyiert.

Das heißt: Die Leiner-Filialen in Innsbruck und Wiener Neustadt, sowie die Kika-Filialen in Vösendorf und in Spittal an der Drau fallen dem Sparstift zum Opfer. Mit 31. Dezember 2018 soll hier alles dicht gemacht werden.

Zum gleichen Zeitpunkt erfolgt die Schließung bzw. Verlagerung der Filialaußenlager Innsbruck und St. Pölten in die entsprechenden Filialen.

Sozialplan für 1.100 Mitarbeiter

Wie viele der derzeit rund 5.100 Mitarbeiter entlassen werden sollen, wollte das Unternehmen aber nicht mitteilen – laut einem Bericht der Presse könnten etwa 1.100 Mitarbeiter ihren Job verlieren.

In der Aussendung von Kika/Leiner heißt es dazu nur, dass "die Personalbesetzung an den wirtschaftlich und vertrieblich notwendigen Umfang angepasst" werde. Gleichzeitig versucht man zu beruhigen. Es werde an einem Sozialplan für die betroffenen Mitarbeiter gearbeitet.

Die Bilder des Tages
Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:

(red)

Themen
Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • gerechtigkeit am 16.08.2018 19:40 Report Diesen Beitrag melden

    Fehlende Arbeitsplätze

    Es fehlen Arbeitsplätze für österreichische Fachkräfte. Die hat man anscheinend nur für Asylwerber ohne Bleiberecht die man erst ausbilden muss und für die sich sogar der BP einsetzt ...

    einklappen einklappen
  • .... am 16.08.2018 20:29 Report Diesen Beitrag melden

    Das wusste man

    Das war nur eine Frage der Zeit, was soll ein Hr.Benko mit so vielen Möbelhäuser. Zusperren, Abreissen und andere Objekte hinstellen. Das war klar!

    einklappen einklappen
  • Robert am 16.08.2018 22:04 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Insolvenzen

    Diese Insolvenzen werden in Zukunft leider immer mehr werden, die Wirtschaft ist mit denVerkaufsmöglichkeiten am Plafond angelangt und wir können keine Asylanten, Emigranten usw. gebrauchen denn wir werden für unsere eigenen Leute zu wenig Arbeit haben - begreift das endlich

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Das A Regal am 17.08.2018 19:20 Report Diesen Beitrag melden

    Ja die Werbung

    Ich kaufe jeden Tag Milch Und nebenbei jeden tag ein neues Regal.

  • Na Servas am 17.08.2018 10:22 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verzicht

    Seht euch mal den Karstadt an, dann wisst ihr was mit kika geschehen wird. So wie die einstigen Superkaufhäuser in Deutschland werden die Möbelhäuser versandeln und das Bankkonto der Besitzer wird anwachsen. Wollt ihr was gutes tun? Verzichtet auf kika/Leiner Kundenkarten.

    • Gitti am 17.08.2018 17:30 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Na Servas

      Hab ich schon - der letzte Leiner Möbelkauf vor 3 Jahren war ein Fiasko!

    einklappen einklappen
  • Kurt am 16.08.2018 23:55 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Die Wahrheit schmeckt nicht jedem

    Längst überfällige Bereinigung nicht rentabler Verkaufsflächen!

  • gironnimo am 16.08.2018 22:47 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    neues Auslieferungslager

    Kika/Leiner hat in Leonding ein neues Auslieferungslager gebaut.

  • Robert am 16.08.2018 22:04 Report Diesen Beitrag melden

    Diese Insolvenzen

    Diese Insolvenzen werden in Zukunft leider immer mehr werden, die Wirtschaft ist mit denVerkaufsmöglichkeiten am Plafond angelangt und wir können keine Asylanten, Emigranten usw. gebrauchen denn wir werden für unsere eigenen Leute zu wenig Arbeit haben - begreift das endlich