Google erhält wertvolle Daten

20. April 2015 13:06; Akt: 20.04.2015 15:22 Print

Ingress: Die reale Welt als Spielfeld

Mittlerweile hat auch Österreich das "Ingress"-Fieber gepackt. Im, von der Google-Tochter Niantic Labs entwickeltem Spiel, können sich Android- und Apple-Nutzer im Kampf um die Weltherrschaft miteinander messen. Neben dem Wohlwollen der Spieler, bringt es dem Konzern aber auch wertvolle Informationen.

 (Bild: Heute.at)

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Mittlerweile hat auch Österreich das gepackt. Im, von der Google-Tochter Niantic Labs entwickeltem Spiel, können sich Android- und Apple-Nutzer im Kampf um die Weltherrschaft miteinander messen. Neben dem Wohlwollen der Spieler, bringt es dem Konzern aber auch wertvolle Informationen. 

Das populäre Augmented-Reality-Spiel "Ingress" sorgt für jede Menge Aufsehen. Das Game verwandelt die reale Welt innerhalb von Sekunden in ein globales Spielfeld voller Geheimnisse, Verwicklungen und Machtkämpfe.

Im Spiel geht es um ein Team von Wissenschaftern, die eine neue, geheimnisvolle Energie entdeckt haben. Der Ursprung und der Zweck dieser Kraft ist ihnen aber noch nicht bekannt. Um dies herauszufinden, muss man sich als Spieler bereits zu Beginn für eine der beiden Fraktionen entscheiden. Entweder man schlägt sich auf die Seite der Erleuchteten (Enlightened), die sich die Macht zunutze machen wollen, die diese Energie über uns ausüben kann, oder auf die Seite des Widerstandes (Resistance), die versuchen, den letzten Rest Menschlichkeit zu beschützen, der uns noch geblieben ist. 

Portale eröffnen und verteidigen

Im weiteren Verlauf geht es darum, an Plätzen in der realen Welt virtuelle Portale einzurichten, zu verteidigen und zu erobern, die sich dann grün oder blau einfärben. Insgesamt gibt es drei Portale einer Farbe, die im Dreieck miteinander verbunden werden. Dadurch ergibt sich der Spielstand der jeweiligen Gruppen.

Ziel von "Ingress" ist es, so viel "exotische Materie" wie möglich zu sammeln. Damit das gelingt, muss man in der realen Welt auf die Straße gehen und mit Hilfe von Google-Maps und GPS die markierten Portale aussuchen. Um von einem Portal zu einem anderen zu kommen, muss man sich daher physisch von einem Ort zum anderen bewegen.

 
Google sammelt zahlreiche Daten

Das Spiel ist kostenlos erhältlich, bringt aber einige Risiken mit sich. Die Teilnehmer des virtuellen Wettstreits liefern, dank Positionsdaten eine große Menge an Informationen, die Google für die Verbesserung des Kartenmaterials, W-LAN und Positionsbestimmungen nutzen kann. 

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