Hausbesetzung

05. Dezember 2018 16:40; Akt: 05.12.2018 16:44 Print

Anarchisten-Unterschlupf steht vor der Räumung

Jenes Haus, das durch linke Aktivisten besetzt wurde, könnte schon bald durch Polizeikräfte geleert werden: Der Besitzer hat nun offiziell die Räumung beantragt.

Bildstrecke im Grossformat »

Zum Thema
Fehler gesehen?

Anarchisten haben ein Haus in der Neulerchenfelder Straße besetzt, nach eigenen Angaben halten sie sich seit Mitte November darin auf. Am Mittwoch spitzte sich die Lage zu, die Polizei rückte an, ein Hubschrauber kreiste über dem Gebiet. Wie "Heute" nun erfuhr, könnte die Räumung der Immobilie kurz bevorstehen: Der Inhaber des Objekts hat die Besitzstörung angezeigt und die Auflösung des Protests beantragt. Am Mittwochabend sei damit aber nicht mehr zu rechnen, hieß es seitens der Einsatzkräfte.


(Hausbesetzer rufen Parolen in Wien-Ottakring)

Die Hausbesetzer dürften mit der Möglichkeit einer polizeilichen Räumung gerechnet haben: Auf ihrem Blog forderten sie zwar dazu auf, sich ihnen anzuschließen. Allerdings solle man sich gut überlegen, ob man Handys und Ausweise mitnehmen möchte.


(Das sagt eine Anrainerin zu den Besetzern)

Kritik an "Gentrifizierung"

Die vermummten Aktivisten begannen am Mittwochnachmittag auch, Parolen aus den Fenstern zu rufen und Plakate aufzuhängen. Sie möchten sich demnach gegen den drohenden Abriss des Objekts wehren, aber auch auf die Folgen der Gentrifizierung aufmerksam machen. Damit bezeichnet man die Aufwertung eines Stadtteils durch Sanierungs- und Umbau-Maßnahmen. Diese haben laut Kritikern allerdings die Folge, dass die ansässige Bevölkerung durch steigende Mietpreise verdrängt wird.

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(red)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pol Ente am 05.12.2018 19:13 Report Diesen Beitrag melden

    Bitte wieder

    500 Mann und einen Pandur auf Kosten der Steuerzahler, ist ja ein Erfolgsmodell....

    einklappen einklappen
  • Siegfried am 05.12.2018 19:58 Report Diesen Beitrag melden

    Besetzt leere Tannhäuser

    Der Einsatz soll gefälligst der Hausbesitzer zahlen, der so ein schönes Haus leer stehen lässt. Ich hoffe, es wird mit allen leer stehenden Häusern der Immobilienspekulanten so verfahren. Auch Richard Wagner sagte schon: Besetzt leere Tannhäuser!

    einklappen einklappen
  • Man o man am 05.12.2018 19:39 Report Diesen Beitrag melden

    Verkehrte Welt

    Wieder einmal ist festzustellen dass sich zwar alle wünschen dass die Mieten wieder leistbar werden, keiner aber sich dafür einsetzen will. Schon gar nicht die Regierung denn die Mietrechtsreform wird von der ÖVP /TÜRKIS seit 2008 blockiert. Die Blauen die ja im Wahlkampf sich als die Erben Kreiskys ausgesprochen haben, haben jetzt natürlich auch keine Tendenzen eine Mitrechtsreform in angriff zu nehmen. Da ist die Zerstörung des Sozialsystems einmal im Vordergrund.

    einklappen einklappen

Die neuesten Leser-Kommentare

  • Nebbichklopfer am 06.12.2018 17:26 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Auplattelt, gölle

    Offenbar verfügen die Anarchos auch über die von den pöhzen Kapitalisten produzierten modernen Medien im Kleinformat und unterstützen sich hier selbst.

  • Grünradlerin am 06.12.2018 13:20 Report Diesen Beitrag melden

    Unerhört

    Dieser Hausbesitzer will einfach nur Geld verdienen. Wohnraum gehört allen Menschen, vor allem sollten AsylwerberInnen kostenlos einziehen können. Eigentum ist Diebstahl:

  • RedApple am 06.12.2018 09:41 Report Diesen Beitrag melden

    Wer ist Schuld?

    Aha, jetzt jammern sie über die "Gentrifizierung". Wer war es denn, der diese ursprünglich etabliert hat? Rot und Grün, denn die beiden waren und sind nach wie vor die Spitzenreiter in Sachen Sanierung, Umbau, Modernisierung und besonders in Sachen sogenannter "Aufwertung" die immer mehr Wohngegenden für Otto-Normalverbraucher unerschwinglich macht.

  • Herr Rossi am 06.12.2018 09:07 Report Diesen Beitrag melden

    Auf die kann man stolz sein

    Räumen, verhaften und vor Gericht stellen den linksradikalen Mob.

  • Unsitte am 06.12.2018 08:45 Report Diesen Beitrag melden

    Einfach nur....

    Für Unruhe Sorgen, einen Keil zwischen die Leut treiben...das könnens die Linken !!