Nach Crash in Wiener City

27. Juni 2018 11:58; Akt: 27.06.2018 12:43 Print

Unfalllenker verweigerte Hilfe und wollte flüchten

Nach einem schweren Unfall in der Wiener Innenstadt kam es zu kuriosen Szenen. Der Lenker des Unfall-SUVs wollte sogar flüchten.

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In der Nacht auf Mittwoch kam es wie berichtet zu einem schweren Verkehrsunfall in der Wiener Innenstadt. Ein 40-Jähriger Wiener krachte auf der Wollzeile in vier parkende Fahrzeuge und blieb mit seinem Range Rover erst auf der Fahrerseite liegen.

Er selbst konnte sich nicht mehr aus dem Auto befreien. Die alarmierten Einsatzkräfte der Wiener Berufsfeuerwehr halfen dem Mann aus seinem demolierten SUV. Doch Hilfe wollte der Wiener trotzdem keine Annehmen. Gegenüber den Sanitätern weigerte er sich Untersucht zu werden.

Als die Polizei den Unfallhergang vor Ort dokumentierte, wollte der 40-Jährige plötzlich weglaufen. Doch die Flucht dauerte nicht lange, denn er stolperte nach einigen Metern und flog auf den Asphalt.

Bis zu 5.900 Euro Strafe drohen

Den Alkotest verweigerte der Mann ebenfalls vehement, was automatisch die Höchststrafe, also über 1,6 Promille, bedeutet. Wie hoch letztendlich der Gehalt des Alkohols im Blut war, lässt sich nicht mehr feststellen. Auf die Einsatzkräfte machte der Wiener jedenfalls einen alkoholisierten Eindruck. Nun drohen dem Unfalllenker Geldstrafen zwischen 1.600 und 5.900 Euro, sowie ein Führerscheinentzug von mindestes sechs Monaten.

SUV-Unfall in Wiener City

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(mz)

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Die beliebtesten Leser-Kommentare

  • Werner am 27.06.2018 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    privat

    Und beim nächsten Mal stirbt vielleicht ein Fußgänger, was dann?

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  • aristoteles am 27.06.2018 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Schwer

    Ach, ein schwerer Unfall . . . außer dem betrunkenen Lenker selbst wurde allerdings (glücklicherweise) niemand verletzt . . . nur Sachschaden. Wie schwer ist dann ein Unfall, wenn Schuldlose mehr oder weniger schwer verletzt werden? Dem Bsuff gehört natürlich der Führerschein auf Jahre entzogen.

  • kraxn am 27.06.2018 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Armer...

    5.900 Strafe wird sich der Lenker von einem Fahrzeug welches einen Listenpreis von rund 150.000 hat hoffentlich noch leisten können

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Die neuesten Leser-Kommentare

  • Joseph am 27.06.2018 19:21 Report Diesen Beitrag melden

    Korrektheit bitte

    Ein Verweigern des Blastest (Röhdls) führt nicht automatisch zur Höchststrafe; ist es doch nur ein Vorabtest -bei Verdacht-. Eine Blutabnahme jedoch schon

  • Stimulus3002 am 27.06.2018 17:07 Report Diesen Beitrag melden

    Alkohol, Zwinkersmiley

    Maradona's "Weißwein" lässt grüßen - aber mit genügend Vermögen in diesem Land offensichtlich ein Kavaliersdelikt.

  • kraxn am 27.06.2018 15:37 Report Diesen Beitrag melden

    Armer...

    5.900 Strafe wird sich der Lenker von einem Fahrzeug welches einen Listenpreis von rund 150.000 hat hoffentlich noch leisten können

    • Ma am 27.06.2018 20:43 Report Diesen Beitrag melden

      Gtfh

      Man kann ja auch sofort erkennen ob das Auto neu gekauft wurde und der Besitzer entsprechend liquide ist oder ob es sich um ein älteres Baujahr handelt..

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  • aristoteles am 27.06.2018 14:42 Report Diesen Beitrag melden

    Schwer

    Ach, ein schwerer Unfall . . . außer dem betrunkenen Lenker selbst wurde allerdings (glücklicherweise) niemand verletzt . . . nur Sachschaden. Wie schwer ist dann ein Unfall, wenn Schuldlose mehr oder weniger schwer verletzt werden? Dem Bsuff gehört natürlich der Führerschein auf Jahre entzogen.

  • Werner am 27.06.2018 12:59 via via Mobile Report Diesen Beitrag melden

    privat

    Und beim nächsten Mal stirbt vielleicht ein Fußgänger, was dann?

    • aristoteles am 27.06.2018 14:43 Report Diesen Beitrag melden

      Was dann?

      Dann handelt es sich zweifellos um einen schweren Unfall.

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