Leser-Meinungen

30. November 2018 14:22; Akt: 13.12.2018 10:33 Print

"An einem Porno ist noch kein Kind gestorben..."

"...am Rauchen und Passivrauchen schon", schreibt ein Leser: Der Vorschlag, Online-Pornografie standardmäßig zu blockieren, erzürnt die Community.

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Sollen pornografische Inhalte im Netz grundsätzlich blockiert werden? Darüber diskutiert derzeit die türkis-blaue Regierung. Die Idee: Erst auf ausdrücklichen Wunsch der Nutzer würden Provider den Zugriff auf sexuell explizite Inhalte ermöglichen.

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Porno-Blockade in Österreich: Sind Sie dafür?

Einen derartigen "Porno-Filter" zum Schutz von Kindern gibt es zum Beispiel schon in Großbritannien, dort wurden allerdings auch fallweise Seiten blockiert, die über sexuelle Orientierung und Geschlechtskrankheiten aufklären – Overblocking nennen Kritiker das.

Leser sehen Vorschlag kritisch

Die "Heute"-Leser stehen dem Vorschlag der Regierung jedenfalls überwiegend ablehnend gegenüber. Knapp 70 Prozent sind gegen die Einführung und halten den Filter laut einem Poll auf heute.at für einen Zensurversuch (Stand: 30.11.2018 14 Uhr). Auch in den Kommentaren spiegelt sich diese Einstellung wieder: "Was kommt als nächstes, Bücherverbrennungen, Inquisition?", tobt ein Leser. "Pornografie sollte man lieber enttabuisieren", findet ein anderer. Und ein dritter betont unter Bezug auf das gekippte Rauchverbot in der Gastronomie: "An einem Porno ist noch kein Kind gestorben, an Passivrauch schon."

Eine Auswahl an Meinungen haben wir in der Diashow oben für Sie zusammengefasst.

Jetzt sind Sie gefragt: Was halten Sie vom diskutierten Porno-Filter? Schreiben Sie einen Kommentar und diskutieren Sie mit!

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(red)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Pipo am 06.12.2018 15:39 Report Diesen Beitrag melden

    Pornosperre ist gar nicht geplant

    Wer genau die NR Diskussion verfolgt und mehr Ahnung zum Hintergrund hat wird sehen, dass keine Pornosperren geplant sind. Es geht darum, dass Kunden über eine Webplattform beim Mobilfunktanbieten entscheiden können welche Inhalte sie sehen wollen und welche nicht - Opt-In nennt man das, keine Zensur. Damit fällt endlich das mühevolle installieren auf Endgeräten weg. Jeder kann sich also für od. gegen Pornos entscheiden ... endlich eine sinnvolle Lösung ... sicher nicht zur Freude der Mobilfunk- und Pornoindustrie ... Mensch = keine Ware - Long live the #MeeToo Bewegung ...

  • JoSef am 06.12.2018 16:55 Report Diesen Beitrag melden

    Find ich gut.

    Als ehemaliger Pornosüchtiger weiß ich, was der Pornomüll mit einem anrichten kann. Es gibt auch schon zahlreiche Studien dazu, die zeigen, wie sich das Gehirn bei regelmäßigem Pornokonsum verändert. Da jeder die Wahl und Freiheit hat, zum Filter ja oder nein zu sagen, ist die Aufregung um Zensur künstlich. Eine sinnvolle und durchdachte Lösung unserer Regierung!

  • Sepp am 30.11.2018 14:38 Report Diesen Beitrag melden

    Die haben keine Ahnung

    Wie wolen die das blockieren? So wie es bei einigen Streaming-Portalen gemacht wurde? Das ist leicht zu umgehen.

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Susi B. am 28.12.2018 20:08 Report Diesen Beitrag melden

    richtige Berichterstattung bitte!

    Es kann Ihnen wohl nicht entgangen sein, dass Sie in Ihrem Artikel die 70% Prozent falsch zitieren! 70% sind für einen Filter und nicht dagegen. Entweder es war ein Fehler, dann ist es peinlich oder es war beabsichtigt, dann ist es sehr traurig, denn dann kann man sich auf Sie als seriöse Nachrichtenquelle nicht gut verlassen! Sehr schade, welchen Weg Sie einschlagen mit solcher Falschdarstellung. Ich bin FÜR einen Filter! Ich hoffe, es wird umgesetzt!

  • Ulli am 27.12.2018 14:22 Report Diesen Beitrag melden

    seelischer Schaden

    Wieviele Kinder an einem Porno rein körperlich gesehen gestorben sind kann man nicht ermitteln. So mancher Mensch wird wohl auch durch Pornographie seelischen Schaden genommen haben sodaß es zusammen mit anderen Problemen zum Selbstmord kam. Häufiger jedoch ist wohl ein innerse "Sterben" von Kindern die Pornos gesehen haben, weil sie diese würdelosen Bilder nicht verkraften können. Wie egal müssen einem Kinder eigentlich sein, daß man sich darüber beschwert wenn jemand sie vor Pornographie schützen will?

  • Uta C. am 20.12.2018 18:51 Report Diesen Beitrag melden

    Dipl.

    Kinder gehören ohne wenn und aber in unserer Gesellschaft vor Pornographie geschützt. Nachweislich zerstören diese Inhalte die gesunde psycho- sexuelle Entwicklung und können süchtig machen. Wollen wir noch mehr psychisch beeinträchtigte unglückliche Menschen?

  • KD am 17.12.2018 11:50 Report Diesen Beitrag melden

    Ja , für Pornofilter !

    Ja ! - zum Pornofilter ! Die Kinder und Jugendliche haben nix zum Suchen im Porno . Auch die Erwachsenen müssen dann sich schämen in welcher Abhängigkeit man ist !

    • Christine am 20.12.2018 08:15 Report Diesen Beitrag melden

      Fr.

      Natürlich dürfen Kinder noch nicht mit Pornografie konfrontiert werden. Kinder glauben sie fügen der Mama Schmerzen zu. Porno hat sich leider sehr brutal und schlecht entwickelt.

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  • Jana am 16.12.2018 07:59 Report Diesen Beitrag melden

    Frau

    Eltern - nicht Schule oder Institutionen - haben die Aufgabe Kinder zu erziehen, sie possitiv zu beeinflussen, sie ins Leben hinein zu führen, sie aufzuklären, sie zu schützen, wenn etwas nicht gut ist. Natürlich kann man sie nicht vor allen beschützen aber man kann da aktiv werden, wo es möglich ist. Ich bin dafür, das man Grenzen aufstellt zum Wolle unsere Kinder. Was sie darüber hinaus machen, wenn sie erwachsen sind, ist dann ihre Entscheidung, ihre Verantwortung. Bis dorthin ist es meine Verantwortung zu entscheiden, was jetzt ok ist und was echt noch zeit hat, dass sie es entdecken.