Gleich alles verbieten?

18. Juli 2018 18:46; Akt: 29.01.2019 15:24 Print

Hunde verbieten, Kebap-Stände schließen, ...

Wir haben unsere Leser gefragt, ob es neben dem stinkenden Essen noch etwas gibt, woran sie sich in den Öffis stören. Offenbar sehr viel ...

Aus für

Aus für "stinkende" Speisen in der U6... Das wollen "Heute"-Leser noch verbieten. (Bild: Grafik Heute)

Zum Thema
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Öffi-Stadträtin Ulli Sima (SPÖ) will auf zigfachen Wunsch im Rahmen eines Pilotprojektes ein Essverbot für die U6 umsetzen. Konkret dürfen stark riechende Speisen, wie Leberkäse, Kebap, Pizza, Käsekrainer, Nudelgerichte & Co ab September nicht mehr in den Wagons konsumiert werden.

Umfrage
Essensverbot in der U6: Was stört Sie in den Öffis noch?
20 %
4 %
2 %
26 %
6 %
24 %
6 %
8 %
4 %
Insgesamt 1594 Teilnehmer

Wir haben unsere Leser gefragt, ob sie sonst noch etwas in den Wiener Öffis stört.

Die Antwort lautet: Ja. Egal ob lautes Telefonieren, Musik, Kebap-Stände, Alkohol, Hunde, Getränke, Mist oder die Tatsache, dass in der U-Bahn überhaupt gegessen wird - unabhängig vom Geruch.

Bravo: "Bitte auch stinkende Fahrgäste verbieten (bzw. die Nutzung der Wiener Linien per Hausordnung untersagen). Danke!"

Mertens: "Wo bleibt das Hundeverbot. Die stinken nämlich auch. Wenn schon denn schon!"

Kirche im Dorf lassen: "Also ich mag auch keine Hunde und finde dass die U-Bahnen sehr oft stinken (vor allem Stephansplatz U1). Nur ich fände es nicht in Ordnung Hunde und alles sonstige zu verbieten. Hunde müssen ja an die Leine und einen Maulkorb haben das reicht. Nicht jeder Mensch kann sich einmal täglich Waschen, vielen fehlt das Geld, dennoch müssen Sie in die Arbeit. Auch OK. Essen ist aber eine Tätigkeit die an einem Esstisch, Restaurant etc. stattfinden sollte und nicht in Gegenwart von Menschen die nicht essen. Laut Musik hören Detto! Rücksichtnahme ist gefragt!"

Maverick: "Es gehört ein totales Ess- und Trinkverbot in den Öffis her. Schließlich ist das ja keine Imbissbude. Und wer zu Hause keine Zeit zum Essen hat, braucht auch in der U-Bahn nichts essen. In erster Linie deswegen, weil dann die Sitze voll mit Speiseresten sind und der Abfall auf den Boden geschmissen wird... Wie komme ich dazu, ständig meine Kleidung in die Putzerei zu tragen?"

azzurrogirl: "Falsche Formulierung. Es sollte nicht 'Essensverbot' heißen, sondern 'Mitnahmeverbot'. Denn die Thunfischpizza in der Schachtel oder der Kepab riechen auch, ohne gegessen zu werden!!!"

Angel66: "Standeln alle weg! So wird man nicht 'verführt'!...Bäckerei mit Getränken und Kaffee zum dort - und nur dort- konsumieren, lasse ich mir noch einreden...Diabetiker, Schwangere oder Kleinkinder sowie sehr alte Leute sollten Gelegenheit haben, noch vor Reiseantritt zumindest Getränke konsumieren zu können. Vorallem wenn es so heiss wie jetzt ist!.."

Shiraa: "Ich bin absolut dafür das der Verzehr in öffentlichen Verkehrsmittel generell verboten wird! Zum einen wegen erheblicher Geruchsbelästigung diverser Fastfoodspeisen gegenüber anderer Fahrgäste, zum anderen um Verschmutzungen in den Verkehrsmittel vorzubeugen ! Ich selbst bin täglich mit öffentlichen Verkehrsmittel unterwegs und kann mich Tag für Tag nur wundern was die Mitmenschen so alles in den Verkehrsmittel kurzer Hand gleich vor Ort an Verpackungen,Servietten,Zeitungen und Essensresten in den Verkehrsmittel 'entsorgen'! Alles auf Kosten jeden einzelnen Steuerzahlers ! Ich bin auch dafür, daß nur mehr frisch gewaschene Personen in die UBahn einsteigen dürfen. Dann manche Menschen stinken dermassen nach Schweiß, Urin oder anderen. Da ist das Essen harmlos dagegen. Und wenn ich das Essen nur mitnehmen aber nicht in der UBahn konsumiere, riechen tut es trotzdem. Oder ist das jetzt ein Transport-verbot in der UBahn."

12345:"Verkauf von Essen in Ubahnstationen. Dann löst auch gleich alle Kebap Standeln auf rund um die Ubahnstationen. Die Leute kaufen sich was dort und steigen damit in die Ubahn ein und essen. Besonders auch die Nachtschwärmer Fr auf Sa Sa auf So haben die Leute Hunger nach den Feiern dann essen sie in der Ubahn."

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Heimischer am 18.07.2018 20:51 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Verbote überall

    Warum ist es nicht mehr so wie früher? Man hat sich an Regeln gehalten. Auf die Idee im Gehen zu essen oder zu trinken ist man nicht gekommen - keine Kultur. Es wurde zu später Stunde beim Würstlstand ein Burnhäutl gegessen und das wars. Vielleicht liegts an der heutigen Erziehung die es nicht mehr gibt.

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  • Manuela am 18.07.2018 21:05 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    Also...

    Alkoholiker und Drogensüchtige stören am meisten. Danach gleich die ungeduschten und dann das Essen. Weiters würde ich anmerken, dass die Stangen (wo man sich anhalten sollte) auch mal gereinigt werden. Die sind jedesmal so ölig, widerlich!!

  • Angel66 am 18.07.2018 20:05 Report Diesen Beitrag melden

    Was mich noch sehr stört im Stadtbild

    Mich stören auch Fahrgäste die eindeutig unter Drogen stehen (Gumpendorferstr. extrem arg! WienerLinien machen überhaupt nichts dagegen!!!), oder alkoholisiert sind!... letztens auf der Linie 2 in Richtung 9. Bezirk.....eine Kindergartengruppe stieg ein..1 Station weiter steigt ein alkoholisierter "Alter Südländischer Typ"...mit Dopplerflasche Rotwein ein, und hat die Kinder angepöbelt...Und auch besonders U4 und U2 die Wandervolk-Ziehharmonikerspieler, die Balkanmusik oder Deutsche Seemannslieder spielen und dann unverschämt betteln...meist sind im Waggon dazugehörige , "SchmähSpender" dabei.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Sarah am 22.07.2018 22:02 Report Diesen Beitrag melden

    124

    Ich bin für das Allgemeine essen verbot egal ob U1 U2 U3 U3 oder u6 ! Noch dazu Alkohol Verbot , und mehr Plätze für Kinderwagen

  • LaLa1 am 19.07.2018 22:09 Report Diesen Beitrag melden

    Sie

    Roller verbieten!!! Oder Leute zwingen sie zusammen zu klappen

  • Wahre Worte am 19.07.2018 14:52 Report Diesen Beitrag melden

    Verboten werden leider nicht helfen

    Morgens & Abends wenn man in bzw. von der Arbeit nach Hause fährt,herrscht in der UBahn Ausnahmezustand. Solange die Wiener Linien nicht ausreichend Züge zur Verfügung stellen wird sich dass nicht bessern. Leider besteht unsere Gesellschaft nur mehr aus Personen,die alle nur auf sich schauen & glauben sie haben immer Recht. Mich stören auch die Kindergruppen,man fragt sich immer warum sind die nicht in der Schule und lernen was, die schreienden Kinder, die Sandler oder Menschen die sich in die bereits überfüllt UBahn reinstopfen müssen & dann alle anderen belehren. Verboten werden nicht helfen

    • Falsche Worte am 19.07.2018 16:00 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

      @Wahre Worte

      Wie viel Züge wollen Sie bitte es kommt unter der Woche alle 2-3 Min ein neuer Zug ? Wenn sie so verwöhnt sind gehn sie mal aufs Land raus und warten dort auf den Bus

    • Moni am 19.07.2018 22:18 Report Diesen Beitrag melden

      Überfüllt

      Geb dir recht Manchmal muss ich 3 Mal die in Bahn weiter fahren lassen weil keiner mehr rein passt

    einklappen einklappen
  • Ingrid am 19.07.2018 13:22 Report Diesen Beitrag melden

    Ist so

    Ich finde ein Weckerl, dass beim Ströck gekauft wurde und gegessen wird völlig harmlos. Kebab und stark riechende Speisen ok die gehören verboten aber Was mich wirklich stört ist dass fast einmal in der Woche ein Obdachloser in der Ubahn schläft und den ganzen Wagon geruchsmäßig verpestet. Ich habe wirklich Mitleid mit diesen Menschen aber in Österreich ist es kein Problem auch ohne viel Geld eine gewisse Körperhygiene einzuhalten. Da ist nur der Alkohol dran schuld. Sonst sind mir allgemein zu VIELE Menschen in dr Ubahn und im Sommer bitte mehr neue Ubahnen mit Klimaanlage loszuschicken.

  • Alex am 19.07.2018 13:13 Report Diesen Beitrag melden

    stark-riechendes Essen

    Also mir ist neu, dass Leberkäse und vorallem Käsekrainer stark-riechend sein sollten. Man muss es ja nicht übertreiben. Die eine oder andere Pizza (auch nur die Mitnahme im Karton verbieten) und diesen stinkenden Döner. Dieser sollte ja eigentlich, aufgrund vom Phosphatanteil, sowieso verboten werden.