England

30. Januar 2018 10:37; Akt: 30.01.2018 10:56 Print

Überfälle zielen nun auf Kryptowährung Bitcoin

Räuber sind in das Haus eines Bitcoin-Händlers eingebrochen. Sie zwangen ihn, die Kryptowährung zu überweisen. Es war nicht der erste Überfall dieser Art.

Bitcoin sind auch bei Kriminellen hoch im Kurs. (Bild: Reuters)

Bitcoin sind auch bei Kriminellen hoch im Kurs. (Bild: Reuters)

Zum Thema
Fehler gesehen?

Vier Räuber sind in das Haus eines 30-jährigen Bitcoin-Händlers eingebrochen. Der Mann lebt mit seiner Partnerin im britischen Moulsford. Die Täter trugen beim Überfall Sturmmasken und gingen kaltblütig vor: Beim Überfall wurde die Freundin des Briten gefesselt und das Kind des Paares in einem Kinderwagen vor die Tür gestellt.

Umfrage
Trauen Sie der Bitcoin-Währung?
39 %
48 %
13 %
Insgesamt 4255 Teilnehmer

Dann zwangen sie den Mann unter Androhung von Waffengewalt, ihnen sein Vermögen, das er in Bitcoin angehäuft hatte, zu überweisen. Laut Medienberichten ging er dieser Forderung nach. Wie hoch die Beute war, ist nicht bekannt, berichtet die britische Zeitung "The Telegraph".

"Gezielter Überfall"

Der Vorfall ereignete sich laut Behörden am Montagmorgen vor einer Woche. Die Täter befinden sich auf der Flucht, es werden Zeugen gesucht. Laut der Polizei handelt es sich um einen "gezielten Überfall". Verletzt wurde niemand.

Ein ähnlicher Vorfall hatte sich letzte Woche in Kanada ereignet. Drei bewaffnete Männer stürmten das Büro einer Krypto-Börse in Ottawa. Die Täter fesselten vier Angestellte und forderten diese auf, Bitcoin zu überweisen. Ein fünfter Angestellter blieb unentdeckt. Er alarmierte die Polizei, woraufhin die Täter ohne Beute flüchteten. Ein Räuber konnte gefasst werden.

Vor einem Monat entführten Unbekannte den CEO einer Krypto-Handelsplattform in der Ukraine. Die Täter ließen den 40-jährigen Russen wieder frei, nachdem sie von der Firma ein Bitcoin-Lösegeld in Höhe einer knappen Million US-Dollar erpresst hatten.

Die Bilder des Tages

Die Bilder des Tages

Bleiben Sie informiert mit dem Newsletter von heute.at


Das könnte Sie auch interessieren:


Jetzt kommentieren

Kommentar lesen

(tob)

Hier können Sie einen Kommentar zum Thema verfassen:

Kommentarfunktion geschlossen
Die Kommentarfunktion für diese Story wurde automatisch deaktiviert. Der Grund ist die hohe Zahl eingehender Meinungsbeiträge zu aktuellen Themen. Uns ist wichtig, diese möglichst schnell zu sichten und freizuschalten. Wir bitten um Verständnis.