Team Sonic Racing

19. Juni 2019 15:58; Akt: 19.06.2019 16:12 Print

Wieso Sonic jetzt Mario Kart Konkurrenz macht

Ganz heran an den großen Konkurrenten reicht der neue Sonic-Racer zwar noch nicht, dank eigener Akzente ist der Rennspaß aber garantiert.

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Nintendos Mario-Kart-Reihe gilt seit jeher als Primus des Funracer-Genres. Dass die Konkurrenz nicht schläft, zeigt nun aber Team Sonic Racing des Konkurrenten Sega. Ganz anknüpfen an den Kracher mit Super Mario und Co. kann das Game zwar nicht, ist dafür aber auf allen Plattformen erhältlich. Team Sonic Racing ist kein plumper Klon des erfolgreichen Nintendo-Racers, sondern setzt ganz eigene Akzente. So ist der Name Programm und man ist nicht nur als einsamer Fahrer, sondern in einem dreiteiligen Team unterwegs. Jener Fahrer, der in einem Team führt, hinterlässt eine gelbe Spur für seine Kollegen, mit der sie sich einen Geschwindigkeitsboost holen können. Mit gegenseitigem Überholen können sich die Kollegen also immer weiter gegenseitig nach vorne helfen. Für Egoismus ist hier kein Platz, denn die Teams gewinnen oder verlieren nach ihrer gesamten Performance im Rennen. Es liegt also im Interesse jedes Einzelnen, nahe an seinen Teamkollegen zu bleiben und sicherzustellen, dass auch sie ein möglichst gutes Rennen fahren. Das ist auch möglich, weil man ihnen Items übertragen kann, wenn sie etwa zurückgefallen sind und diese benötigen, um wieder aufzuholen. Kooperatives Spielen füllt zudem eine Anzeige, die ausgelöst werden kann sobald sie voll ist. Dann erhalten alle Fahrer eines Teams einen gewaltigen Boost. Die Items selbst gewinnen wohl keinen Innovationspreis. Wie auch in Mario Kart geben einige Boosts, Geschosse verfolgen Gegner und bremsen sie aus - und auch Fallen können ausgelegt werden. Dermaßen ikonisch wie der blaue Panzer in der Nintendo-Serie ist aber kein einziges Item. Auch wenn Team Sonic Racing ein überaus charmantes und spaßiges Spiel ist, kann es sich nicht mit den raffiniert erstellten Strecken und Charakteren in Mario Kart messen. Allerdings sorgen vor allem die Team-Elemente dafür, dass sich das Game nicht wie ein simpler Klon anfühlt. Und nicht zu vergessen: Team Sonic Racing kann auf allen aktuellen Plattformen gespielt werden.

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Nintendos Mario-Kart-Reihe gilt seit jeher als Primus des Funracer-Genres. Dass die Konkurrenz nicht schläft, zeigt nun aber Team Sonic Racing des Konkurrenten Sega. Ganz anknüpfen an den Kracher mit Super Mario und Co. kann das Game zwar nicht, ist dafür aber auf allen Plattformen erhältlich.

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Gemeinsam statt einsam

Team Sonic Racing ist kein plumper Klon des erfolgreichen Nintendo-Racers, sondern setzt ganz eigene Akzente. So ist der Name Programm und man ist nicht nur als einsamer Fahrer, sondern in einem dreiteiligen Team unterwegs. Jener Fahrer, der in einem Team führt, hinterlässt eine gelbe Spur für seine Kollegen, mit der sie sich einen Geschwindigkeitsboost holen können. Mit gegenseitigem Überholen können sich die Kollegen also immer weiter gegenseitig nach vorne helfen.

Für Egoismus ist hier kein Platz, denn die Teams gewinnen oder verlieren nach ihrer gesamten Performance im Rennen. Es liegt also im Interesse jedes Einzelnen, nahe an seinen Teamkollegen zu bleiben und sicherzustellen, dass auch sie ein möglichst gutes Rennen fahren. Das ist auch möglich, weil man ihnen Items übertragen kann, wenn sie etwa zurückgefallen sind und diese benötigen, um wieder aufzuholen. Kooperatives Spielen füllt zudem eine Anzeige, die ausgelöst werden kann, sobald sie voll ist. Dann erhalten alle Fahrer eines Teams einen gewaltigen Boost.

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Raum zur Entfaltung

Die Items selbst gewinnen wohl keinen Innovationspreis. Wie auch in Mario Kart geben einige Boosts, Geschosse verfolgen Gegner und bremsen sie aus – und auch Fallen können ausgelegt werden. Dermaßen ikonisch wie der blaue Panzer in der Nintendo-Serie ist aber kein einziges Item.

15 Charaktere – darunter natürlich Sonic, seine Freunde und Feinde – sind spielbar und setzen entweder auf Geschwindigkeit, Technik oder Kraft. Eine weitere Anpassung des eigenen Spielstils erlauben die vielen Tuning-Optionen der Karts, die durch zufällig gefüllte Lootboxen freigeschaltet werden.

Etwas Vorsprung hat Team Sonic Racing gegenüber Mario Kart in puncto Story-Modus. Auf einer Weltkarte, nicht unähnlich jener in Sonic & All-Stars Racing Transformed, können die verschiedenen, wunderbar gestalteten Rennstrecken ausgewählt werden. Man muss nicht nur die Rennen gewinnen, sondern auch eine Reihe an Aufgaben erfüllen – darunter etwa Drift-Challenges. Die Dialoge vor und nach den Rennen sind allerdings grauenhaft vertont.

Nicht ganz Mario Kart

Auch wenn Team Sonic Racing ein überaus charmantes und spaßiges Spiel ist, kann es sich nicht mit den raffiniert erstellten Strecken und Charakteren in Mario Kart messen. Allerdings sorgen vor allem die Team-Elemente dafür, dass sich das Game nicht wie ein simpler Klon anfühlt. Und nicht zu vergessen: Team Sonic Racing kann auf allen aktuellen Plattformen gespielt werden.

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(red)

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