Aber keiner erklärt es ihnen...

24. Januar 2017 13:23; Akt: 04.02.2017 03:42 Print

65% bekommen erstes Smartphone mit 11-14 Jahren

Die Bundesjugendvertretung hat eine Studie zur Internetnutzung der Jugendlichen gemacht und einige interessante Dinge erfahren.

 (Bild: Fotolia)

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439 Personen zwischen 14 und 20 Jahren wurden österreichweit online befragt. Dabei stellte sich heraus, dass der Großteil der Befragten (65 Prozent) ihr erstes Smartphone im Alter von 11 bis 14 Jahren erhalten. Doch 93% erklärten, dass sie sich ihre digitalen Fähigkeiten hauptsächlich selber beigebracht haben.

Das Internet wird am meisten zum Musik hören (70%), zum Streamen von Filmen, Serien oder Videos (63%) und zum Unterhalten mit Freunden (61%) genutzt (hier waren Mehrfachnennungen möglich). Überraschend: Social Media Profile von Freunden folgen und Online-Spiele kamen auf nur 47% bzw. 33%.

Dafür sagten 60%, dass es ihnen (sehr) wichtig ist, in ihren Social Media Profilen einen guten Eindruck zu machen. Mädchen (67%) ist das deutlich wichtiger als Burschen (52%). Immerhin 36% gaben an, das Internet am ehesten zum Lernen zu nutzen (36%).

Cybermobbing

8% erklärten, schon einmal das Opfer von Cyber-Mobbing geworden zu sein, 14% waren schon einmal Zeuge davon und 9% waren sich nicht sicher. Dies bedeutet aber auch, dass 68% der Jugendlichen glücklicherweise noch nie Opfer von Cyber-Mobbing waren.

Bei Problemen wenden sich die Teenager am ehesten an Freunde (65%), gefolgt von den Eltern (47%). 35% sagten, sie würden sich "sicher nicht" einem Lehrer anvertrauen.

Mehr WLAN

Um die Medienkompetenz zu erhöhen, wünschen sich 54% der Befragten, dass Lehrer mehr Wissen über Internet und digitale Medien haben sollten. 50% wollen ein kostenloses, öffentliches WLAN in ganz Österreich (auch bei dieser Frage waren Mehrfachnennungen möglich), 47% mehr technische Geräte und schnelleres Internet in der Schule.

51% der Interviewten würden sich bei bestimmten Themen auch politisch beteiligen (Mehrfachnennungen waren möglich): Dabei steht Datenschutz ganz vorne (74%), gefolgt von Urheberrecht (53%).

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